Lacklaboranten, Chemikantinnen oder Fachkräfte für Lagerlogistik - in der Chemie gibt es über 50 verschiedene Ausbildungsberufe und zahlreiche Duale Studiengänge. Auf der Social Wall zur Ausbildungskampagne sind Stellenanzeigen aus den Unternehmen zusammen gefasst.
Seit dem Start der Ausbildungs-Kampagne 2022 von Chemie.BW wird auf Plakaten, in Radiospots und über Social Media auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Chemie hingewiesen. Alle Social-Media-Posts sind auf der Social Wall von Chemie.BW zusammengefasst, darunter auch viele Stellenanzeigen aus der Branche. Unternehmen können ihre Posts mit dem Hashtag #AusbildungZukunftGestalten versehen und erscheinen auf der Webseite.
Im Live-Talk zur Chemikanten-Ausbildung bei der MiRO waren zweitweise bis zu 40 Teilnehmer dabei. (Foto: Screenshot Chemie.BW)
Im Instagram-Live-Talk hat Azubi Jonas Föllinger von der MiRO in Karlsruhe Fragen zur Chemikanten-Ausbildung beantwortet. Die Zuschauer wollten unter anderem wissen, wie gut die Übernahmechancen im Unternehmen sind und was es für Extra-Leistungen für Azubis gibt.
Im 3D-Druckverfahren wird Material Schicht für Schicht aufgetragen, so können dreidimensionale Gegenstände erzeugt werden. (Foto: ChemieBW)
Auch die Branchen rund um den 3D-Druck suchen Auszubildende. Michael Eichmann von Stratasys hat erfolgreich ein Unternehmen in der Branche gegründet. Er engagiert sich heute für die Ausbildung im Bereich Additive Fertigung/3D-Druck. Im Vortrag erklärt er den Pädagogen, welche speziellen Angebote und Produkte es gibt, um die Technik den Schülern praxisnah verständlich zu machen.
Dr. Stephan Walch ist der Amtsleiter des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts in Karlsruhe. (Foto: ChemieBW)
Der Lebensmittelchemiker Dr. Stephan Walch erklärt mit vielen praktischen Beispielen seine Arbeit in der Lebensmittelüberwachung. Dazu gehört beispielsweise die Untersuchung, ob in einem Produkt Pferdefleisch enthalten sein könnte oder das Prüfen der korrekten Kennzeichnung von Lebensmitteln auf Allergenspuren.
Schülerinnen experimentierten bei der ersten Intensivstudienwoche Chemie an der Universität Ulm im Labor (Foto: Elvira Eberhardt)
Rund 30 Schülerinnen und Schüler experimentierten im Uni-Labor und konnten Lehreinheiten aus dem Chemiestudium besuchen. Das Projekt soll die Anfängerzahlen im Fach Chemie erhöhen und die Abbruchquote verringern. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützte das Projekt mit 14.000 Euro.
Vorab ein Technik-Check und ein ruhiges Zimmer, das sind gute Voraussetzungen für ein virtuelles Vorstellungsgespräch, findet Annika Neumann. Die Junior-Recruiterin von Michelin hat viele coole Tipps auf Lager.
Wer auf der Suche nach einer spannenden Ausbildung ist, sollte bei der Ausbildungsplatzbörse www.elementare-vielfalt.de vorbei sehen - auch Duale Studienplätze sind hier zu finden. Videoclips zeigen die unterschiedlichen Berufsbilder in der Chemie, auch Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung sind im Angebot der Webseite.
Wie im EMU-Lab sollen interessierte Schülerinnen und Schüler bei der Intensivstudienwoche experimentieren können. (Foto: Elvira Eberhardt)
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Intensivstudienwoche „Studium erleben – Präferenzen und Fähigkeiten reflektieren“ an der Universität Ulm mit 14.080 Euro. Eine Woche lang können Abiturienten mit dem Schnupperlaborkurs einen realistischen Einblick in das Studium mit Vorlesungen, Seminaren und Praktika bekommen.
Sie kümmern sich um Benachteiligte, helfen im Altersheim, engagieren sich in Kirche und Sportverein: Dafür gab es jetzt die Auszeichnung „top azubi chemie“ für Marianna Leshchenko, Hannah Link und Julia Fischer.
Die Berufsaussichten für studierte Chemiker bleiben weiterhin sehr gut. Im kommenden Jahrzehnt werden verhältnismäßig viele Chemiker altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden. (Foto: ChemieBW/Eppler)
Im Jahr 2019 begannen 10 Prozent weniger junge Menschen als im Vorjahr ein Studium der Chemie. Auch die Zahl der Promotionen ist rückläufig. Die Daten veröffentlichte die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Der Trend zeigt aber: Die Berufsaussichten in der Chemieindustrie für Studienabgänger in Chemie sind weiterhin sehr gut.
[Rollerfahrerin / Ausbildung] Schnell sein: Jetzt noch für den Ausbildungsstart am 1. September bewerben! Foto: (c) Olly/Fotolia
Die Last-Minute-Aktion für offene Ausbildungsplätze und DHBW-Studienplätze der Chemie.BW läuft! Hier finden interessierte Jugendliche aktuelle Links zu noch nicht besetzten Stellen. Der Einstieg ist Anfang September - und bewerben können sie sich sofort.
Elementare Vielfalt (ElVi) ist die bundesweite Ausbildungskampagne der Chemie-Arbeitgeberverbände.
Seit sieben Jahren präsentiert "Elementare Vielfalt" kurz "ElVi" die Vielzahl der Ausbildungsberufe in der Chemie-Branche und unterstützt Unternehmen bei ihren Marketingaktivitäten. Jetzt sind neue Angebote auf der Lehrer-Webseite und neue Videos mit Youtuberin "Mai" dazu gekommen.
Welche Eigenschaften besitzt eine bestimmte Farbe oder ein Lack? Und welche Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich? Wie kann ich einen vorgegebenen Farbton perfekt nachstellen? Solche Fragen beschäftigen Lacklaborantinnen und Lacklaboranten während ihrer Ausbildung und natürlich auch danach. Im Blogbeitrag nimmt uns eine Lacklaborantin mit ins Labor und erklärt uns ihren Job und warum Lacklaboranten-Fachkräfte so gefragt sind.
Lacklaboranten zaubern neue Lacke. Während ihrer Ausbildung lernen sie alles über die Zusammensetzung von Lacken, Farben und Beschichtungen. Zum Job gehört außerdem das Wissen, wie man die Rezepturen optimieren kann.
Viele Anlagen in der Chemie laufen rund um die Uhr. Deswegen muss man sich als Chemikant auf Schichtarbeit einstellen. (Foto: ChemieBW/Eppler)
Die einen tragen weiße Kittel und mischen im Labor mit der Pipette. Die anderen tragen blaue Arbeitskleidung und mischen an der Anlage im ganz großen Stil. Doch wer macht was?
Industrie 4.0 ist wichtig für die Zukunft, weiß Nico Köhler. Der angehende Fachinformatiker arbeitet bei P&G in Crailsheim: Er zeigt den Mitarbeitern am Standort die Digitalisierung und wie sie davon profitieren.