Unter dem "Hashtag" #Chemie2018 sind auf dem Kurznachrichtendienst Twitter die aktuellen Informationen zur Chemie-Tarifrunde zu finden.
Ohne Ergebnis haben sich die Tarifkommissionen von Chemie-Arbeitgebern und Gewerkschaft in Karlsruhe am Montag getrennt. In der Auftaktverhandlung versuchte die Gewerkschaft ihre Forderung nach 6 Prozent mehr Entgelt und umgerechnet 1 Prozent mehr Urlaubsgeld zu begründen. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Edgar Vieth, Vorsitzender der Tarifkommission des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg (agvChemie), zeigte sich nicht überzeugt und verwies auf die sich stark abschwächende Chemiekonjunktur in Baden-Württemberg.
Förderung der Heilbronner HvK-Realschule: Förderkolben wird übergeben: Kim Speidel, Daniela Mohr, Joachim Hofmann, Barbara Weißhardt, Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe.
Mehr Mittel um Chemie in der Praxis zu erleben: Die Heinrich von Kleist-Realschule in Heilbronn erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 1.500 Euro. Mit der Summe werden unter anderem Glasgeräte und Chemikalien für eigenständige Schülerversuche finanziert. Schulleiterin Barbara Weißhardt, Fachlehrerin Daniela Mohr und die Referendarin Kim Speidel nahmen bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Förderkolben“, von Joachim Hofmann, Geschäftsführer bei Brüggemann Chemical in Heilbronn und Vorstand des Arbeitgeberverbandes Chemie in Baden-Württemberg, entgegen.
Selbst machen: Das praktische Arbeiten mit den geförderten Materialien konnte der VCI-Vorsitzende Martin Haag selbst ausprobieren. (Foto ChemieBW - zur redaktionellen Verwendung frei)
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) hat das Projekt "Moderne Biotechnologie in der Schule" unter der Federführung von Dr. Jürgen Braun vom Biotechnologischen Gymnasium an der Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim erneut mit 18.600 Euro unterstützt. Symbolisch wurde die Fördersumme vom Vorsitzenden des baden-württembergischen Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Martin Haag, an Braun, Dr. Ulrike Kagerhuber, die Schulleiterin der JWS und ihre Stellvertreterin, Michaela Keinath, übergeben.
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Unterrieden in Sindelfingen freuen sich gemeinsam mit Schulleiterin Martina Fuchs und den Chemielehrern Kristina Ebert, Michael Müller und Tobias Protze über die Förderung des FCI (Foto ChemieBW - mit Urheberangabe zur redaktionellen Verwendung frei; Download unten).
Am Gymnasium Unterrieden kann das aktive Arbeiten im Chemie-Unterricht jetzt ausgebaut werden, es erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 2.500 Euro. Durch den praktischen Umgang mit Geräten und Chemikalien erweitern Schüler ihr theoretisches Wissen und gelangen zu einem tieferen Verständnis der Inhalte und Methoden der Chemie
Wenn Gartenmöbel und Sichtschutz aus Holz im Freien edel schimmern, dann hat das einen Grund: Alu-Plättchen in der Lasur. Was dahintersteckt, verrät Heike Jänchen von Farb- und Lackhersteller Akzo Nobel.
An der Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden kann das praktische Arbeiten im Unterricht jetzt ausgebaut werden: das Gymnasium erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 2.495 Euro. Davon werden Messgeräte zum Bestimmen der Energiedichte von Stoffen angeschafft.
Personelle Veränderungen im Pharmaverband BPI: Neben Dr. Martin Zentgraf als Vorsitzenden, Henning Fahrenkamp als Hauptgeschäftsführer und Dr. Norbert Gerbsch ist neu Dr. Kai Joachimsen ebenfalls stellvertertetender Hauptgeschäftsführer.
Der Fonds der Chemischen Industrie fördert das Gymnasium in der Glemsaue in Ditzingen mit 2.491 Euro, insgesamt wurde die Schule jetzt mit 12.481 Euro unterstützt. Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten.
Am Gymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd fördert der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) das praktische Arbeiten und Experimentieren im Chemie-Unterricht. Das Geld vom Fonds wird für die Anschaffung von Molekülmodellen, Handspektrometern und einem Gaschromatographen verwendet.
Im englischsprachigen Studiengang Biotechnology an der Hochschule Offenburg erhalten Absolventen die notwendigen Grundlagen, um an Lösungen für Problemstellungen aus der Bioökonomie zu arbeiten. Der deutsch-polnische Doppelstudiengang wird von der Hochschule Offenburg gemeinsam mit der Partnerhochschule University of Warmia and Mazury (UWM) in Olsztyn angeboten.
REACH ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. Sie steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien.
Die VCI-Zwischenbilanz zur europäischen Chemikalienverordnung REACH: Mehr als 80.000 Registrierungen für über 20.000 Stoffe liegen bis jetzt vor. Die Unternehmen haben viel getan. Aber: Der Arbeitsaufwand bleibt für Behörden und Unternehmen weiterhin hoch.
Versuche zu naturwissenschaftlichen Phänomenen in der Grundschule: Gar nicht so schwer! (Foto: ChemieBW/Eppler)
Der Kongress "Experimentieren in der Grundschule" in Freiburg brachte mehr als zweihundert Pädagogen zum Experimentieren: Sie machten an siebzehn Stationen Versuche, die sie mit einfachen Mitteln mit ihren Schülern im Klassenverbund wiederholen können.
Hightech-Produktion in einem Lackunternehmen: Die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber zahlen bereits jetzt einem Tarifmitarbeiter im Durchschnitt 60.000 Euro im Jahr. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Unsicherheiten fordern die Arbeitgeber deshalb 2018 produktivitäts- und inflationsorientiere Entgeltsteigerungen. (Foto: ChemieBW/Eppler)
Die Gewerkschaft solle realistisch bleiben, erwidern die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber auf die am Dienstag Nachmittag veröffentlichte Forderung zur Chemie-Tarifrunde 2018. "Die mittelständischen Chemie- und Pharmaunternehmen müssen sich auf rauere Zeiten einstellen", so der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie, Thomas Mayer.
Auf dem von der Deutschen Homöopathie Union (DHU) erstellten Online-Portal www.homöopathie-natürlich.de kommen Patienten, Apotheker, Ärzte und Heilpraktiker zu Wort. Besucher des Portals berichten auf einer Mitmachwand von ihren Erfahrungen mit der Behandlungsmethode - in den sozialen Medien erscheinen unter dem Hashtag #MachAuchDuMit Meinungen und Kommentare.
Faire Arbeitsbedingungen in der chemischen Industrie: das gewährleistet das Flächentarifwerk in der chemischen Industrie (Foto: ChemieBW/Eppler)
In Deutschland arbeiten 70 Prozent der Arbeitnehmer in einem Unternehmen mit Tarifbindung. Allein in Baden-Württemberg haben sich 228 Unternehmen aus der Chemie-Industrie für eine tarifliche Regelung der Arbeitsbedingungen entschieden. 73.300 Mitarbeiter aus der Branche im Südwesten arbeiten somit unter dem Dach des Flächentarifvertrages. Es ist von den Sozialpartnern, dem Arbeitgeberverband Chemie (agvChemie) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie (IGBCE) ausgehandelt worden.