Den ersten Preis machte die Biologie AG des Schulverbundes Frommern. Fast zehn Prozent der Realschulen haben in diesem Schuljahr am NANU?!-Wettbewerb teilgenommen. (Bild: Chemie.BW/Eppler)
Alltagsphänomenen auf den Grund gehen und naturwissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten: Darum geht es beim realschulspezifischen Wettbewerb NANU?!. Das Akronym steht für "Neues aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht". Anfang Juli wurden die Gewinnerteams für 2022 ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte die Biologie AG des Schulverbundes Frommern.
Das Gymnasium Bad Waldsee hat bis jetzt 16.290 Euro für eine modernere Ausstattung erhalten. Mit der erneuten Förderung von 2.500 Euro schafft die Schule Materialien für den Einsatz von innovativen Messwertsystemen an.
An der Edith-Stein-Schule in Ravensburg können Schüler in Zukunft mehr naturwissenschaftliche Versuche durchführen. Die Schule erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 2.445 Euro für zusätzliche Ausstattung im Unterricht. Angeschafft werden Geräte zur Messwerterfassung.
Luise Mast will mit ihrem Projekt bei Jugend forscht erreichen, dass weniger Mikroplastik in die Umwelt gelangt.
Den Jugend forscht Sieg in Baden-Württemberg hat Luise Mast mit einem Mikroplastikfilter errungen. Auch beruflich hat die junge Frau den Weg in die Chemie und vor allem die Praxis gesucht, sie macht eine Ausbildung beim Spezialchemie-Hersteller Schill+Seilacher in Böblingen.
Das Schülerstipendium Lehramt Mintoring begeistert Jugendliche aus Baden-Württemberg für ein Lehramtsstudium in MINT-Fächern. Workshops und digitale Angebote vermitteln den Jugendlichen verschiedene Kompetenzen und geben Einblicke in ein Lehramtsstudium.
Für den Chemie-Unterricht ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler selbständig experimentieren und praktische Erfahrungen sammeln können. An der Hieronymus-Nopp-Schule in Philippsburg mit ihrem großen Engagement in der Berufsorientierung und den zahlreichen Angeboten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ist die Förderung des Chemiefonds genau an der richtigen Stelle, erklärte Tobias Pacher bei der Übergabe.
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) hat die Geschwister-Scholl-Realschule schon einmal unterstützt: Insgesamt wurden dort bis jetzt 4.287 Euro in den naturwissenschaftlichen Unterricht investiert. Bis zu 2.500 Euro alle zwei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle.
Am 22. Juni 2022 stellen Dr. Jürgen Braun (Johanna-Wittum-Schule, Pforzheim), Thomas Dürr (Augusta-Bender-Schule, Mosbach) und Dr. Hauke Holtorf (Albert-Schweitzer-Schule, Villingen-Schwenningen) ein Unterrichtsmodul zu CRISPR vor.
Für den Jugend forscht-Wettbewerb 2022 haben sich in Baden-Württemberg 1072 Jungforscherinnen und -forscher angemeldet. Damit liegt der Südwesten bundesweit an dritter Stelle. (Bild: Jugend forscht)
Acht Projekte haben sich beim virtuellen Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg durchgesetzt. Mehrere erste Plätze gab es in den Fachbereichen Physik und Technik. Die Gewinnerprojekte nehmen am Bundesfinale des Schüler- und Jugendwettbewerbs Ende Mai in Lübeck teil.
Mit eigenen Versuchen verstehen Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Zusammenhänge besser und das Lernen fällt leichter. Damit die jungen Forscher an der Gertrud-Luckner-Realschule in Rheinfelden in Zukunft mehr Praxis im Unterricht erleben können, hat die Schule eine Wärmebildkamera angeschafft. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert das Projekt mit 1.500 Euro.