Stuttgart, 17. Februar 2020. Die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg hat das Jahr 2019 mit einer schwarzen Null beim Umsatz abgeschlossen. Für 2020 erwarten die mehr als 470 Unternehmen (107.800 Beschäftigte) eine verhaltene…
Mit dem Hashtag #wpk2020 können Sie die Berichterstattung in den sozialen Medien, beispielsweise auf Twitter, verfolgen.
Am 17. Februar 2020 informieren Chemie.BW, die Verbände der chemischen und pharmazeutischen Industrie im Land, über die Konjunktur der Branche. Zusammen mit Einschätzungen zu den wichtigen Themen - von Genehmigungsverfahren bis Klimaschutz - nehmen Verbandsvertreter Stellung und stehen Medienvertretern Rede und Antwort in der Wirtschaftspressekonferenz in Stuttgart.
Evonik ist mit rund 1.200 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Region Rheinfelden. Das Werk erstreckt sich über eine Fläche von etwa 40 Hektar, der Größe von etwa 68 Fußballfeldern. Im Werk werden unter anderem Isolierschäume für energiesparende Kühlschränke hergestellt. (Foto: ChemieBW)
Das Landesumweltministerium zeichnete Rheinfeldener Unternehmen für ihre umweltschonende und ressourceneffiziente Produktion aus - Evonik ist eine "Ultraeffizienzfabrik".
chemikant in chemieanlage / ChemieBW / Foto: ChemieBW/Eppler
Die Umsätze der Chemie- und Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg haben von Januar bis Juni 2019 stagniert. Noch Anfang des Jahres hatten die Verbände mehr erwartet: "Unsere Prognose war zu optimistisch", sagt Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer.
Jetzt mit dem "Jahresabschluss" des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg: Die Wirtschaftsdaten zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg für das Jahr 2018.
Nebenstehend die Wirtschaftsdaten zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg. Die Daten beruhen auf der Abgrenzung und den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg, so nicht anders angegeben. ACHTUNG: Diese Daten sind insoweit…
Unser Bild zeigt eine Messwarte - hier werden die Abläufe in einem Chemieunternehmen überwacht und per PC gesteuert (Foto zur redaktionellen Verwendung frei - Urheberhinweis: ChemieBW/Eppler)
Die Umsätze der Chemie- und Pharmafirmen im Südwesten gingen 2018 um 0,3 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro zurück. Für das laufende Jahr erwarten die insgesamt 470 Unternehmen (107.100 Beschäftigte) verhaltenes Wachstum. Für den Standort Baden-Württemberg vergaben die Unternehmen der Branche die Note "2 minus".
Ein skeptischer Blick auf die Lage in der Chemie: Nur eine schwarze Null erwarten die Chemie-Verbände für Baden-Württemberg 2018 (Foto: ChemieBW / Eppler - für redaktionelle frei zu verwenden).
Die Chemie-Verbände Baden-Württemberg rechnen mit einer schwarzen Null am Ende des Jahres 2018. Die Umsätze für die ersten zehn Monate sind nur leicht um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die ausführlichen Daten sind als Tabelle verfügbar.
In der Farben und Lackindustrie enttäuschen die Zahlen für das zweite Quartal 2018: Die Unternehmen, die Farben und Lacke herstellen, verkaufen auch ins Ausland weniger.
Halbjahresbilanz in der Chemie in Baden-Württemberg: Die Umsätze gehen zurück (Foto: ChemieBW/Eppler - zur redaktionellen Verwendung frei)
In den ersten sechs Monaten des Jahres sind die Umsätze der chemischen und pharmazeutischen Industrie gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 10,6 Milliarden Euro zurückgegangen. Die Branche hat deshalb ihre Prognose für die erwartete Umsatzentwicklung 2018 in Baden-Württemberg nach unten korrigiert.