Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V.

Aufgaben und Ziele

  • Wir schließen für unsere Mitgliedsunternehmen regionale Entgelttarifverträge ab - die der individuellen Situation einzelner Unternehmen flexibel angepasst werden können.
  • Bei Tarifverträgen auf Bundesebene achten wir darauf, dass die Vorstellungen der baden-württembergischen Unternehmen berücksichtigt werden.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen der Mitbestimmung, der Betriebsverfassung und des Arbeitsrechts - und vertreten sie gerichtlich auf allen Ebenen.
  • Mit Seminaren und Informationsveranstaltungen sowie unterschiedlichsten Arbeitshilfen vermitteln wir unseren Mitgliedern aktuelle Entwicklungen im Tarif- und Sozialrecht sowie der Personalpolitik.
  • Gegenüber der Politik, Medien und der Wirtschaft kommunizieren wir die sozialpolitischen Anliegen unserer Unternehmen - ein Beispiel ist die Nachwuchssicherung durch eine umfassende Ausbildung.

Tarif- und Sozialpolitik

Der agvChemie setzt sich als Tarifpartei engagiert für Chemiestandort und Beschäftigung ein. Im Vordergrund stehen wettbewerbs- und zukunftsfähige Chemie-Unternehmen im Land.

Vorsitzender

   Patrick Krauth
   Dr. Schwabe Holding GmbH, Karlsruhe

Mitgliedsunternehmen

  • 266 Unternehmen
  • 78.200 Beschäftigte
  • ca. 29,3 Mrd. Euro Jahresumsatz 2020

Stand Februar 2021

Neuigkeiten und Nachrichten

Auf der Mitgliederversammlung des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) haben die Verbände Kai Beckmann als Präsidenten bestätigt. Patrick Krauth, der baden-württembergische agvChemie-Vorsitzende, wurde neu in den Vorstand gewählt.
Die Arbeitgeberverbände in Deutschland haben unter der Federführung der BDA einen 8-Punkte-Plan für die Zukunft aufgestellt. Er bündelt die Forderungen der Wirtschaft an die Politik – jetzt, aber besonders nach der Bundestagswahl im September (https://arbeitgeber.de/newsroom/wirtschaft-sind-wir-alle/).
Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg (agvChemie), Patrick Krauth, stellte in einem Statement zu den chaotischen Vorschlägen und Ideen aus der Politik klar: "Wir erwarten vernünftige Vorgaben und zielgerichtetes Handeln." Die Politik solle sich ein Beispiel an der Arbeit der Branche für die Bewältigung der Krise nehmen, sich nicht mit sich selbst beschäftigen.
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat die politischen Mehrheiten im Land im Wesentlichen bestätigt. Für die chemische und pharmazeutische Industrie ist die Zusammensetzung der Koalition nicht das Entscheidende: Wichtig ist, so Ralf Müller, Geschäftsführer Chemie.BW, gegenüber den Medien am Montag nach der Wahl: Eine aktivere Wirtschaftspolitik für das Industrieland!
Die Arbeitskosten in der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie sind auch 2019 weiter gestiegen, wenn auch mit etwas reduzierter Geschwindigkeit: Der Bruttojahresverdienst der Beschäftigten liegt bei 69.960 Euro. Mit allen anderen Vergütungen, inklusive Sonder- und Zusatzzahlungen sowie den Sozialversicherungsbeiträgen ergeben sich Arbeitskosten in Höhe von 90.419 Euro.
In einer Online-Medienkonferenz haben die Verbände die baden-württembergischen Medien über die Wirtschaftslage in Chemie, Pharma und Lack informiert. Unterm Strich: Die Umsätze sind gegen den Trend aufgrund des hohen Pharmaanteils gestiegen. Aber: Der Standort Baden-Württemberg und Deutschland zeigt weiter Schwächen, die besonders die Mittelständler behindern.
Baden-Baden, 7.12.2020. Patrick Krauth, Chief Financial & Operations Officer der Karlsruher Schwabe-Gruppe, ist neuer Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie). Er folgt auf Markus Scheib, der nach mehr als zehn...
Einen Award erhielt auch Boehringer Ingelheim Pharma in Biberach an der Riß. Mit dem Wettbewerb wird das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung gewürdigt. Der Wettbewerb ist Teil des Projekts familyNET 4.0, das vom Arbeitgeberverband Chemie unterstützt wird.
Die Zahlen für die chemische und pharmazeutische Industrie im dritten Quartal liegen für Baden-Württemberg vor: Bei den Umsätzen haben sich die Rückgänge gegenüber dem Vorjahr vertieft. Das Positive: Die Unternehmen halten weitgehend an der Ausbildung des Nachwuchses fest. Die Beschäftigung ist kaum zurückgegangen.
Stuttgart, 17. Februar 2020. Die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg hat das Jahr 2019 mit einer schwarzen Null beim Umsatz abgeschlossen. Für 2020 erwarten die mehr als 470 Unternehmen (107.800 Beschäftigte) eine verhaltene...