Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg

Aufgaben und Ziele

  • Wir begleiten im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen wirtschaftsrelevante Gesetzesvorhaben auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene.
  • Gegenüber der Landespolitik, der Verwaltung und den Medien stellen wir die wirtschaftspolitischen Erwartungen und Vorstellungen unserer Unternehmen dar.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen des Umweltrechtes, zum Beispiel bezüglich REACH, zum Abfallrecht oder zum Emissionshandel.
  • Unser Ziel ist ein fairer Interessenausgleich mit anderen gesellschaftlichen Gruppen.
  • Wir wollen Rahmenbedingungen erreichen, die den Unternehmen wirtschaftlichen Gestaltungsspielraum eröffnen und überzogene Bürokratisierung vermeiden.

Vorsitzender

   Martin Haag
   Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

Mitgliedsunternehmen

  • 325 Unternehmen
  • 81 100 Beschäftigte
  • ca. 33,2 Mrd. Euro Jahresumsatz 2023

Stand Februar 2024

Neuigkeiten und Nachrichten

Logo der Initiative Chemie hoch drei
Herzlichen Glückwunsch zum 10jährigen an die Chemie³! Vor einem Jahrzehnt haben BAVC, IGBCE und VCI gemeinsam die Nachhaltigkeitsallianz Chemie³ gegründet. Und das, obwohl das Thema Nachhaltigkeit damals noch lange nicht so weit verbreitet und tief verankert wie heute war. Grundlage dieser erfolgreichen Zusammenarbeit ist die gute Sozialpartnerschaft innerhalb der Chemie, die einmal mehr zeigt, warum ein funktionierendes Miteinander zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft unverzichtbar ist.
Der Wasserstoffbedarf auch der Chemieindustrie in Baden-Württemberg wird in den nächsten Jahren deutlich höher sein als bislang erwartet. Das ist ein Ergebnis der Wasserstoff-Bedarfsanalyse, die jüngst abgeschlossen wurde. Für die Verbände ist klar: "Der Südwesten darf bei der Wasserstoffversorgung nicht abgehängt werden".
Schwerpunkt des Projekts „Schulpartnerschaft Chemie“ ist die Unterrichtsförderung. Mit ihr will der Fonds den experimentellen Chemie- beziehungsweise der Sachunterricht stärken. Allgemeinbildende Schulen in Deutschland sowie deutsche Schulen im Ausland, an denen Chemie unterrichtet wird, können die Unterrichtsförderung erhalten.
Der Film zum Fonds zeigt, was die Unterstützung durch die Chemie-Unternehmen bewirkt und wer davon profitiert.
Aus der Mitgliederzeitschrift der Verbände Chemie.BW: Die Bürokratie droht Unternehmen zu ersticken. Das Thema Bürokratieabbau muss jetzt endlich ernst genommen werden - gute Beispiele gibt es!
Die Hochschule Esslingen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universitäten Konstanz und Ulm haben vom Fonds der Chemischen Industrie insgesamt an die 150.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Für die Chemie- und Pharmabranche ist das eine Investition in die Zukunft der Lehre.
Papierstapel im Europaparlament Strassburg. Foto: EU.
Seit dem 1.10.2023 gelten EU-weit Grenzausgleichsmaßnahmen zum Klimaschutz. Zusammengefasst sollen der  “Carbon Border Adjustment Mechanism”, abgekürzt CBAM, das Emissionshandelssystem ergänzen. Das Ziel ist, Importprodukte mit denselben Emissionspreisen zu belasten wie sie für in der EU hergestellte Produkte gelten. Der VCI den Mechanismus kritisch. 
Chemikant befüllt Farbmischkessel mit gelber Farbe. (Foto ChemieBW/Eppler)
Alles für den Mittelstand: Kleinere Chemie-, Pharma- und Lackunternehmen finden auf einer neuen Website gebündelt aktuelle Serviceleistungen des Chemieverbandes VCI.
Fast 9 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs entfällt auf die Chemie- und Pharmaindustrie – höher sind die Anteile bei den wichtigsten Energieträgern Erdgas und Strom. Über ein Fünftel des Energieverbrauchs der Industrie insgesamt entfällt auf die Branche. (Bild: Chemie.BW)
Hohe und volatile Energiepreise treiben die Produktionskosten der Branche erheblich in die Höhe. Die Lage ist für zahlreiche Unternehmen schwierig, denn es besteht eine große Differenz zu den Wettbewerbern. Und: Die Unternehmen arbeiten immer weniger kostendeckend. Daten, Hintergründe und Grafiken zur Energiestatistik gibt es hier.
Ein Landessieger, zwei Sonderpreise: Einen Sonderpreis für Digitalisierung übergab Hauptgeschäftsführer des VCI BW Prof. Winfried Golla an Torsten Schmiegel und Jörg Anders von Akzo Nobel Coatings GmbH in Stuttgart. Die Auszeichnung für den Landessieg bekamen Hermann Becker, Dr. Patrick Flögel und Dr. Stefan Rumpel von Evonik Industries AG in Rheinfelden. Bernd Rühle und Marion Jäger von Almawin GmbH in Winterbach erhielten den Mittelstandspreis. (Personen sind von links nach rechts genannt) (Foto: ChemieBW/Eppler)
Ein Landessieger, zwei Sonderpreise: Das ist die Bilanz des diesjährigen Responsible Care-Wettbewerbs des Verbandes der Chemischen Industrie Baden-Württemberg (VCI BW).
Im THINKTANK Industrielle Ressourcenstrategien ziehen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einem Strang. 2014 von der Landesregierung gemeinsam mit dem VCI ins Leben gerufen, entwickelt er praktische und innovative Lösungen, Strategien und Handlungsempfehlungen zum Thema Ressourceneffizienz.