Chemie-Fonds fördert Experimentiergeräte für den Chemie-Unterricht / 2500 Euro für das Pestalozzi-Gymnasium in Biberach

16.01.2019

Biberach, 17. Januar 2019. Was passiert bei einer Chemie-Reaktion, wenn die Umgebungstemperatur geändert wird? Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht helfen, über die Grundlagen hinaus das Verstehen von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen. Und: Sie fördern das Interesse an der Chemie. Aus diesem Grund unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) den naturwissenschaftlichen Unterricht am Pestalozzi-Gymnasium in Biberach mit 2.500 Euro. Mit der Förderung werden Heizmagnetrührer und Sensoren zur Messwerterfassung angeschafft. Schulleiterin Sabine Imlau und Fachlehrer Hans Sailer nahmen bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Förderkolben“, von Ursula Fuggis-Hahn, ehemals Personalgeschäftsführerin bei Boehringer Ingelheim und Mitglied des Vorstands des Arbeitgeberverbandes Chemie in Baden-Württemberg, entgegen.

Für Ursula Fuggis-Hahn war die Förderung ein echtes Anliegen: "Wir in den Industriebetrieben brauchen qualifizierten Nachwuchs, der sich für die Naturwissenschaften interessiert. Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Zusammenhänge besser, wenn sie Dinge selbst ausprobieren können. Deshalb fördern wir den experimentellen Unterricht sehr gerne!" Am Pestalozzi-Gymnasium sei die Förderung genau an der richtigen Stelle, erläuterte Fuggis-Hahn. Die Schule leiste mit ihren zahlreichen Arbeitsgemeinschaften, Projekten und Teilnahmen an Schülerwettbewerben hervorragende Arbeit.

Der FCI hat das Pestalozzi-Gymnasium auch in den vergangenen Jahren unterstützt. Insgesamt wurden dort bis jetzt 6.500 Euro in den naturwissenschaftlichen Unterricht investiert. Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle. 

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. 

Im Jahr 2001 hat er die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten. 
In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen. Rund 14 Millionen Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer und Lehrerinnen Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen. 

Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Experimente für Grundschulen und Antibiotika wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch.