Lehrerkongress 2018: CRISPR - Wie wir mit dem Immunsystem von Bakterien das Erbgut von Zellen und Organismen verändern

20.07.2018

„Flinke Gen-Schere“, „Das kleinste Skalpell der Welt“ oder „das Schweizer Taschenmesser der Gentechnik“ sind nur einige der zahlreichen Bilder, die die neue Methode mit dem fast unaussprechlichen Namen CRISPR-Cas9 beschreiben sollen. Das molekulare Werkzeug CRISPR-Cas9, um DNA zu schneiden und veränderte Gene in das Erbgut einzusetzen, ist seit einigen Jahren die große Hoffnung der Medizin für neue Therapien gegen Aids, Krebs und verschiedene Erbkrankheiten. Aber auch in der Grundlagenforschung hat CRISPR-Cas9 die Experimente revolutioniert. Dr. Polychronis Fatouros vom Max-Planck-Institut für Immunologie und Epigenetik in Freiburg stellt in seinem Vortrag „CRISPR. Wie wir mit einem bakteriellen Immunsystem das Erbgut von Zellen und Organismen verändern.“ die grundsätzliche Funktionsweise der Gen-Schere vor und beschreibt, welche Faktoren exakt aufeinander abgestimmt werden müssen, damit das sogenannte Genome-Editing funktioniert.