In Pilotbetrieben entwickelt die CSSA gemeinsam mit Management, Betriebsrat und Beschäftigten betriebliche Lösungen, wie sich Veränderungsprozesse gestalten lassen.
In Pilotbetrieben entwickelt die Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie (CSSA) gemeinsam mit Management, Betriebsrat und Beschäftigten betriebliche Konzepte und Lösungen für die Gestaltung von Veränderungsprozessen. Themen sind neue Technologien, Wissensmanagement bei Restrukturierungen oder die Gewinnung neuer Fachkräftepotenziale - das Ziel sind innovative Arbeitswelten.
Mehr als 500 Unternehmensvertreter lieferten nach einer Online-Befragung 116 Fragebögen für die Studie des Fraunhofer Instituts. Das Ergebnis: Sozialpartnerschaftliche Kooperation in Unternehmen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Umsetzung org
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für System und Innovationsforschung (ISI) haben im Auftrag der CSSA untersucht, ob sozialpartnerschaftliche Kooperation in den Chemie-Betrieben ein Erfolgsfaktor für die Umsetzung und die erzielten wirtschaftlichen Effekte organisatorischer Neuerungen ist. Demnach geht sozialpartnerschaftliche Kooperation weit über die reine Mitbestimmung hinaus. Und: ja, Sozialpartnerschaft ist ein Wettbewerbsvorteil.
Unter dem Hashtag #chemie2016 finden Interessierte in den sozialen Medien - hauptsächlich bei Twitter und Facebook - Informationen zur laufenden Tarifrunde in der Chemie.
Die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber lehnen die von der regionalen Chemie-Gewerkschaft aufgestellte Forderung in Höhe von 5 Prozent ab. Sie sehen nur einen moderaten Spielraum für Tarifentgelterhöhungen. Die Tarif-Verhandlungen der chemischen Industrie beginnen für Baden-Württemberg am 2. Juni 2016 in Karlsruhe.
Die geplante Regelung greift ebenso wie das Mindestlohngesetz in die grundgesetzlich geschützte Tarifautonomie ein, so der Bundesarbeitgeberverband Chemie zum Entwurf.
Der Bundesarbeitgeberverband Chemie - die Spitzenorganisation der Chemie-Arbeitgeber - kritisiert den vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Entwurf für ein Lohngerechtigkeitsgesetz scharf. Das Gesetz könne in der geplanten Form keine Entgeltunterschiede abbauen, sondern bedeute eine empfindliche Störung des Betriebsfriedens. Zudem sorge es für erheblichen Bürokratieaufwand, ohne einen Mehrwert zu schaffen.
Führungskräfte sollen sich ausreichend Zeit für die Mitarbeiter und sich selbst nehmen, das stellte eine von der Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie initiierte Expertenrunde fest.
Experten aus den Chemie-Unternehmen diskutierten mit der Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie über die Voraussetzungen für „Gesundes Führen“.
Höchste Priorität sei, die Initiative in die Breite der Branche zu tragen, so VCI-Präsident Marijn Dekkers in dem Bericht.
Zu den wichtigsten Fortschritten der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ zählen unter anderem die Online-Plattform www.chemiehoch3.de, der spezielle Nachhaltigkeits-Check für die Mitgliedsunternehmen und die Ergebnisse aus dem Dialog mit wichtigen Stakeholdern.
Arbeit ist teuer: Die Kosten stiegen stark an.
Für die Unternehmen sind alle durch die Beschäftigung verursachten Kosten wichtig. Dazu gehören Sozialversicherungsbeiträge, Aufwendungen für die tarifliche und betriebliche Altersversorgung sowie sonstige Personalzusatzkosten wie Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung, Abfindungen oder Kantinenzuschüsse.
Der Bundesarbeitgeberverband Chemie warnt vor einem weiteren Anstieg der Arbeitskosten in der Branche. Die Entgelte sind von 2010 bis 2014 um 12,9 Prozent angestiegen, während das Produktionsniveau lediglich 2,1 Prozent zulegte - mangelnde Wettbewerbsfähigkeit ist die Folge.
Viele Chemie-Betriebe haben bereits Schwierigkeiten, qualifizierten Nachwuchs für sich zu gewinnen. Ihnen droht ein Mangel an Fachkräften, der durch die Renten-Reform verschäft wird.
Viele Unternehmen haben bereits Schwierigkeiten, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Ihnen droht ein Mangel an Fachkräften. Die Chemie-Arbeitgeber sehen sich durch erste Zahlen in ihrer Einschätzung bestätigt: Die „Rente mit 63” setzt ein falsches Zeichen und verschärft diese Entwicklung.
Die Unternehmen beabsichtigen, die Flüchtlinge, die bereits eine qualifizierte und gesuchte Ausbildung absolviert haben, schnell in Arbeitsverhältnisse übernehmen.
Gemeinsam handeln in der Flüchtlingskrise: Die Chemie-Sozialpartner setzen sich für beschleunigte Verfahren zur Anerkennung von Asylberechtigten ein. Denn: Für eine erfolgreiche Integration ist es notwendig, dass das Bleiberecht rechtssicher geklärt ist und die Menschen ihren Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen können.