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Förderung durch den Chemie-Fonds: Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden erhält 2.495 Euro

18.06.2018

Baden-Baden, 18. Juni 2018. Welche Wärmemenge wird bei der Verbrennung eines Stoffes erzeugt? Experimente im Unterricht liefern Schülern Antworten auf Fragen aus der Welt der Naturwissenschaften. An der Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden kann das praktische Arbeiten im Unterricht jetzt ausgebaut werden: das Gymnasium erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 2.495 Euro. Mit der Summe werden unter anderem Verbrennungskalorimeter, Digital-Thermometer und Waagen finanziert. Schulleiterin Margarete Ziegler nahm bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Förderkolben“, von Ralf Müller, Geschäftsführer der Chemie-Verbände Baden-Württemberg, entgegen.

Dass Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht mehr als nur Grundlagen vermitteln, sondern das wissenschaftliche Verstehen und das Interesse an der Chemie fördern, unterstrich Ralf Müller bei der Übergabe. „An der Klosterschule vom Heiligen Grab ist die Förderung genau an der richtigen Stelle. Denn die Schule leistet mit ihren zahlreichen Arbeitsgemeinschaften und dem Engagement in der Berufsorientierung hervorragende Arbeit“, so Müller. Für die Chemie sei es besonders wichtig, motivierte und gut ausgebildete Nachwuchskräfte zu finden. Hierfür ist eine gute Ausstattung an den Schulen eine notwendige Grundvoraussetzung.

Der FCI hat den naturwissenschaftlichen Unterricht an der Klosterschule vom Heiligen Grab jetzt mit insgesamt 4.995 Euro unterstützt. Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle.

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com) die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat er die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten.

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen.Rund 14 Millionen Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer und Lehrerinnen Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen.

Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Experimente für Grundschulen und Antibiotika wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch (http://fonds.vci.de).