Große Freude herrschte am vergangenen Mittwoch, 22. April, im Bischof-Sproll-Bildungszentrum in Biberach. Der Grund: Eine Förderung in Höhe von 2.500 Euro, die den Chemieunterricht der Schule nachhaltig bereichern wird. Die unverhoffte Fördersumme hat die Schule in ein neues, fest installiertes und klappbares Periodensystem der Elemente (PSE) investiert – ein kaum verzichtbares Hilfsmittel für jeden modernen Chemieraum.
Ein „Förderkolben“ voller Möglichkeiten
Zur feierlichen Übergabe am Mittwoch brachten Daniel Cornicius, Pressesprecher des VCI BW sowie Petra Romer-Aschenbrenner, Referentin für Ausbildungsmarketing bei Boehringer Ingelheim, den traditionellen Chemie BW-„Förderkolben“ mit - einen mit Schokotalern gefüllten Erlenmeyerkolben, der symbolisch für die finanzielle Unterstützung des VCI steht. Er sorgte für strahlende Gesichter; und das nicht nur bei den anwesenden Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe., die der Übergabe beiwohnten.
„Die Begeisterung für naturwissenschaftliche Zusammenhänge beginnt oft im Klassenzimmer“, betonte Petra Romer-Aschenbrenner bei der Übergabe. „Eine gute Ausstattung im MINT-Bereich ist der Schlüssel, um Talente zu fördern und den Nachwuchs fit für die Zukunft zu machen.“
Dass diese Förderung den Weg nach Biberach fand, ist dem besonderen Einsatz des Kollegiums zu verdanken. Den Stein ins Rollen gebracht hatte Chemie-Lehrerin Ute Darlau, die einen entsprechenden Antrag beim FCI eingereicht hatte. Gemeinsam mit Schulleiter Matthias Förtsch, der stellvertretenden Schulleiterin Sandra Junginger sowie der Kollegin Andrea Braetsch nahm sie die Auszeichnung entgegen.
Für das Bischof-Sproll-Bildungszentrum ist es die erste Unterstützung durch den FCI, und vermutlich nicht die letzte. Denn die Förderung ist kein einmaliges Ereignis, sondern kann alle zwei Jahre beantragt werden. So haben Schulen die Möglichkeit, ihre Ausstattung nach und nach zu verbessern und auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik zu halten. Durch die gezielte finanzielle Unterstützung leisten die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie einen essenziellen Beitrag dazu, Schulen als Orte des Entdeckens und der Innovation zu fördern und so den MINT-Nachwuchs in Baden-Württemberg und ganz Deutschland entscheidend zu stärken.
Die Förderung durch den Fonds der Chemischen Industrie steht grundsätzlich allen Grundschulen (bis zu 400 Euro) und weiterführenden Schulen (bis zu 2.500 Euro) im Bundesgebiet offen und ist nur wenige Klicks entfernt. Der Antrag kann direkt online unter www.vci.de/fonds gestellt werden.
