Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg

Aufgaben und Ziele

  • Wir begleiten im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen wirtschaftsrelevante Gesetzesvorhaben auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene.
  • Gegenüber der Landespolitik, der Verwaltung und den Medien stellen wir die wirtschaftspolitischen Erwartungen und Vorstellungen unserer Unternehmen dar.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen des Umweltrechtes, zum Beispiel bezüglich REACH, zum Abfallrecht oder zum Emissionshandel.
  • Unser Ziel ist ein fairer Interessenausgleich mit anderen gesellschaftlichen Gruppen.
  • Wir wollen Rahmenbedingungen erreichen, die den Unternehmen wirtschaftlichen Gestaltungsspielraum eröffnen und überzogene Bürokratisierung vermeiden.

Vorsitzender

   Martin Haag
   Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

Mitgliedsunternehmen

  • 325 Unternehmen
  • 81 100 Beschäftigte
  • ca. 33,2 Mrd. Euro Jahresumsatz 2023

Stand Februar 2024

Neuigkeiten und Nachrichten

Vorstand und Geschäftsführung des Verbandes der Chemischen Industrie Baden-Württemberg seit Mai 2024. Foto: Chemie.BW/Eppler
Einstimmig wurde der neue Vorstand des VCI Baden-Württemberg durch die Mitgliederversammlung gewählt. Martin Haag, Roche Mannheim, wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. Er forderte einen "Industrie-Deal" in Europa, damit die Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig wird.
Molekülsymbole grafisch verfremdet
Die Situation der Chemie-Branche ist dramatisch, sie ist im Krisenmodus: Der Umsatz der baden-württembergischen Grund- und Spezialchemie sowie der Farben- und Lackhersteller ist im vergangenen Jahr eingebrochen.
Dr. Christian Kühne war Referent und stv. Referatsleiter im Umweltministerium Baden-Württemberg und 2018 einer der Ideengeber des neuen „THINKTANK Industrielle Ressourcenstrategien“: In dieser am Karlsruher KIT angesiedelten Denkfabrik arbeiten Industrie und Politik mit Unterstützung der Wissenschaft in einzigartiger Weise zusammen. Kühne ist seit der Gründung Geschäftsführer dieses Think Tanks.
"Die chemische Industrie benötigt Wasserstoff als Rohstoff. Wir brauchen die Moleküle um daraus unsere Produkte zu machen" erklärt Hauptgeschäftsführer Prof. Winfried Golla zum Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur im Südwesten.
Die Süddeutsche Erdgasleitung (SEL) soll ab Anfang der 2030er Jahre Wasserstoff transportieren. Sie leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur CO₂-neutralen Energieversorgung Baden-Württembergs. Zum Spatenstich in Heilbronn erklären Akteure aus Politik und Wirtschaft ihre Perspektive auf die Bedeutung von Wasserstoff für das Energiesystem der Zukunft im Video, darunter auch Prof. Winfried Golla, Hauptgeschäftsführer des VCI in Baden-Württemberg.
Chemie wird digital - auch mit KI. (Bild mpunktfrei/AdobeStock Sittinan)
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) hat seine Ausschreibung gestartet: Schwerpunktthemen in der diesjährigen Förderung sind „Maschinelles Lernen & Künstliche Intelligenz in (an)organischer Synthese & Katalyse“ sowie „Chemieethik“. Für die einzelnen Lehrprojekte können bis zu 50.000 Euro beantragt werden.
Mit ihrer neuen AR-Brille können die Studierenden der Universität Konstanz zukünftig chemische Strukturen besser erfassen - sie sehen sie räumlich vor sich schweben. (Foto: Chemie.BW)
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert den Einsatz von Augmented Reality (AR) in der Lehre der Universität Konstanz mit 16.723 Euro. Das "Virtuelle Anfassen" von Kristallstrukturen ist Teil des Lehrprojekts der Chemikerinnen Prof. Miriam Unterlass und Dr. Sabine Syskowski. Sie nahmen die Summe symbolisch von Reinhard Adam, Geschäftsführer von BIPSO in Singen, entgegen.
Wir wünschen frohe Festtage und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2024!
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Universität Ulm mit 27.700 Euro. Im Mittelpunkt des geförderten Lehrprogramms am Institut für Chemieingenieurwesen steht die enge Verzahnung von experimenteller Ausbildung und dem Einsatz digitaler Werkzeuge.
Chemieanlage nachts, beleuchtet mit einer abwärts gerichteten Chart-Kurve
Die Hoffnungen der deutschen Chemieindustrie auf eine Besserung zum Jahresende schwinden, eine Trendwende der Konjunktur ist nicht erkennbar. Die Zahlen des dritten Quartals sind auch im Südwesten Besorgnis erregend. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht einen speziellen Abwärtstrend: Deutschland ist 2023 die einzige bedeutende Volkswirtschaft, die schrumpft.
Auf Initiative von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wurde 2018 das „Forum Gesundheitsstandort Baden-Würt­temberg“ gegründet, um eine engere Vernetzung der Bereiche Forschung, Gesundheitsversorgung und -wirtschaft zu erreichen und Ba­den-Württemberg zum führenden Gesundheitsstandort zu entwickeln. Das Forum vereint aktuell mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Kran­kenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen, Forschungsinstitu­ten und Universitäten sowie Biotech-, Pharma- und Medizintechnikfirmen aus Baden-Württemberg. (Foto: Forum Gesundheitsstandort BW/Werner Kuhnle)
Anlässlich der fünften Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort in Stuttgart hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Strategie zur Beschleunigung der medizinischen Translation vorgestellt. Die Strategie zielt darauf ab, die Überführung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in neue Medikamente, Therapie- und Diagnosemethoden zu beschleunigen.