Mit der Initiative Chemie³ machen sich VCI, IG BCE und BAVC stark für eine nachhaltige Entwicklung in der Chemie. Der Dialog mit Interessenvertretern soll den Blick der Allianzpartner auf die eigene Branche schärfen.
Die Nachhaltigkeits-Initiative "Chemie³" ist in ihrer Konstruktion mit Wirtschafts-, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft einmalig. Damit könne sie auch für andere Branchen Maßstäbe setzen - so ein erstes Zwischenfazit.
Gemeinsames Ziel der Chemie-Sozialpartner ist es, Unternehmen und Betriebsräte verstärkt für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren und neue Wege aufzuzeigen.
Mit der Sozialpartner-Initiative „Gutes und gesundes Arbeiten in der Chemie-Branche“ soll mehr Sicherheit im Umgang mit psychischer Gesundheit auf der betrieblichen Ebene geschaffen werden.
Die Chemie-Arbeitgeber lehnen das im Koalitionsvertrag von Grün-Rot geplante Gesetz zur Einführung von fünf bezahlten Tagen Bildungsurlaub ab. (Foto (c)christian42/www.fotolia.com)
Die Chemie-Arbeitgeber in Baden-Württemberg lehnen die geplante Einführung von fünf Tagen bezahltem Bildungsurlaub im Land ab. Der Beirat des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg (agvChemie) beschloss dies in seiner Sitzung am Donnerstag in Baden-Baden.
Ohne die Beschränkung auf einen Tarifvertrag pro Betrieb sei der Betriebsfrieden in deutschen Unternehmen erheblich gefährdet, so der BAVC.
Der Bundesarbeitgeberverband Chemie fordert den Gesetzgeber dazu auf, den Grundsatz der Tarifeinheit für Betriebe gesetzlich neu zu regeln.
You can find all news on the collective agreement with the Hashtag #chemie2014 especially on Twitter.
The social partners in the German Chemical Industry, the German Federation of Chemical Employers’ Associations (BAVC) and the IG BCE trade union, concluded a new collective agreement for the 1,900 companies employing 550,000 employees of the sector in Germany.
Twitter-Hashtag #chemie2014
Der Tarifabschluss 2014 in der chemischen Industrie spiegelt die unterschiedliche wirtschaftliche Situation der Unternehmen wider. Neuer Ausbildungs- und Berufseinstiegsvertrag stärkt Branche im Nachwuchsmarketing.
Unter dem Twitter-Hashtag #chemie2014 sind alle News der Arbeitgeber zur laufenden Tarifrunde in der chemischen Industrie zu finden.
Für die Chemie-Arbeitgeber ist klar: die IG BCE muss von ihrem Maximalforderungen abrücken. Nur so sei eine Einigung in der zweiten Verhandlungsrunde in Hannover möglich.
Thomas Mayer meint: die Chemie muss zu einer gemäßigten Lohnpolitik zurückfinden. Der Chemie-Hauptgeschäftsführer im Video-Kommentar "Aus dem Glashaus".
Logo BAVC - Die nächste Verhandlungsrunde findet Anfang Februar in Hannover statt.
Die bundesweiten Chemie-Tarifverhandlungen sind heute ohne Ergebnis vertagt worden. Die Verhandlungen für 550.000 Beschäftigte in 1.900 Betrieben der chemischen und pharmazeutischen Industrie werden am 4. und 5. Februar 2014 in Hannover fortgesetzt.
5,5 Prozent mehr Lohn fordert die IG BCE. Das trifft besonders den Mittelstand: „Wir müssen auf alle Unternehmen schauen und können nicht einzelne gut verdienende Leuchttürme herausgreifen", so Verbandschef Thomas Mayer.