Damit es Deutschland weiter gut geht, brauchen wir mehr soziale Marktwirtschaft - sagt der Chemie-Arbeitgeberverbandsvorsitzende Patrick Krauth.
Franziska Hilmer (21) ist immer dicht dran an den Fertigungsanlagen: Die Chemikantin arbeitet beim Fluor-Hersteller Solvay in Bad Wimpfen im Fünf-Schicht-System. Was ihr daran besonders gut gefällt, erzählt sie hier.
Die Industrie braucht schlanke und wettbewerbsfähige Genehmigungsprozesse - nur so kann sie mit sinnvoll mit an der Zukunft arbeiten - meint der VCI-Vorsitzende Martin Haag.
Klimaneutral bis 2050: Um die Probleme zu lösen, arbeiten Forscherinnen und Forscher in den Laboren unablässig an umweltfreundlichen Techniken und Werkstoffen. Sie sichern damit auch unseren Wohlstand und Arbeitsplätze.
Was ist Quecksilber? Das Schwermetall ist bereits bei Raumtemperatur flüssig. Das „lebendige Silber“ kennen wir meist nur aus älteren Fieberthermometern. Für Menschen ist es giftig.
Ein Fahrzeug selbst steuern? Das ist im Jahr 2050 vermutlich out! Doch damit sich die Fahrzeuge auch ohne Fahrer orientieren können, benötigen sie viele Sensoren und eine ausgeklügelte Lacktechnologie. Wie das geht, steht hier.
Diese Unternehmen sind erfolgreich im Klimaschutz: Neben der DSM Nutritional Products GmbH in Grenzach hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) die Aurubis AG, Boehringer Ingelheim Pharma, die Dr. Babor GmbH und BASF SE für ihre herausragenden Konzepte ausgezeichnet.
Der Report analysiert die Aktivitäten aller Unternehmen in der medizinischen Biotechnologie in Deutschland und beleuchtet den Gesamtmarkt (Apotheken und Klinik) mit von IQVIA erhobenen Daten. Grafik: vfa-bio
Medikamente aus gentechnischer Herstellung, Biopharmazeutika, setzten 2020 neue Bestmarken im deutschen Markt: mit einem Umsatz von 14,6 Mrd. Euro und einem Marktanteil von 30,8 Prozent. Die Belegschaften der Biopharmazeutika-Hersteller wuchsen um 5,4 Prozent auf 44.600 Mitarbeitende.
Die Umwelt schonen, Standorte und Arbeitsplätze sichern, das will Annegret Vester. Beim Spezialchemie-Unternehmen CHT in Tübingen treibt sie umweltfreundliche Verfahren zur Produktion von Textilien oder Papier voran.
Die Bioökonomie setzt auf die nachhaltige Nutzung von biologischen Ressourcen. Diese können Pflanzen, Mikroorganismen und Enzyme sein – oder auch Reststoffe wie zum Beispiel Stroh oder Alt- und Schwachholz aus der Forstwirtschaft. Sie dienen als Basis für Medikamente, Nahrungsmittel, Energie und Industrieprodukte.
Biotechnologie gilt derzeit als die Schlüsseltechnologie - mit großen Potenzialen. Doch um sie voll ausschöpfen zu können, braucht es bessere Rahmenbedingungen. Langwierige Verfahren bremsen Innovationen. Sowohl Forschung und rechtliche Regelungen müssen entsprechend vorangebracht werden, fordert der Verband der Chemischen Industrie (VCI).
Die Technologie des 21. Jahrhunderts mit umweltfreundlichen Rohstoffen umzusetzen, ist nicht einfach. Darüber sprach aktiv mit Julian Utz, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Uzin Utz in Ulm.
Am 20. Oktober 2021 findet der diesjährige Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg statt. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr pandemiebedingt online stattfinden musste, freuen wir uns bereits auf die…
Schülerinnen experimentierten bei der ersten Intensivstudienwoche Chemie an der Universität Ulm im Labor (Foto: Elvira Eberhardt)
Rund 30 Schülerinnen und Schüler experimentierten im Uni-Labor und konnten Lehreinheiten aus dem Chemiestudium besuchen. Das Projekt soll die Anfängerzahlen im Fach Chemie erhöhen und die Abbruchquote verringern. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützte das Projekt mit 14.000 Euro.
Von 739 Millionen Tonnen Treibhausgas-Ausstoß im Jahr (2020) muss das Land bis 2050 auf netto null runter. Allein die Chemie-Industrie wird dafür in den nächsten Jahrzehnten 45 Milliarden Euro zusätzlich investieren.
Auf der Baustelle könnte es bald herrlich nach Kiefern duften. Denn der Baustoffhersteller Sto aus Stühlingen hat eine umweltfreundliche Beschichtung für Hausfassaden entwickelt, die Kiefernöl statt Erdöl enthält.