Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V.

Aufgaben und Ziele

  • Wir schließen für unsere Mitgliedsunternehmen regionale Entgelttarifverträge ab - die der individuellen Situation einzelner Unternehmen flexibel angepasst werden können.
  • Bei Tarifverträgen auf Bundesebene achten wir darauf, dass die Vorstellungen der baden-württembergischen Unternehmen berücksichtigt werden.
  • Wir beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Fragen der Mitbestimmung, der Betriebsverfassung und des Arbeitsrechts - und vertreten sie gerichtlich auf allen Ebenen.
  • Mit Seminaren und Informationsveranstaltungen sowie unterschiedlichsten Arbeitshilfen vermitteln wir unseren Mitgliedern aktuelle Entwicklungen im Tarif- und Sozialrecht sowie der Personalpolitik.
  • Gegenüber der Politik, Medien und der Wirtschaft kommunizieren wir die sozialpolitischen Anliegen unserer Unternehmen - ein Beispiel ist die Nachwuchssicherung durch eine umfassende Ausbildung.

Tarif- und Sozialpolitik

Der agvChemie setzt sich als Tarifpartei engagiert für Chemiestandort und Beschäftigung ein. Im Vordergrund stehen wettbewerbs- und zukunftsfähige Chemie-Unternehmen im Land.

Vorsitzender

Markus Scheib
MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Mitgliedsunternehmen

  • 255 Unternehmen
  • 76.500 Beschäftigte
  • ca. 28,1 Mrd. Euro Jahresumsatz

Stand Februar 2018

Neuigkeiten und Nachrichten

… Ausbildungsplätze haben die Mitgliedsunternehmen des agvChemie 2018 angeboten. Dabei werden 841 duale Ausbildungen angeboten, 179 duale Studiengänge und 20 Berufsvorbereitungs- und Eingliederungsmaßnahmen. Die Unternehmen haben 94 Prozent der erfolgreich Ausgebildeten übernommen.
Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) fordert die Förderung aller Unternehmen, um die Weiterbildung zum Thema Digitalisierung erfolgreich voran zu bringen.
Im Podcast des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) schätzen die Protagonisten des Think Tanks die aktuellen Trends ein und gewähren Einblick in Arbeit und Ziele. Als einziger Industrieverband beteiligt sich der Verband der Chemischen Industrie (VCI) auch an der Finanzierung des Think Tank.
Gute und wertvolle Angebote macht die Akademie für die chemische und pharmazeutische Industrie den Mitgliedsunternehmen der Chemie-Verbände (und darüber hinaus). Das Programm 2019 der Bildungseinrichtung in Baden-Baden liegt jetzt vor. Es ist nicht...
Die Chemie-Arbeitgeber haben in Wiesbaden am Nachmittag des 20. September 2018 eine Einigung mit der IG BCE erzielt. Der neue Tarifabschluss in der chemischen Industrie umfasst eine Entgeltsteigerung von 3,6 Prozent für 15 Monate mit betrieblicher Flexibilität. Die Auszubildenden erhalten überproportional mehr Geld. Zudem wurde eine "Roadmap Arbeit 4.0" vereinbart.
Die Chemie-Arbeitgeber in Deutschland haben ihren Standpunkt zur Einwanderungspolitik in einer Veröffentlichung dargestellt. Sie begrüßen die im Koalitionsvertrag vereinbarten Planungen, ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu erarbeiten.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg hat die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden vierzehn Unternehmen prämiert. Darunter auch zwei Mitgliedsunternehmen der Chemie-Verbände.
Das Land startet ein neues Modellprojekt, bei dem Unternehmen über die Chancen der Digitalisierung für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik beraten und informiert werden. Zum Abschluss des Projekts findet der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Auszeichnung Moderne Arbeitswelten“ statt. Der agvChemie ist Kooperationspartner.
Ohne Ergebnis haben sich die Tarifkommissionen von Chemie-Arbeitgebern und Gewerkschaft in Karlsruhe am Montag getrennt. In der Auftaktverhandlung versuchte die Gewerkschaft ihre Forderung nach 6 Prozent mehr Entgelt und umgerechnet 1 Prozent mehr Urlaubsgeld zu begründen. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Edgar Vieth, Vorsitzender der Tarifkommission des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg (agvChemie), zeigte sich nicht überzeugt und verwies auf die sich stark abschwächende Chemiekonjunktur in Baden-Württemberg.
Die Gewerkschaft solle realistisch bleiben, erwidern die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber auf die am Dienstag Nachmittag veröffentlichte Forderung zur Chemie-Tarifrunde 2018. "Die mittelständischen Chemie- und Pharmaunternehmen müssen sich auf rauere Zeiten einstellen", so der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie, Thomas Mayer.