Verband der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Baden-Württemberg

Aufgaben und Ziele

  • Wir begleiten im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen wirtschaftsrelevante Gesetzesvorhaben auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene.
  • Gegenüber der Landespolitik, der Verwaltung und den Medien stellen wir die wirtschaftspolitischen Erwartungen und Vorstellungen unserer Unternehmen dar.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen des Umweltrechtes, zum Beispiel bezüglich REACH, zum Abfallrecht oder zum Emissionshandel.
  • Unser Ziel ist ein fairer Interessenausgleich mit anderen gesellschaftlichen Gruppen.
  • Wir wollen Rahmenbedingungen erreichen, die den Unternehmen wirtschaftlichen Gestaltungsspielraum eröffnen und überzogene Bürokratisierung vermeiden.

Vorsitzender

   Martin Haag
   Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

Mitgliedsunternehmen

  • 310 Unternehmen
  • 77.000 Beschäftigte
  • ca. 28 Mrd. Euro Umsatz 2019

Stand Februar 2020

Neuigkeiten und Nachrichten

Zur Situation der Verkehrswege im Gütertransport hat sich der Vorsitzende des VCI Baden-Württemberg, Martin Haag, zu Wort gemeldet. Er stellte fest, dass die Grundlagen verbessert werden müssen, damit die chemische Industrie insbesondere die nachhaltigen Transportwege Schiene und Binnengewässer verstärkt nutzen kann.
Die europäische Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals ‚Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien') ist für die Unternehmen der Branche die entscheidende...
Das Weiterbildungsstudium „Qualified Person“ der Akademie für die chemische und pharmazeutische Industrie und des VCI Baden-Württemberg geht jetzt in das nächste Semester. Dazu werden wieder neue Studierende aufgenommen. Für die Pharmaindustrie sind "Qualified Persons" unverzichtbar - und derzeit auf dem Arbeitsmarkt schwer zu finden.
Wenn alles passt, kann die deutsche chemische Industrie ihren Treibhausgasausstoß mithilfe neuer Produktionstechnologien bis 2050 fast vollständig reduzieren. Nötig dafür: Bessere Rahmenbedingungen wie emissionsfreier Strom aus erneuerbaren Quellen zu niedrigen Preisen - und in der nötigen Menge.
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisiert die Erhöhung der EEG-Umlage scharf. Klimaschutz braucht international wettbewerbsfähige Strompreise. Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die sich der Staat finanziell stärker einsetzen muss, fordert der VCI.
Beim diesjährigen Responsible-Care-Wettbewerb ging es um das Thema „Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Lieferkette“. Die mit unab­hängigen Fachleuten besetzte Jury entschied über die Preisträger, die aus den Wettbewerben der VCI-Landesverbände als Sieger hervorgegangen waren. Der Landessieger Baden-Württemberg, CHT Germany, hat dabei den Mittelstandspreis errungen.
Der Responsible Care-Preis der chemischen Industrie Baden-Württemberg wurde in diesem Jahr an die CHT Germany GmbH und die Roche Diagnostics GmbH verliehen. Die beiden Unternehmen zeichneten sich durch herausragende Leistungen zum Thema Nachhaltigkeit aus.
Die Zahl der Anfragen nach fachlicher Beratung vor Ort sind um mehr als ein Drittel gestiegen. Die Einsatzschwerpunkte der Chemiewerkfeuerwehren lagen in Lagern und Anlagen.
Für Baden-Württemberg und besonders die chemische Industrie im Land ist der Rhein eine wichtige Verkehrsader. Im vergangenen Jahr hat das Niedrigwasser deutliche Einschränkungen für Unternehmen gebracht, die auf Schiffstransporte angewiesen sind. Daher hat sich die chemische Industrie intensiv an der Ausarbeitung eines „8-Punkte-Plans“ für die kalkulierbaren Transportbedingungen am Rhein beteiligt.
Dr. Wolfgang Große Entrup (56) wird ab Oktober 2019 neuer Hauptgeschäftsführer des VCI. Er folgt auf Utz Tillmann (65), der Ende September in den Ruhestand geht.