Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. Baden-Württemberg

Aufgaben und Ziele

  • Wir setzen uns im Auftrag unserer Mitgliedsunternehmen für die Fortentwicklung einer leistungsstarken pharmazeutischen Industrie ein.
  • Wir informieren die Politik, die Medien und die Öffentlichkeit über die Belange unserer Mitgliedsunternehmen.
  • Wir setzen uns für  ein leistungsstarkes Gesundheitswesens unter marktwirtschaftlichen Bedingungen ein. Dazu gehört eine zweckmäßige, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung der Patienten mit qualitativ hochwertigen Arzneimitteln und Medizinprodukten. Dazu müssen die Therapiefreiheit erhalten und die Pluralität in der Arzneimittelversorgung gesichert werden.
  • Wir stärken die Eigenverantwortung der Patienten für einen zweckbestimmten und wirtschaftlichen Umgang mit Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Vorsitzender

   Joachim A. Thole
   Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Mitgliedsunternehmen

  • 45 Unternehmen
  • 6.800 Beschäftigte
  • ca. 2,9 Mrd. Euro Umsatz 2021

Stand Februar 2022

Kompetenzschwerpunkt: Besondere Therapieformen

Ein besonderer Schwerpunkt der pharmazeutischen Industrie liegt in Baden-Württemberg bei den Herstellern von Produkten für die besonderen Therapieformen. Um deren Interessen besser vertreten zu können, wurde die BPI-Arbeitsgruppe "Kompetenzforum Homöopathie und Anthroposophische Medizin" gegründet.

Neuigkeiten und Nachrichten

Tajana Zambo, Apothekenpräsidentin Baden-Württemberg Foto: LAV
Fünf Fragen an Tatjana Zambo zur Gesundheitsversorgung. Sie ist Präsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg e.V., Inhaberin von zwei Apotheken in Gaggenau, und sieht die Sparversuche aus Berlin äußerst kritisch. Das Interview ist für die Mitgliederzeitschrift con Chemie.BW, "komprimiert", geführt worden.
Carola Maute-Stephan, VCI BW und BPI BW, diskutierte mit Stephan Ertner (links)vom Staatsministerium Baden-Württemberg und Prof. Dr. Mark Dominic Alscher, Bosch Health Campus. Das Forum Gesundheitsstandort vereint aktuell mehr als 500 Expertinnen und Experten aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Forschungsinstituten und Universitäten sowie Biotech-, Pharma- und Medizintechnikfirmen aus Baden-Württemberg. Die Akteure wollen mit Unterstützung der Landesregierung dazu beitragen, die Gesundheitswirtschaft zu stärken und die Gesundheitsversorgung der Menschen in Baden-Württemberg weiter zu verbessern. Foto: WMBW
Beim vierten Jahrestreffen des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg am 24. November in Heilbronn berieten Akteure aus Verbänden, Industrie und Forschung gemeinsam mit der Landesregierung, wie die Gesundheitsdaten im Sinne der Patienten zielgerichtet eingesetzt werden können - auch auf Bundes- und Europa-Ebene.
Digitale Gesundheitsanwendungen bieten großes Potenzial, den Umgang mit psychischen Erkrankungen zu erleichtern (Quelle: Shutterstock/dodotone).
Digitale Gesundheitsanwendungen bieten großes Potenzial, den Umgang mit psychischen Erkrankungen zu erleichtern. Die pharmazeutische Industrie setzt sich dafür ein, dass neben medikamentösen Therapien Betroffenen auch „Apps auf Rezept“ zur Verfügung stehen.
Die pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg ist vielfältig. In einer Beitragsreihe stellen sich die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) im Land vor: Wörwag in Böblingen bietet apothekenexklusive Produkte zur Behandlung diabetischer Folge- und Begleiterkrankungen.
Das Podium der Lunch-Debatte zur personalisierten Medizin: Carola Maute-Stephan, Fritjof Traulsen, Manne Lucha, Prof. Dr. Nisar Peter Malek, Prof. Dr. Lena Illert sowie Hagen Pfundner (Foto: ZPM).
Mit dem baden-württembergischen Sozialminister Manne Lucha diskutierten in Berlin Vertreterinnen des VCI und der Pharmaindustrie sowie der Universitätskliniken, die Zentren für Personalisierte Medizin aufgebaut haben.
Björn Sucher (links) und Prof. Dr. Winfried Golla (rechts), die neuen Hauptgeschäftsführer von Chemie.BW. (Foto Chemie.BW/Eppler).
Seit dem 1. Juli 2022 sind sie im Amt: Prof. Dr. Winfried Golla und Björn Sucher sind die neuen Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie Baden-Württemberg und des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg. Sie haben die Nachfolge des jüngst verstorbenen Thomas Mayer angetreten.
Durch den offenen Austausch zwischen Regierung, Forschung, Versorgung, Medizinprodukte- und Arzneimittelindustrie soll es gelingen, den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg zukunftsfähig weiterzuentwickeln. (Bild: takeda / vfa)
Für die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut haben die zahlreichen Initiativen der Landesregierung - insbesondere das Forum Gesundheitsstandort - dabei mitgeholfen. Mehr als 500 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft sind an dem Projekt beteiligt. Auch der Landesverband des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) gehört dazu.
Thomas Mayer 1955 - 2022
Am Freitag vergangener Woche verstarb nach langer Krankheit der Hauptgeschäftsführer der Verbände der Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg, Thomas Mayer, im Alter von 66 Jahren. Die Vorsitzenden der Verbände, Patrick Krauth für den Arbeitgeberverband, Martin Haag für den Verband der Chemischen Industrie, Joachim A. Thole für den Pharmaverband und Dr. Rainer Frei für den Lackverband, zeigten sich bestürzt und betroffen.
Das Ziel der Kampagne ist es, das Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg in die breite Öffentlichkeit zu tragen.„Gemeinsam“ unterstreicht dabei Zusammenarbeit von mehr als 500 Akteurinnen und Akteuren aus Forschung, Versorgung und Wirtschaft im Land.
Das Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg informiert über die Ziele seiner Arbeit. Eine Wanderausstellung, Tage der Offenen Tür und Plakate sind Teile der Kommunikationskampagne. Das Forum vereint aktuell mehr als 500 Experten aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Forschungsinstituten und Universitäten sowie Biotech-, Pharma- und Medizintechnikfirmen aus dem Südwesten.
Die Verbände der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie sowie des Pharmazeutischen Großhandels koordinieren gemeinsam ihre Hilfe für die Bevölkerung in der Ukraine. Gespendete Arzneimittel und Medizinprodukte werden mit Unterstützung des Deutschen Medikamenten-Hilfswerks medeor (action medeor) zu den Betroffenen transportiert. Listen mit den benötigten Hilfsmittel liegen vor.