Die Apotheke Deutschlands

Die baden-württembergischen Arzneimittel- und Diagnostica-Hersteller sind ein starker Innovationsmotor im Land. Baden-Württemberg ist der größte Pharma-Standort in Deutschland. Innerhalb der chemischen Industrie hat die pharmazeutische Industrie an Umsatz und Beschäftigten einen Anteil von ca. 37 Prozent.

Im Land sind “global player” ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen ansässig. An vielen Standorten wird für die Gesundheit geforscht, entwickelt und produziert – natürlich auch mit bio- und gentechnischen Methoden.

Europaweit führend sind die baden-württembergischen Hersteller bei homöopathischen, pflanzlichen und anthroposophischen Arzneimitteln (KompetenzForum Homoöpathie und Antroposophie) sowie bei Arzneimitteln für die regenerative Medizin (Tissue Engineering-Produkte). Auch die größte biotechnische Produktionsanlage Europas ist in Baden-Württemberg zu finden.

Die Unternehmen sind in zwei Verbänden organisiert - dem BPI - Bundesverband der pharmazeutischen Industrie e.V., Landesverband Baden-Württemberg, und dem vfa - Verband der forschenden Arzneimittelhersteller e.V.. Sie sind beide Fachverbände im VCI, dem Verband der Chemischen Industrie

 


Aktuell (Stand: Dezember 2021) werden 129 zugelassene Medikamente mit aktivem Orphan Drug-Status gezählt; dazu kommen noch 68 Medikamente, die den Status früher einmal hatten (fast alle davon sind noch auf dem Markt). (Quelle: vfa)
Der letzte Tag im Februar ist der Tag der Seltenen Erkrankungen. Ungefähr 8.000 solcher Krankheiten sind bekannt. In Deutschland sind cirka 4 Millionen Menschen betroffen. Aber wie kommen diese Patienten an ihre Medikamente? Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) erklärt wie die Zulassung funktioniert.
Die Verbände Chemie.BW haben eine Ausbildungskampagne gestartet: „Ausbildung starten. Zukunft gestalten“. Eine zentrale Website bündelt alle Informationen und verlinkt die wichtigen Ressourcen.
In einer Online-Medienkonferenz haben die Verbände die baden-württembergischen Medien über die Wirtschaftslage in Chemie, Pharma und Lack informiert.
Pharmaproduktion bei Corden-Pharma
Die Gespräche zwischen Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut und Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften gingen in eine weitere Runde. Themen waren der Zugang zu Innovationen, die Digitalisierung der Medizin und die Rahmenbdeingungen für Baden-Württemberg. Für die Gesundheitsindustrie ist der transparente Austausch von großer Bedeutung.
Das Ziel: Den Krebs bekämpfen. Dafür forschen weltweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der pharmazeutischen Industrie an innovativen Therapienansätzen (Quelle: Shutterstock/CI Photos).
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zieht eine positive Bilanz zum Weltkrebstag am 4. Februar: Die Sterberate der Patienten sinkt kontinuierlich. Die größten Therapieerfolge der vergangenen Jahre erzielten Immuntherapien bei Tumortypen wie dem Lungenkarzinom oder Schwarzen Hautkrebs. Vor allem durch die Entwicklung neuer Therapiekombinationen soll die Versorgung der Patienten optimiert werden.
Der BPI vertritt die Interessen von rund 270 Mitgliedsunternehmen mit rund 78.000 Mitarbeitern aus der Pharmabranche.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat sich mit einer breitangelegten Kommunikationkampagne an die an der Regierungsbildung beteiligten Parteien gewandt: Die Gesundheitsversorgung in Deutschland muss zukunftssicher gestaltet werden. Gerade in der Corona-Krise hat sich die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Pharmaindustrie gezeigt - und die der Produktion in Europa.
Der Report analysiert die Aktivitäten aller Unternehmen in der medizinischen Biotechnologie in Deutschland und beleuchtet den Gesamtmarkt (Apotheken und Klinik) mit von IQVIA erhobenen Daten. Grafik: vfa-bio
Medikamente aus gentechnischer Herstellung, Biopharmazeutika, setzten 2020 neue Bestmarken im deutschen Markt: mit einem Umsatz von 14,6 Mrd. Euro und einem Marktanteil von 30,8 Prozent. Die Belegschaften der Biopharmazeutika-Hersteller wuchsen um 5,4 Prozent auf 44.600 Mitarbeitende.
Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) 2.500 Personen zwischen dem 8. und 9. April 2021 befragt.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie hat die Kernergebnisse einer Umfrage zu Problemlösern in der Krise veröffentlicht: Mehr als zwei Drittel gaben an, dass die Pharmaindustrie an Bedeutung gewonnen hat.
Pharmaunternehmen entwickeln aus Blut- und Plasmaspenden lebensnotwendige Arzneimittel für schwere und seltene Erkrankungen. (Foto: ChemieBW/Fehler)
Weltweit benötigen über eine Million Menschen Arzneimittel auf Basis von menschlichem Blut. Um einen Patienten mit einer Blutgerinnungsstörung ein Jahr lang zu versorgen, bedarf es 1.200 Plasmaspenden. Bevor daraus Arzneimittel entstehen können, braucht es einen komplexen Prozess.
Eine hochwertige Gesundheitsversorgung braucht eine starke Pharmaindustrie. Damit die Unternehmen in innovative Therapien, Medikamente und Impfungen investieren, müssen Arzneimittel ausreichend vergütet und investitionsfreundliche Anreizstrukturen ausgebaut werden.