Digitalisierung und Weiterbildung: Flächendeckende Förderung notwendig

23.11.2018

BAVC-Präsident Kai Beckmann pocht auf eine flächendeckende Förderung aller Unternehmen, um Weiterbildung in der digitalen Transformation zu stärken. "Der Ansatz von Arbeitsminister Hubertus Heil ist richtig, dass mehr und bessere Qualifizierung entscheidend sein wird, um die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten. Deshalb unterstützen wir die geplante Qualifizierungsoffensive. Die Bundesregierung insgesamt ist hier auf dem richtigen Weg." Beckmann mahnte zugleich eine praxisnahe Ausgestaltung der Regierungspläne an. So sei es notwendig, die finanzielle Förderung im Qualifizierungschancengesetz für alle Unternehmen zu ermöglichen. "Die digitale Transformation geht große wie kleine Unternehmen gleichermaßen an", erklärte Beckmann.

Beckmann: Töpferkurse in der Toskana dürfen nicht finanziert werden

Beckmann betonte, dass die Unternehmen über die Inhalte der Maßnahmen entscheiden müssen: "Qualifizierung ist ein vorrangiges Interesse der Betriebe und ihr ureigenes Gestaltungsfeld. Sie können am besten beurteilen, welche Form der individuellen Weiterbildung zielführend ist. Töpferkurse in der Toskana dürfen jedenfalls nicht finanziert werden."

"Wichtig ist auch, dass wir das Lernen im Betrieb nicht anders behandeln als das Lernen bei externen Anbietern. Es wäre widersinnig, nur Maßnahmen außerhalb der Betriebe zu fördern, wenn doch das Wissen in den Unternehmen angewendet werden soll. Hier muss die Bundesregierung nachbessern."

Weiterbildung durch die Akademie in Baden-Baden

Gute und wertvolle Angebote macht die Akademie für die chemische und pharmazeutische Industrie. Im Programm für 2019 stehen zahlreiche Angebote zum Themen wie Digitalisierung in Ausbildung und Produktion oder auch pharmaspezifische Seminare. Die elektronische Anmeldung ist jederzeit verfügbar.