Auf der Mitgliederversammlung der Chemie-Arbeitgeber in Deutschland am Freitag in Münster wurde der Vorstand neu gewählt. Margit Suckale wurde als Vorsitzende des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) bestätigt. Ebenfalls wieder dem BAVC-Vorstand gehört Markus Scheib an, der Vorsitzende des agvChemie Baden-Württemberg.
Markus Scheib und Thomas Mayer - agvChemie
Der Beirat des Arbeitgeberverbandes Chemie (agvChemie) ist in Baden-Baden durch die Mitgliederversammlung neu gewählt worden. Er hat in seiner konstituierenden Sitzung den Vorstand neu gewählt - und Markus Scheib als Vorsitzenden im Amt bestätigt.
Die Verhandlungsführer Hansen (BAVC) und Hausmann (IG BCE) traten kurz vor 16 Uhr vor die Medien. (Foto: ChemieBW)
Die Chemie-Tarifvertragsparteien haben sich auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. In Stuttgart wurden 2,8 Prozent mehr Entgelt vereinbart.
Aktuelle Wirtschaftsinformationen zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg 2014 2015
Die chemische Industrie in Baden-Württemberg blickt skeptisch auf das laufende Jahr. Das gaben die Chemie-Verbände Baden-Württemberg am Donnerstag in Stuttgart bekannt. Die Branche konnte 2014 die guten Zahlen der Industrie im Land nicht erreichen. Die Unternehmen fordern von der Politik einen Strategiewechsel in der Energiepolitik.
Chemie-Tarifrunde 2015 #chemie2015
Die Chemie-Tarifrunde 2015 geht kommende Woche mit der zweiten Verhandlung auf Bundesebene weiter. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie hat dazu fünf Fakten zusammengestellt.
Aktuelle News zur Chemie-Tarifrunde immer auch im Kurznachrichtendienst Twitter mit dem Suchbegriff #chemie2015.
Heute um 13 Uhr wird in Kassel weiterverhandelt: Die Chemie-Tarifrunde 2015 wird fortgesetzt. Die Bundestarifkommissionen von Chemie-Arbeitgebern und IG BCE verhandeln nach den vertagten regionalen Runden über die zukünftigen Entgelte in der Branche.
Wie entwickelt sich die Wirtschaft? Darum geht es bei der Tarifrunde. Die Chemie-Gewerkschaft fordert 4,8 Prozent mehr Geld. Das sei „meilenweit entfernt von dem, was Produktivität und Inflation zulassen“, so die Arbeitgeber.
Eine Stunde Arbeit kostet die Chemie-Unternehmen in Westdeutschland im Schnitt 53,16 Euro. Ein Spitzenwert, der in den letzten Jahren kräftig angezogen hat. Woran das liegt, zeigt ein Blick auf die Branchen-Statistik.
Der Vorsitzende der Tarifkommission des agvChemie, Dieter Freitag, erklärt dem SWR die Position der Arbeitgeber (Foto: ChemieBW)
Die Tarifverhandlungen zwischen den baden-württembergischen Chemie-Arbeitgebern und der Gewerkschaft wurden ergebnislos vertagt. In mehr als dreistündigen Diskussionen am Donnerstag in Karlsruhe machte der Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg deutlich, dass es nach den hohen Abschlüssen in den Vorjahren so nicht weitergehen könne.
Die baden-württembergischen Tarifverhandlungen beginnen am Donnerstag in Karlsruhe. Chemie-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer dazu heute: die Verhandlungen müssen einen Beitrag zur Standortsicherung der überwiegend mittelständischen Chemie-, Pharma- und Lackunternehmen in Baden-Württemberg leisten: „Schwerwiegend ist, dass die Lohnstückkosten in der chemischen Industrie in den vergangenen vier Jahren um 20 Prozent gestiegen sind. Derzeit stagniert die Produktivität. Da sind starke Entgelterhöhungen einfach nicht drin.“