Die Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie (CSSA) wird getragen von den beiden Chemie-Sozialpartnern, dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Ihre drei wichtigsten Handlungsfelder sind di
Ein besonders erfolgreiches Projekt startete bei Pharmahersteller Sanofi in Deutschland: die sogenannte "Paritätische Kommission" schafft dort mehr Gleichbehandlung von Männern und Frauen. Das bringt die Work-Life-Balance, das Talentmanagement und mobiles Arbeiten voran.
Er setzt auf Weiterentwicklung auf der gemeinsamen Basis: der neue Hauptgeschäftsführer des BAVC, Klaus-Peter Stiller (Foto BAVC)
Klaus-Peter Stiller ist der neue BAVC-Hauptgeschäftsführer. Sein Vorgänger Wolfgang Goos geht nach 38 Jahren BAVC-Tätigkeit in den Ruhestand. Stiller spricht in der agvChemie-Mitgliederzeitung komprimiert über die Chemie und seine Ziele.
Die Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie (CSSA) wird getragen von den beiden Chemie-Sozialpartnern, dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Ihre drei wichtigsten Handlungsfelder sind di
Mit dem demografischen Wandel steigen die Ansprüche an Führungsarbeit. Unternehmen reagieren mit vielfältigen Maßnahmen auf die Herausforderung.
Vor allem in der Ausbildung werden Unternehmen durch die Einführung des Mindestlohns stark unter Druck geraten, so der BAVC.
Vor allem in der Ausbildung kämen Unternehmen durch den Mindestlohn stark unter Druck:Viele junge Erwachsene könnten sich künftig für das scheinbar höhere Gehalt bei ungelernten Tätigkeiten entscheiden, statt mit einer zunächst geringer bezahlten Ausbildung den Grundstein für späteren Wohlstand zu legen.
Weiterbildung, demografischer Wandel und die Wirtschaftsethik sind die Themenfelder der Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie (CSSA).
Die Mitarbeiter werden älter: diese Entwicklung macht auch vor den Chemie-Unternehmen nicht halt. Dazu kommt der Fachkräftemangel. Beides sind Herausforderungen, die die Branche mit großer Kreativität angeht.
Mehr Frauen in Führungspositionen: Die Chemie-Sozialpartner werden zukünftig mit gezielten Maßnahmen mehr Frauen den Aufstieg in die Führungsetagen der Wirtschaft ermöglichen.
Das gemeinsame Projekt „Frauen Macht Erfolg – Frauen auf dem Weg in Führung” soll Ursachen für den geringen Frauenanteil in Führungsetagen analysieren und Wege aufzeigen, wie Frauen verstärkt für höhere Positionen gewonnen werden können.
Mit der Initiative Chemie³ machen sich VCI, IG BCE und BAVC stark für eine nachhaltige Entwicklung in der Chemie. Der Dialog mit Interessenvertretern soll den Blick der Allianzpartner auf die eigene Branche schärfen.
Die Nachhaltigkeits-Initiative "Chemie³" ist in ihrer Konstruktion mit Wirtschafts-, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft einmalig. Damit könne sie auch für andere Branchen Maßstäbe setzen - so ein erstes Zwischenfazit.
Gemeinsames Ziel der Chemie-Sozialpartner ist es, Unternehmen und Betriebsräte verstärkt für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren und neue Wege aufzuzeigen.
Mit der Sozialpartner-Initiative „Gutes und gesundes Arbeiten in der Chemie-Branche“ soll mehr Sicherheit im Umgang mit psychischer Gesundheit auf der betrieblichen Ebene geschaffen werden.
Die Chemie-Arbeitgeber lehnen das im Koalitionsvertrag von Grün-Rot geplante Gesetz zur Einführung von fünf bezahlten Tagen Bildungsurlaub ab. (Foto (c)christian42/www.fotolia.com)
Die Chemie-Arbeitgeber in Baden-Württemberg lehnen die geplante Einführung von fünf Tagen bezahltem Bildungsurlaub im Land ab. Der Beirat des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg (agvChemie) beschloss dies in seiner Sitzung am Donnerstag in Baden-Baden.
Ohne die Beschränkung auf einen Tarifvertrag pro Betrieb sei der Betriebsfrieden in deutschen Unternehmen erheblich gefährdet, so der BAVC.
Der Bundesarbeitgeberverband Chemie fordert den Gesetzgeber dazu auf, den Grundsatz der Tarifeinheit für Betriebe gesetzlich neu zu regeln.