Er ist in fast jedem Haushalt zu finden: der Lithium-Ionen-Akku. Als Batterie steckt er in Rechnern, Mobiltelefonen, MP3-Playern oder in Kameras. Dabei geht die Entwicklung des Lithium-Ionen-Akkumulators weit ins vorige Jahrhundert zurück. Bereits 1938 erfanden die Chemiker Walter Rüdorff und Ulrich Hofmann einen Hydrogensulfat-Akkumulator auf Basis graphitischer Interkalationselektroden. Sie legten somit den Grundstein für die heutigen Lithium-Ionen-Akkumulatoren, die ebenfalls auf der Ein- und Auslagerung von Li+-Ionen beruhen. Im heutigen Versuch stellt Prof. Marco Oetken das historische Experiment anschaulich vor.
Weitere Informationen zum Arbeitsgebiet von Prof. Oetken und seinen Mitarbeitern sowie zum NAWIlino-Schülerlabor der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Eine ausführliche Versuchsbeschreibung und eine Gefährdungsbeurteilung für das Experimentieren in der Schule stehen zum Download bereit.
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