Presse | Schule

Analysen noch besser möglich

05.12.2019

Freudenstadt, 5. Dezember 2019. Experimente verdeutlichen Schülern theoretische Zusammenhänge anschaulich. Mit einer modernen Ausstattung können Jugendliche die naturwissenschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart noch besser nachvollziehen. Denn wer selbst mit neuer Technologie umgeht, lernt komplexe Ergebnisse leichter verstehen. An der Heinrich-Schickhardt-Schule können die Schüler im Chemie-Unterricht jetzt noch mehr Praxis im Chemie-Unterricht erleben, denn der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Schule mit 2.500 Euro. Mit der Summe wird ein elektronisches Messwerterfassungs-System finanziert.  Fachlehrer Andreas Fuchs und Schulleiter Peter Stumpp nahmen bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Förderkolben“, ein chemietypisches Gefäß, von Tobias Pacher, bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg zuständig für den „Dialog Schule – Chemie“, entgegen.

 „Eine moderne und anspruchsvolle Ausstattung für das experimentelle Arbeiten in den Schulen ist die Voraussetzung für gut motivierte Schüler. Denn die eigenständigen Erfahrungen im naturwissenschaftlichen Arbeiten erleichtern das Lernen enorm“, erklärte Pacher. Eine gute Grundausbildung sei später auch für die berufliche Perspektive wichtig. Dass die Förderung an der Heinrich-Schickhardt-Schule an der richtigen Stelle sei, zeigte deren großes Engagement als Digitale Schule, sowie spannende Projekte wie die Schüler-Ingenieur-Akademie am Technischen Gymnasium.

Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle.

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat er die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten.

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen. Rund 14 Millionen Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer und Lehrerinnen Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen.

Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Experimente für Grundschulen und Antibiotika wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch.