Presse | Schule | DSC-Newsletter

Schüler können jetzt ganz genau hinschauen

17.05.2021

Königsbach-Stein, 17. Mai 2021. Im Chemie-Unterricht wird selbst Experimentieren wieder groß geschrieben: Mit eigenen Versuchen verstehen Schülerinnen und Schüler Zusammenhänge leichter und lernen so besser. Damit die jungen Forscher in Zukunft noch genauer den Dingen auf den Grund gehen können, hat das Lise-Meitner-Gymnasium einen Gaschromatographen angeschafft. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) hat das Projekt mit 2.500 Euro gefördert. Von der Summe werden außerdem Glasgeräte, ein Leitfähigkeitsprüfer, eine UV-Lampe und Schutzbrillen finanziert. Fachlehrerin Melanie Kiesel und Schulleiter Hartmut Westje-Bachmann nahmen vor dem Schulgebäude und ausgerüstet mit Corona-Schutzmasken von Tobias Pacher, der bei Chemie.BW den Dialog Schule-Chemie leitet, die Förderung symbolisch entgegen – sie erhielten den „Chemie-Förderkolben“.

Für Tobias Pacher ist praktisches Arbeiten im Chemie-Unterricht besonders wichtig: „Die Begeisterung für die Naturwissenschaften weckt man bei Jugendlichen am besten, wenn sie selbst experimentieren können. Das große Engagement in der Berufsorientierung und die zahlreichen Projekte an der Schule schaffen die passenden Bedingungen, um das Lernen in den naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern“. Die chemische Industrie bietet Jugendlichen eine spannende berufliche Perspektive, unterstrich Pacher. Eine moderne und zeitgemäße Ausstattung an den Schulen ist dabei eine notwendige Grundvoraussetzung.

Der FCI hat das Lise-Meitner-Gymnasium auch in den vergangenen Jahren unterstützt. Insgesamt wurden dort bis jetzt 5.000 Euro in den naturwissenschaftlichen Unterricht investiert. Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle.

Chemie.BW fördert mit dem Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com) zusätzlich die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen Themen wie Sicherheitsaspekte im naturwissenschaftlichen Unterricht und die berufliche Orientierung im Mittelpunkt.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft und https://www.facebook.com/schulpartnerschaftFCI).

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen. Rund 14 Millionen Euro gingen an mehr als fünftausend Schulen.

Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.