Am Stand von Chemie.BW führen ältere Schülerinnen aus Gymnasien, Berufsschulen und Realschulen Workshops und Experimente für die Kinder durch. (Foto: Wo Wissen wächst)
Fast keine Fragen bleiben an den Forschertagen in Bad Krozingen offen: 26 Aussteller aus Wissenschaft, Technik und Handwerk haben für die Besucher einen riesigen Forscherraum errichtet. Bei dem Event am 16. und 17. Mai können Kindergarten- und Grundschulkinder Experimente, Workshops und Shows zum Thema Naturwissenschaften erleben. Über 1.500 junge Besucher sind bei der Veranstaltung dabei.
Für den Standort Rheinfelden ist Wasserstoff ein wichtiger Rohstoff innerhalb des örtlichen Produktionsverbundes. Active Oxygens stellt Wasserstoff über des Steam Reformers mittels Erdgas her.
Ob Lacke oder Desinfektionsmittel: Die Chemie benötigt für die Produktion Wasserstoff. Doch nachhaltig erzeugter Wasserstoff ist rar. Eine Studie soll die Verfügbarkeit für den Spezialchemiekonzern Evonik in Rheinfelden klären.
Das Spezialchemie-Unternehmen Lanxess prüft am Standort Mannheim in einer Machbarkeitsstudie die Produktion von grünem Wasserstoff mit Strom aus Windenergie. Bis 2040 will der Konzern klimaneutral werden.
Nebenstehend der Produktionsindex zur chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg. Die Daten beruhen auf den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
Weniger arbeiten und gleich viel verdienen? Das würden wir wohl alle gerne. Aber die gleiche Leistung in weniger Arbeitszeit schaffen: Ist das drin?! aktiv erklärt, was vom Wirbel um die Vier-Tage-Woche zu halten ist.
Alte Meister wie Botticelli, Dürer oder da Vinci rührten den Dotter absichtlich unter die Ölfarben für ihre berühmten Werke. Warum sie das taten, erklärt Chemieingenieur Norbert Willenbacher, Professor am Karlsruher Institut für Technologie.
Die interaktive Deutschlandkarte bietet Informationen zu den Aktivitäten von Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Feld der RNA-basierten Medikamente. Auch Zulieferer von Spezialchemikalien sind eingetragen.
Deutschland hat umfassende Kompetenz für das Innovationsfeld „RNA-Medikamente“ aufgebaut. Mehr als 60 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind involviert. Und auch im Südwesten sitzen Zulieferer und Entwickler der Technologie - schon seit vielen Jahren.
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg (agvChemie) haben die Mitgliedsunternehmen ihre Führung neu gewählt. Der seit Ende 2019 amtierende Vorsitzende Patrick Krauth, Chief Financial Operations Officer der Karlsruher Schwabe Gruppe, wurde im Amt bestätigt.
CO2 im Boden speichern, unter der Nordsee – das will Wirtschaftsminister Robert Habeck. Denn: Der Ausstoß von 30 bis 55 Millionen Tonnen Klimagas pro Jahr ist nicht zu vermeiden. Zum Beispiel in der Zement- oder Kalk-Industrie.
Der Druck auf Unternehmer ist enorm: Die Preise für Rohstoffe und Energie explodieren, eine stabile Weltlage ist nicht in Sicht. Trotzdem investieren Chemieunternehmen kräftig am Standort in ihrer Heimat. Vier Beispiele.
Omas Haushalts-Tipps sind die besten. Und sie funktionieren bis heute: So wird zum Beispiel mit Wasch-Soda die Wäsche weiß und sauber und Fett löst sich einfach aus Topf und Pfanne. Und das sogar umweltfreundlich.
Pharmazeutische Unternehmen entwickeln aus Blutplasmaspenden lebensnotwendige Arzneimittel für schwere und seltene Erkrankungen (Quelle: Shutterstock/Iryna Kalamurza)
Hoher Blutverlust, schwere Verbrennungen oder die Bluterkrankheit: Arzneimittel aus Blut sind lebensrettende Biopharmazeutika. Die Herstellung ist komplex und hängt von der Bereitschaft zur Blutspende ab. Solche Arzneimittel auf Basis von Blutprodukten geben Patienten, die an schweren Formen der Bluterkrankheit leiden, inzwischen nahezu die gleiche Lebenserwartung wie gesunden Menschen.
Nebenstehend der Produktionsindex zur chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg. Die Daten beruhen auf den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
Das begehrte Metall ist selten: Gerade mal zehn Tonnen weltweit werden jährlich davon gewonnen. Benötigt werden aber 267 Tonnen pro Jahr. Grund ist die Energiewende und der damit verbundene Hunger nach „grünem Wasserstoff“.
Die Fördermaßnahmen des Fonds der Chemischen Industrie sind vielfältig und greifen ineinander: von der Breitenförderung in der Schule bis zur Spitzenförderung in der Hochschule.