Medienkonferenz der Chemie-Verbände 2016: von rechts nach links Markus Scheib, Dr. Anno Borkowsky, Thomas Mayer und Pressesprecher Andreas C. A. Fehler. (Foto: ChemieBW/Regenscheit).
Die Umsätze in der chemischen Industrie in Baden-Württemberg sind 2015 um 4,6 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro gestiegen. Die Chemie-Verbände forderten die Politik auf, die naturwissenschaftliche Bildung in den allgemeinbildenden Schulen zu stärken. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA müsse endlich sinnvoll abgeschlossen werden. Das gaben die Chemie-Verbände Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart auf ihrer Wirtschaftspressekonferenz bekannt.
Im Vergleich mit der gesamtwirtschaftlichen Unfallquote ist die chemische Industrie weiterhin eine der sichersten Branchen in Deutschland. (Quelle: BG RCI)
In den Chemie-Unternehmen hatten sich im Vorjahr 13.050 Arbeitsunfälle ereignet, 2013 waren es 13.051. Damit bleibt die Unfallquote im Vergleich mit der gesamten gewerblichen Wirtschaft konstant niedrig.
Die Entwicklung der Chemie nach den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg im Jahr 2015.
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Die Entwicklung der Chemie nach den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg im Jahr 2014.
Zum dritten Quartal 2014 bleibt die Chemie im Land hinter dem verarbeitenden Gewerbe zurück (Daten: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg).
Die Umsätze in der Chemie im Land sind von Januar bis September um 2 Prozent gestiegen. Gleichzeitig haben die Unternehmen 1,1 Prozent mehr Mitarbeiter. Damit ist die Branche schwächer gewachsen als die Gesamtindustrie im Land.
Die Entwicklung der Chemie nach den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg in den ersten drei Quartalen des Jahres 2014.
Die Entwicklung der Chemie nach den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg im ersten Halbjahr des Jahres 2013.
Besonders für den Export sind die Unternehmen optimistisch (Grafik als druckfähiges PDF-Dokument auch zum Download).
Die chemische Industrie in Baden-Württemberg ist optimistisch: Die Unternehmen erwarten ein Umsatzplus von mehr als zwei Prozent. Das ergab eine Umfrage zur Konjunktur unter den Mitgliedsunternehmen der Chemie-Verbände Baden-Württemberg.
„Die Chemiekonjunktur in Baden-Württemberg läuft nicht befriedigend. Besonders die Inlandsumsätze zeigen, dass wir von einem nachhaltigen Aufschwung nicht reden können“, so Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände Baden-Württemberg.
Die teilweise schwierige Situation in wichtigen Abnehmerbranchen macht der Chemie im Land zu schaffen: die Umsätze wuchsen im ersten Halbjahr 2013 nur schwach.