Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg

Aufgaben und Ziele

  • Wir begleiten im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen wirtschaftsrelevante Gesetzesvorhaben auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene.
  • Gegenüber der Landespolitik, der Verwaltung und den Medien stellen wir die wirtschaftspolitischen Erwartungen und Vorstellungen unserer Unternehmen dar.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen des Umweltrechtes, zum Beispiel bezüglich REACH, zum Abfallrecht oder zum Emissionshandel.
  • Unser Ziel ist ein fairer Interessenausgleich mit anderen gesellschaftlichen Gruppen.
  • Wir wollen Rahmenbedingungen erreichen, die den Unternehmen wirtschaftlichen Gestaltungsspielraum eröffnen und überzogene Bürokratisierung vermeiden.

Vorsitzender

   Martin Haag
   Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

Mitgliedsunternehmen

  • 320 Unternehmen
  • 74 415 Beschäftigte
  • ca. 31,6 Mrd. Euro Jahresumsatz 2022

Stand Februar 2023

Neuigkeiten und Nachrichten

Wir wünschen frohe Festtage und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2024!
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Universität Ulm mit 27.700 Euro. Im Mittelpunkt des geförderten Lehrprogramms am Institut für Chemieingenieurwesen steht die enge Verzahnung von experimenteller Ausbildung und dem Einsatz digitaler Werkzeuge.
Chemieanlage nachts, beleuchtet mit einer abwärts gerichteten Chart-Kurve
Die Hoffnungen der deutschen Chemieindustrie auf eine Besserung zum Jahresende schwinden, eine Trendwende der Konjunktur ist nicht erkennbar. Die Zahlen des dritten Quartals sind auch im Südwesten Besorgnis erregend. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht einen speziellen Abwärtstrend: Deutschland ist 2023 die einzige bedeutende Volkswirtschaft, die schrumpft.
Auf Initiative von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wurde 2018 das „Forum Gesundheitsstandort Baden-Würt­temberg“ gegründet, um eine engere Vernetzung der Bereiche Forschung, Gesundheitsversorgung und -wirtschaft zu erreichen und Ba­den-Württemberg zum führenden Gesundheitsstandort zu entwickeln. Das Forum vereint aktuell mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Kran­kenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen, Forschungsinstitu­ten und Universitäten sowie Biotech-, Pharma- und Medizintechnikfirmen aus Baden-Württemberg. (Foto: Forum Gesundheitsstandort BW/Werner Kuhnle)
Anlässlich der fünften Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort in Stuttgart hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Strategie zur Beschleunigung der medizinischen Translation vorgestellt. Die Strategie zielt darauf ab, die Überführung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in neue Medikamente, Therapie- und Diagnosemethoden zu beschleunigen.
Logo der Initiative Chemie hoch drei
Herzlichen Glückwunsch zum 10jährigen an die Chemie³! Vor einem Jahrzehnt haben BAVC, IGBCE und VCI gemeinsam die Nachhaltigkeitsallianz Chemie³ gegründet. Und das, obwohl das Thema Nachhaltigkeit damals noch lange nicht so weit verbreitet und tief verankert wie heute war. Grundlage dieser erfolgreichen Zusammenarbeit ist die gute Sozialpartnerschaft innerhalb der Chemie, die einmal mehr zeigt, warum ein funktionierendes Miteinander zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft unverzichtbar ist.
Der Wasserstoffbedarf auch der Chemieindustrie in Baden-Württemberg wird in den nächsten Jahren deutlich höher sein als bislang erwartet. Das ist ein Ergebnis der Wasserstoff-Bedarfsanalyse, die jüngst abgeschlossen wurde. Für die Verbände ist klar: "Der Südwesten darf bei der Wasserstoffversorgung nicht abgehängt werden".
Schwerpunkt des Projekts „Schulpartnerschaft Chemie“ ist die Unterrichtsförderung. Mit ihr will der Fonds den experimentellen Chemie- beziehungsweise der Sachunterricht stärken. Allgemeinbildende Schulen in Deutschland sowie deutsche Schulen im Ausland, an denen Chemie unterrichtet wird, können die Unterrichtsförderung erhalten.
Der Film zum Fonds zeigt, was die Unterstützung durch die Chemie-Unternehmen bewirkt und wer davon profitiert.
Aus der Mitgliederzeitschrift der Verbände Chemie.BW: Die Bürokratie droht Unternehmen zu ersticken. Das Thema Bürokratieabbau muss jetzt endlich ernst genommen werden - gute Beispiele gibt es!
Die Hochschule Esslingen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universitäten Konstanz und Ulm haben vom Fonds der Chemischen Industrie insgesamt an die 150.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Für die Chemie- und Pharmabranche ist das eine Investition in die Zukunft der Lehre.
Papierstapel im Europaparlament Strassburg. Foto: EU.
Seit dem 1.10.2023 gelten EU-weit Grenzausgleichsmaßnahmen zum Klimaschutz. Zusammengefasst sollen der  “Carbon Border Adjustment Mechanism”, abgekürzt CBAM, das Emissionshandelssystem ergänzen. Das Ziel ist, Importprodukte mit denselben Emissionspreisen zu belasten wie sie für in der EU hergestellte Produkte gelten. Der VCI den Mechanismus kritisch.