Der Vorsitzende der Tarifkommission der baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber, Christjan Knudsen, tritt für einen sachgerechten Tarifabschluss 2024 ein: "Ein Abschluss für alle Unternehmen!" (Foto: ChemieBW/Eppler - zur redaktonellen Verwendung frei)
Für die Chemie-Tarifrunde 2024 fordern die Chemie-Arbeitgeber in Baden-Württemberg einen "Tarifabschluss, der uns aus der Krise heraus hilft". Der Vorsitzende der Tarifkommission des agvChemie appelliert an die bewährte Sozialpartnerschaft in der Chemiebranche.
Im Schülerlabor experimentieren Kinder und Jugendliche von der 3. bis zur 12. Klasse, gleichzeitig erfahren ihre Lehrer, wie Experimente im Unterricht für mehr Chemie-Wissen sorgen können. Denn beim praktischen Arbeiten lernen Schülerinnen und Schüler schneller und nachhaltiger. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert das Projekt erneut mit 20.000 Euro.
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert Lehrprojekte aus zukunftsorientierten Themenfeldern. Die Institute für Elektrobiotechnologie und Organische Chemie am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) erhalten insgesamt 97.000 Euro.
Die Situation der Chemie- und Pharmabranche ist schwierig: Das war das Fazit der Vorsitzenden von agvChemie und VCI BW auf der Jahresmedienkonferenz am 7. Februar in Stuttgart. Die Produktion der Gesamtbranche ist um 1,4 Prozent gesunken, die Umsätze um 0,2 Prozent. Die Aussichten für 2024 - nach einer Unternehmensumfrage - bleiben schwach: Die Verbände rechnen mit einem Umsatzminus von 3 Prozent und einem Produktionsrückgang von einem Prozent.
Förderkolben der Verbände Chemie.BW - Erlenmeyer-Kolben mit Schokomünzen gefüllt
Dem Chemie-Fonds sind die baden-württembergischen Schulen und Hochschulen fast 350.000 Euro wert! „Diese Förderungen machen weiterhin ein Lehren und Lernen auf hohem Niveau in den Naturwissenschaften möglich“, so Martin Haag, Vorsitzender des VCI Baden-Württemberg. 
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert die Hochschule Esslingen mit 16.500 Euro. Mit der Summe wird ein UV/Vis-Spektrometer angeschafft. Studierende aus den Bereichen Chemieingenieurwesen, Biotechnologie und Umwelttechnik können mit dem Gerät auf dem neuesten Stand im Labor forschen.
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Universität Ulm mit 27.700 Euro. Im Mittelpunkt des geförderten Lehrprogramms am Institut für Chemieingenieurwesen steht die enge Verzahnung von experimenteller Ausbildung und dem Einsatz digitaler Werkzeuge.
Der Fonds der Chemischen Industrie fördert die Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg mit 2.500 Euro. Gesine Schöneberger, Personalleiterin bei Tesa und Ausbildungsleiterin Yvonne Geratewohl übergaben das Geld symbolisch im “Chemie-Förderkolben”.
Die Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg haben im Jahr 2023 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ihr Angebot an neuen Ausbildungsplätzen um 11,4 Prozent auf 1123 Stellen gesteigert.
Sie waren aus Betrieben, Verbänden (agvChemie und BAVC) und Gewerkschaft (IG BCE) der chemischen und pharmazeutischen Industrie nach Karlsruhe gekommen. Bei der Sozialpartnertagung der Chemiebranche stand das Thema "Die chemische Industrie Baden-Württemberg in der Transformation" auf der Tagesordnung. Es wurde viel diskutiert - und als Fazit war klar: Die Branche möchte die Transformation schaffen - in einer gemeinsamen Anstrengung der Chemie-Sozialpartner.