Verband der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Baden-Württemberg

Aufgaben und Ziele

  • Wir begleiten im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen wirtschaftsrelevante Gesetzesvorhaben auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene.
  • Gegenüber der Landespolitik, der Verwaltung und den Medien stellen wir die wirtschaftspolitischen Erwartungen und Vorstellungen unserer Unternehmen dar.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen des Umweltrechtes, zum Beispiel bezüglich REACH, zum Abfallrecht oder zum Emissionshandel.
  • Unser Ziel ist ein fairer Interessenausgleich mit anderen gesellschaftlichen Gruppen.
  • Wir wollen Rahmenbedingungen erreichen, die den Unternehmen wirtschaftlichen Gestaltungsspielraum eröffnen und überzogene Bürokratisierung vermeiden.

Vorsitzender

   Martin Haag
   Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

Mitgliedsunternehmen

  • 318 Unternehmen
  • 78.300 Beschäftigte
  • ca. 33 Mrd. Euro Umsatz 2021

Stand Februar 2022

Neuigkeiten und Nachrichten

Damit Deutschland auf einen leistungsfähigen Agrarsektor bauen kann, der die Balance zwischen Produktivität und Biodiversität findet, brauchen die Betriebe Zugang zu optimiertem Saatgut, modernen Pflanzenschutzmitteln, Mineraldünger und Biostimulanzien.
Der Breitbandausbau muss an Fahrt aufnehmen. Datenökonomie und ausreichende Kapazitäten für High-Performance-Computing sind Schlüssel für Innovationen. Integrierte Verkehrskonzepte müssen stärker berücksichtigt werden.
Logo des VCI Baden-Württemberg
Der baden-württembergische Verband der Chemischen Industrie in Baden-Baden braucht Verstärkung: Als Assistenz der Geschäftsführung ist eine interessante und abwechslungsreiche Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Mittelständische Unternehmen sind auf einen einfachen Rechtsrahmen angewiesen. Die Tendenz, die Regulierungsdichte zu erhöhen, muss umgekehrt werden. EU-Richtlinien sollten 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden, auch um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.
Verfahren müssen praktikabel und unbürokratisch sein und Rechtssicherheit bieten. Notwendig ist ein Planungsmodernisierungsgesetz, das alle Prozesse zusammen mit der Industrie neu denkt. Die Digitalisierung kann dabei unterstützen.
Eine hochwertige Gesundheitsversorgung braucht eine starke Pharmaindustrie. Damit die Unternehmen in innovative Therapien, Medikamente und Impfungen investieren, müssen Arzneimittel ausreichend vergütet und investitionsfreundliche Anreizstrukturen ausgebaut werden.
Wirtschaft und Staat müssen mehr in Forschung und Entwicklung investieren. Ziel ist, die zirkuläre Wirtschaft, den Klimaschutz und die Biodiversität voranzubringen. Dafür müssen Technologien wie chemisches Recycling, Wasserstofferzeugung und Biotechnologie gefördert werden.
Um die Klimaschutzziele bis 2050 zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, braucht die Chemie viel mehr erneuerbaren Strom als heute. Er muss günstiger werden – auch durch eine Reduzierung der Umlagen und Abgaben.
Landtag Baden-Württemberg, Außenansicht
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat die politischen Mehrheiten im Land im Wesentlichen bestätigt. Für die chemische und pharmazeutische Industrie ist die Zusammensetzung der Koalition nicht das Entscheidende: Wichtig ist, so Ralf Müller, Geschäftsführer Chemie.BW, gegenüber den Medien am Montag nach der Wahl: Eine aktivere Wirtschaftspolitik für das Industrieland!
In einer Online-Medienkonferenz haben die Verbände die baden-württembergischen Medien über die Wirtschaftslage in Chemie, Pharma und Lack informiert. Unterm Strich: Die Umsätze sind gegen den Trend aufgrund des hohen Pharmaanteils gestiegen. Aber: Der Standort Baden-Württemberg und Deutschland zeigt weiter Schwächen, die besonders die Mittelständler behindern.