Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V.

Aufgaben und Ziele

  • Wir schließen für unsere Mitgliedsunternehmen regionale Entgelttarifverträge ab - die der individuellen Situation einzelner Unternehmen flexibel angepasst werden können.
  • Bei Tarifverträgen auf Bundesebene achten wir darauf, dass die Vorstellungen der baden-württembergischen Unternehmen berücksichtigt werden.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen der Mitbestimmung, der Betriebsverfassung und des Arbeitsrechts - und vertreten sie gerichtlich auf allen Ebenen.
  • Mit Seminaren und Informationsveranstaltungen sowie unterschiedlichsten Arbeitshilfen vermitteln wir unseren Mitgliedern aktuelle Entwicklungen im Tarif- und Sozialrecht sowie der Personalpolitik.
  • Gegenüber der Politik, Medien und der Wirtschaft kommunizieren wir die sozialpolitischen Anliegen unserer Unternehmen - ein Beispiel ist die Nachwuchssicherung durch eine umfassende Ausbildung.

Tarif- und Sozialpolitik

Der agvChemie setzt sich als Tarifpartei engagiert für Chemiestandort und Beschäftigung ein. Im Vordergrund stehen wettbewerbs- und zukunftsfähige Chemie-Unternehmen im Land.

Vorsitzender

   Patrick Krauth
   Dr. Schwabe Holding GmbH, Karlsruhe

Mitgliedsunternehmen

  • 273 Unternehmen
  • 78.900 Beschäftigte
  • ca. 28,4 Mrd. Euro Jahresumsatz 2019

Stand Dezember 2020

Neuigkeiten und Nachrichten

Baden-Baden, 7.12.2020. Patrick Krauth, Chief Financial & Operations Officer der Karlsruher Schwabe-Gruppe, ist neuer Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie). Er folgt auf Markus Scheib, der nach mehr als zehn...
Einen Award erhielt auch Boehringer Ingelheim Pharma in Biberach an der Riß. Mit dem Wettbewerb wird das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung gewürdigt. Der Wettbewerb ist Teil des Projekts familyNET 4.0, das vom Arbeitgeberverband Chemie unterstützt wird.
Die Zahlen für die chemische und pharmazeutische Industrie im dritten Quartal liegen für Baden-Württemberg vor: Bei den Umsätzen haben sich die Rückgänge gegenüber dem Vorjahr vertieft. Das Positive: Die Unternehmen halten weitgehend an der Ausbildung des Nachwuchses fest. Die Beschäftigung ist kaum zurückgegangen.
Stuttgart, 17. Februar 2020. Die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg hat das Jahr 2019 mit einer schwarzen Null beim Umsatz abgeschlossen. Für 2020 erwarten die mehr als 470 Unternehmen (107.800 Beschäftigte) eine verhaltene...
Unternehmen mit digital unterstützten Lösungen für familienbewusste Personalpolitik sind im Wettbewerb um Fachkräfte klar im Vorteil. Mit dem Transferprojekt will das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unternehmensinterne Entwicklungen anstoßen und praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigen.
Die Mitarbeiter der GP Grenzach Produktions GmbH sind fit und sehr daran interessiert, dass alle Kollegen "Draufgänger" werden: Mit dem Slogan "Für Draufgänger .... und alle, die es noch werden möchten" wirbt das Team Gesundheit beispielsweise für...
International agieren und regional produzieren – das sind die Chemie- und Pharmakonzerne entlang des Hochrheins. Wie stark die Unternehmen in der Region tatsächlich verwurzelt sind, zeigten sie jetzt mit der Gründung des Vereins „Chemie und Pharma am Hochrhein e. V.“ Das Ziel: Gemeinsam den südbadischen Chemie- und Pharmastandort weiterentwickeln.
Die Karlsruher KTE Kerntechnische Entsorgung GmbH ist ausgezeichnet worden: Das Unternehmen hat die Zertifizierung "Gesundheitsaktives Unternehmen" vom Arbeitgeberverband Chemie und seiner Tochtergesellschaft csmChemie erhalten. Damit wird bestätigt, dass die KTE ein besonders vorbildliches Betriebliches Gesundheitsmanagement für ihre Mitarbeiter durchführt.
Eine Auszeichnung und ein Sonderpreis für Chemie-Unternehmen: Uzin Utz erhielt den ersten "familyNET 4.0"-Award, die Mineraloelraffinerie Oberrhein wurde mit einem Sonderpreis geehrt. Das Modellprojekt wird unter anderem vom agvChemie, den Chemie-Arbeitgebern in Baden-Württemberg, unterstützt.
„Es gibt nichts zu verteilen“, sagt Patrick Krauth, Verhandlungsführer der Chemie-Arbeitgeber Baden-Württemberg. Trotz einer Rezession will die Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde hohe Forderungen durchsetzen.