Fahnen der Chemie-Arbeitgeber und der Gewerkschaft
Die Chemie-Arbeitgeber haben in Wiesbaden am Nachmittag des 20. September 2018 eine Einigung mit der IG BCE erzielt. Der neue Tarifabschluss in der chemischen Industrie umfasst eine Entgeltsteigerung von 3,6 Prozent für 15 Monate mit betrieblicher Flexibilität. Die Auszubildenden erhalten überproportional mehr Geld. Zudem wurde eine "Roadmap Arbeit 4.0" vereinbart.
Wenn Coşkun Dörtler das Löschfahrzeug LF8 putzt, strahlt er mit dem Lack um die Wette: „Der Oldtimer hat ein H-Kennzeichen“, sagt der 51-Jährige. Seit 1993 arbeitet er bei der Werkfeuerwehr der BASF in Besigheim.
Tag der offenen Tür der Chemie - gettyimages: © pepifoto, © David Malan, © Emely
Am Samstag, dem 22. September 2018, kann jeder einen Blick "hinter die Kulissen" der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland werfen. Zum bundesweiten „Tag der offenen Tür der Chemie" laden mehr als 200 Unternehmen und Hochschulinstitute ein.
Die chemische Industrie in Deutschland will bessere Rahmenbedingungen für die Gründung von jungen Unternehmen schaffen. Mit dem Ziel, die Start-up-Szene in der Chemie zu stärken, haben sich sechs Organisationen zum „Forum Startup Chemie“ zusammengeschlossen.
Am 27. November 2018 findet im Konzerthaus in Freiburg der diesjährige Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden unter anderem die Themen 3D-Druck, das molekulare Werkzeug CRISPR-Cas9 sowie Digitalisierung und Berufsorientierung diskutiert.
Die Vertreter der zwei Responsible Care-Landessieger in Baden-Württemberg (v.l.n.r.): Melanie Dörner, Roche, Dr. Frank Naumann, CHT, Antonia Sanna, Roche, Thomas Mayer, VCI BW, Henrike Block, Roche, Martin Haag, Roche. (alle Fotos: ChemieBW - zur redaktionellen Verwendung frei nutzbar)
Der Responsible Care-Preis der chemischen Industrie Baden-Württemberg wurde in diesem Jahr an die CHT Germany GmbH und die Roche Diagnostics GmbH verliehen. Die beiden Unternehmen zeichneten sich durch herausragende Leistungen zum Thema Nachhaltigkeit aus.
Halbjahresbilanz in der Chemie in Baden-Württemberg: Die Umsätze gehen zurück (Foto: ChemieBW/Eppler - zur redaktionellen Verwendung frei)
In den ersten sechs Monaten des Jahres sind die Umsätze der chemischen und pharmazeutischen Industrie gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 10,6 Milliarden Euro zurückgegangen. Die Branche hat deshalb ihre Prognose für die erwartete Umsatzentwicklung 2018 in Baden-Württemberg nach unten korrigiert.
Kunststoff muss viel können, zum Beispiel hitze- und lichtfest sein. Dafür sorgen spezielle Zusätze (Additive) von Brüggemann aus Heilbronn. Wegen des großen weltweiten Bedarfs wird jetzt die Produktion verdoppelt.
Wird es beim Sport anstrengend, sollte aus der Kleidung kein miefiger Schweißgeruch aufsteigen. Textilchemiker Robert Zyschka von CHT in Tübingen erklärt, wie Textilhersteller ihn verhindern.
Christine Weber ist Gesundheitsmanagerin bei Oest in Freudenstadt: Zusammen mit ihren Kollegen organisiert sie als „Gesundheitslotse“ das betriebliche Gesundheitsmanagement. Hier verrät sie, wie das funktioniert.
Die Gesundheitsbranche in Baden-Württemberg erhält eine Gesprächs-Plattform: Zusammen mit 45 Institutionen hat die Landesregierung das "Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg" gestartet. Die Akteure wollen ihre Branche analysieren und Vorschläge machen, um den Standort auf ein höchstmögliches Niveau zu entwickeln. Vor allem Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung sollen im Fokus des Forums stehen.
Die Demografie und die Zunahme von Teilzeit führen bis 2035 zu einer Million weniger Erwerbstätige in Deutschland. Das kann durch eine gezielte Einwanderung aufgefangen werden.
Die Chemie-Arbeitgeber in Deutschland haben ihren Standpunkt zur Einwanderungspolitik in einer Veröffentlichung dargestellt. Sie begrüßen die im Koalitionsvertrag vereinbarten Planungen, ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu erarbeiten.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg hat die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden vierzehn Unternehmen prämiert. Darunter auch zwei Mitgliedsunternehmen der Chemie-Verbände.
Kultusstaatsekretär Volker Schebesta zeichnete die erfolgreichen Finalisten aus: "Der NANU?! Wettbewerb ist dazu da, Fragen zu stellen, zu experimentieren und unsere Umwelt ganz neu zu entdecken. Wie erfolgreich unsere Realschulen darin sind, zeigen die eingereichten Projekte auf beeindruckende Weise." (Foto: ChemieBW)
Die 21. Auflage des Realschul-Wettbewerbs "NANU?!" zeigte wieder: Die Schülerinnen und Schüler der mehr als 400 Realschulen in Baden-Württemberg sind kreativ, wissbegierig und innovativ. Im Juli wurden die Sieger durch Staatssekretär Schebesta vom Kultusministerium ausgezeichnet.
Das Land startet ein neues Modellprojekt, bei dem Unternehmen über die Chancen der Digitalisierung für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik beraten und informiert werden. Zum Abschluss des Projekts findet der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Auszeichnung Moderne Arbeitswelten“ statt. Der agvChemie ist Kooperationspartner.