Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. Landesverband Baden-Württemberg

Aufgaben und Ziele

  • Wir setzen uns im Auftrag unserer Mitgliedsunternehmen für die Fortentwicklung einer leistungsstarken pharmazeutischen Industrie ein.
  • Wir informieren die Politik, die Medien und die Öffentlichkeit über die Belange unserer Mitgliedsunternehmen.
  • Wir setzen uns für  ein leistungsstarkes Gesundheitswesens unter marktwirtschaftlichen Bedingungen ein. Dazu gehört eine zweckmäßige, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung der Patienten mit qualitativ hochwertigen Arzneimitteln und Medizinprodukten. Dazu müssen die Therapiefreiheit erhalten und die Pluralität in der Arzneimittelversorgung gesichert werden.
  • Wir stärken die Eigenverantwortung der Patienten für einen zweckbestimmten und wirtschaftlichen Umgang mit Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Vorsitzender

Dr. Thomas Stiefel,
biosyn Arzneimittel GmbH, Fellbach

Mitgliedsunternehmen

  • 47 Unternehmen
  • 6.000 Beschäftigte
  • ca. 2,2 Mrd. Euro Umsatz

Stand Februar 2018

Kompetenzschwerpunkt: Besondere Therapieformen

Ein besonderer Schwerpunkt der pharmazeutischen Industrie liegt in Baden-Württemberg bei den Herstellern von Produkten für die besonderen Therapieformen. Um deren Interessen besser vertreten zu können, haben sie das Kompetenzforum Homöopathie und Anthroposophie gegründet.

Neuigkeiten und Nachrichten

Homöopathische Arzneimittel sollen auch in Zukunft als Satzungsleistungen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden können, fordert der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Auch sollen die Arzneimittel apothekenpflichtig bleiben. Wer die Homöopathie als ergänzende und in der Regel nebenwirkungsarme Behandlung verbieten will, beschneidet die Therapievielfalt für die Patienten, stellt der BPI fest.
Gute und wertvolle Angebote macht die Akademie für die chemische und pharmazeutische Industrie den Mitgliedsunternehmen der Chemie-Verbände (und darüber hinaus). Das Programm 2019 der Bildungseinrichtung in Baden-Baden liegt jetzt vor. Es ist nicht...
Die Gesundheitsbranche in Baden-Württemberg erhält eine Gesprächs-Plattform: Zusammen mit 45 Institutionen hat die Landesregierung das "Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg" gestartet. Die Akteure wollen ihre Branche analysieren und Vorschläge machen, um den Standort auf ein höchstmögliches Niveau zu entwickeln. Vor allem Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung sollen im Fokus des Forums stehen.
Personelle Veränderungen im Pharmaverband BPI: Neben Dr. Martin Zentgraf als Vorsitzenden, Henning Fahrenkamp als Hauptgeschäftsführer und Dr. Norbert Gerbsch ist neu Dr. Kai Joachimsen ebenfalls stellvertertetender Hauptgeschäftsführer.
Auf dem von der Deutschen Homöopathie Union (DHU) erstellten Online-Portal www.homöopathie-natürlich.de kommen Patienten, Apotheker, Ärzte und Heilpraktiker zu Wort. Besucher des Portals berichten auf einer Mitmachwand von ihren Erfahrungen mit der Behandlungsmethode - in den sozialen Medien erscheinen unter dem Hashtag #MachAuchDuMit Meinungen und Kommentare.
Am 2. Mai treffen sich in Baden-Baden die Vertreter der Mitgliedsunternehmen: An diesem Mittwoch findet die Mitgliederversammlung der Chemie-Verbände, des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V. und des baden-württembergischen Landesverbandes des VCI, statt. Am Nachmittag wird außerdem die Akademie für die chemische und pharmazeutische Industrie offiziell eröffnet - mit einer Festrede des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
Laut einem Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) stieg der Anteil der F&E-Ausgaben pharmazeutischer Unternehmen am Umsatz deutlich von 11,9 Prozent im Jahr 2015 auf 14 Prozent im Jahr 2016. Trotzdem sieht die Kommission Handlungsbedarf, denn EU-Mittel kommen bei den mittelständischen Unternehmen nicht an.
Das Schlucken ist ein komplexer Mechanismus, bei dem zahlreiche Muskeln und Nerven zusammenarbeiten müssen. Immerhin schluckt der Mensch 600 bis 2.000 Mal pro Tag. Vor allem alten Menschen fällt das nicht immer leicht. Pharmazeutische Unternehmen haben das im Blick und haben für bewährte Wirkstoffe Darreichungsformen entwickelt, die nicht geschluckt werden müssen.
Die Pharmaverbände BPI und vfa begrüßen die Entscheidung der EU zum Umzug der europäischen Arzneimittelagentur von London nach Amsterdam. Der neue Standort erfülle alle Kriterien, um die Aufgaben der Arzneimittelagentur reibungslos fortzuführen.
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) geben anteilig weniger Geld für Arzneimittel aus – das stellt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) nach der Veröffentlichung des aktuellen "Arzneiverordnungs-Reports 2017" fest. Die Politik müsse sich jetzt mit den schwerwiegenden Auswirkungen der von den Kassen maßgeblich vorangetriebenen Sparpolitik auseinanderzusetzen, so der Verband. Dies betreffe besonders die Verfügbarkeit von Arzneimitteln in Deutschland.