Ein Landessieger, zwei Sonderpreise: Einen Sonderpreis für Digitalisierung übergab Hauptgeschäftsführer des VCI BW Prof. Winfried Golla an Torsten Schmiegel und Jörg Anders von Akzo Nobel Coatings GmbH in Stuttgart. Die Auszeichnung für den Landessieg bekamen Hermann Becker, Dr. Patrick Flögel und Dr. Stefan Rumpel von Evonik Industries AG in Rheinfelden. Bernd Rühle und Marion Jäger von Almawin GmbH in Winterbach erhielten den Mittelstandspreis. (Personen sind von links nach rechts genannt) (Foto: ChemieBW/Eppler)
Ein Landessieger, zwei Sonderpreise: Das ist die Bilanz des diesjährigen Responsible Care-Wettbewerbs des Verbandes der Chemischen Industrie Baden-Württemberg (VCI BW).
Im THINKTANK Industrielle Ressourcenstrategien ziehen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einem Strang. 2014 von der Landesregierung gemeinsam mit dem VCI ins Leben gerufen, entwickelt er praktische und innovative Lösungen, Strategien und Handlungsempfehlungen zum Thema Ressourceneffizienz.
Das neue Tesa-Produkt wird ohne Lösungsmittel hergestellt, das verwendete Papier für den Träger stammt aus kontrollierten Quellen. (Foto: Tesa)
Pakete entsorgen ist jetzt ganz einfach: Ratsch, den Karton mithilfe des eingebauten Tesa-Aufreißstreifens aus Papier öffnen, Inhalt entnehmen, zusammenfalten und ab damit ins Altpapier. Lästiges Trennen der Klebebänder entfällt.
Mit dem wenig spannenden Titel “Gewerbeflächendatenbank” geht ein Angebot des Landes Baden-Württemberg, genauer von “BW-i”, an den Start: FindyourLand ist Slogan, Anspruch und auch Website des Angebotes. In- und ausländische Unternehmen sollen so schnell und unkompliziert freie Flächen für Ansiedlungen finden können.
Meist gehören Firmen Unternehmern oder einer Investorengruppe. Manchmal aber auch einer Stiftung: Dann fließen die Gewinne nicht nur an den Eigentümer, sondern dienen einem guten Zweck. Wie bei Cesra, CHT oder Wala.
Der Forschungsstandort D fällt zurück. Fast 40 Prozent der Firmen suchen nicht aktiv nach Innovationen, so die Bertelsmann-Stiftung. Auch Autohersteller und Pharma-Industrie stehen nicht mehr so gut da. Das gefährdet den Wohlstand.
„Chemie ist aufregend“, sagt Mona Schiller und strahlt dabei. Sie lernt Chemielaborantin bei Brüggemann in Heilbronn – und berichtet als Ausbildungsbotschafterin in Social Media begeistert über ihre Arbeit.
Die Verbände der Chemie- und Pharmaindustrie haben die Halbjahreszahlen 2023, Januar bis Juni, vorgestellt. Gegenüber dem Vorjahr gingen die Chemieumsätze zurück, Pharma wuchs. Die Unternehmen meldeten in einer Umfrage, dass zwanzig Prozent Verluste geschrieben haben. Für das Gesamtjahr sind die Aussichten sehr verhalten.
Baby mit Händen der Eltern - Canva
Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag eine sogenannte „Familienstartzeit“ vereinbart. Im April hat sie den Entwurf eines Gesetzes vorgelegt, derzeit wird er mit anderen Ministerien abgestimmt. Der Inhalt: Nach der Geburt eines Kindes sollen die Partner einer neuen Mutter für zwei Wochen bezahlt frei bekommen. Das soll komplett zu Lasten der Arbeitgeber gehen: Die schon bisher von den Arbeitgebern finanzierte Mutterschutzumlage soll dafür erhöht werden.
Dr. Martin Häfele, Geschäftsführer von DSM, in Grenzach, ist Vorsitzender des Ausschusses Bildungspolitik im agvChemie. (Foto: DSM)
Ein Verband ist nur so stark, wie die Unternehmen, die sich in ihm engagieren. Dazu gehört, dass sich Unternehmen aktiv in den Gremien einbringen. Im Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg (agvChemie) ist ein solches Gremium beispielsweise der Ausschuss Bildungspolitik. 
Stetoskop und Medikamentenblister - Foto Canva
Der Pharmastandort Baden-Württemberg ist stark - noch. Aber damit das in Zukunft so bleibt, müssen jetzt regulatorische Rahmen neu gesetzt werden, so eine aktuelle Studie des Pharmaverbandes vfa. Dabei ist das Land mit dem “Pharmadialog” schon auf dem richtigen Weg - der aber, so der BPI Baden-Württemberg, dringend fortgesetzt werden muss.
Nebenstehend der Produktionsindex zur chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg. Die Daten beruhen auf den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
Die besten Absolventen der Biotechnologischen Gymnasien erhielten von Chemie.BW die "Biologen-Bibel", den “Purves” als Preis. Auf den Bildern sind neun von ihnen bei der Übergabe des Buches zu sehen. (Collage: Chemie.BW)
Chemie.BW hat auch in diesem Jahr die besten Absolventen im Fach Biotechnologie an den Biotechnologischen Gymnasien in Baden-Württemberg belohnt: Sie haben eine Auszeichnung und “das Standardwerk” des Faches bekommen. Die Preisträger haben eines gemeinsam: Die Leidenschaft für das Erkennen von Zusammenhängen, das praktische Arbeiten im Labor und der Blick über den Tellerrand. So soll es jetzt auch weitergehen.
Martin Haag, Vorsitzender des VCI Baden-Württemberg, ist neu im Präsidium von Unternehmer Baden-Württemberg. Er freut sich auf die Arbeit im Kreis der Kollegen im Präsidium und wird sich insbesondere bei den Themen Energie- und Umweltpolitik, Entbürokratisierung, stabile Lieferketten und Fachkräftesicherung engagieren.
Für die besten Absolventen der biotechnologischen Gymnasien in Baden-Württemberg haben die Verbände der chemischen und pharmazeutischen Industrie, Chemie.BW, den Biotechnologie-Abiturpreis 2023 gestiftet. An 33 Abiturientinnen und Abiturienten mit dem Profilfach Biotechnologie wurde im Juli 2023 das Standardwerk für Biologen und Biotechnologen, „der Purves“ übergeben.