Schule | Lack

Farbgestaltung in Schulen fördert die Lernfähigkeit

24.04.2012

In einer durchdachten farbigen Gestaltung von Schulen steckt ein großes pädagogisches Potenzial. Denn Räume, die eine anregende Atmosphäre schaffen, fördern den Lernerfolg genauso wie gutes Unterrichtsmaterial, eine gute Ausstattung und gut ausgebildete Lehrer. Deshalb sollte bei anstehenden Sanierungen von Bildungsbauten auf ein ausbalanciertes Farbkonzept geachtet werden, betont das Deutsche Lackinstitut. Ein traditionelles Klassenzimmer mit weißen Wänden und dunkelgrüner Tafel ist heutzutage nicht mehr lerngerecht. Schulen, die ein ausbalanciertes Farbkonzept wählen, können damit Kinder beim Arbeiten unterstützen, optimistisch stimmen und das Lernklima verbessern, so erklären die Farbexperten.

Einfluss von Farben

Jede Farbe hat eine psychologische und auch eine physiologische Wirkung. Sie kann die Konzentration fördern oder stören. In Klassenräumen schaffen helle pastellige Gelb- oder Blautöne ein ausgewogenes und angenehmes Lernklima. Grelle Farben, starke Kontraste oder eine übermäßige Buntheit in Klassenräumen lenken ab und überfordern die Kinder ebenso wie zu viele Zeichnungen oder Bilder an den Wänden. Mit Hilfe eines Farbberaters kann ein durchdachtes Farbkonzept entstehen und ein zeitgemäßes Lernumfeld aufgebaut werden. Weiterführende Informationen gibt das Deutsche Lackinstitut. Unter der Internetadresse www.lacke-und-farben.de finden Interessierte Beiträge zu den Themen „Lacke und Farben im Alltag“ sowie „Mit Farbe gestalten“.