Die Apotheke Deutschlands

Die baden-württembergischen Arzneimittel- und Diagnostica-Hersteller sind ein starker Innovationsmotor im Land. Baden-Württemberg ist der größte Pharma-Standort in Deutschland. Innerhalb der chemischen Industrie hat die pharmazeutische Industrie an Umsatz und Beschäftigten einen Anteil von ca. 37 Prozent.

Im Land sind “global player” ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen ansässig. An vielen Standorten wird für die Gesundheit geforscht, entwickelt und produziert – natürlich auch mit bio- und gentechnischen Methoden.

Europaweit führend sind die baden-württembergischen Hersteller bei homöopathischen, pflanzlichen und anthroposophischen Arzneimitteln (KompetenzForum Homoöpathie und Antroposophie) sowie bei Arzneimitteln für die regenerative Medizin (Tissue Engineering-Produkte). Auch die größte biotechnische Produktionsanlage Europas ist in Baden-Württemberg zu finden.

Die Unternehmen sind in zwei Verbänden organisiert - dem BPI - Bundesverband der pharmazeutischen Industrie e.V., Landesverband Baden-Württemberg, und dem vfa - Verband der forschenden Arzneimittelhersteller e.V.. Sie sind beide Fachverbände im VCI, dem Verband der Chemischen Industrie

 


Komplizierte Kanülen für Beatmungsgeräte in nur einem Schritt herstellen? Wie das geht, erklären Knut Figaj, David Torres und Eike Birk: Sie revolutionieren den 3-D-Druck bei Röchling Direct Manufacturing in Waldachtal.
Wie funktioniert ein Antikörper-Test zum Nachweis von Corona? Ein Blick hinter die Kulissen beim Pharma-Unternehmen Roche: Was der Test kann, wie er entwickelt wird und wo die Schwierigkeiten lauern.
Digitalisierte Medizin ist auf dem Vormarsch. Was sie heute schon kann und wie Pharma-Unternehmen damit umgehen, erklärt Michael Schmelmer, Mitglied der Unternehmensleitung beim Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim.
Mit einem leichten Minus kamen die Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie durch das erste Halbjahr 2020. Die Corona-Krise hat durch eine Sonderkonjunktur bisher nur "Kratzer" an der Branche hinterlassen. Das zweite Halbjahr könnte schwieriger werden.
Die Corona-Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft hart. Ein Neustart braucht Zeit, wirtschaftspolitischen Anschub und vor allem weniger Bürokratie - fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Der Verband benennt unter dem Motto "Ready for Restart" Maßnahmen, um den Stillstand stufenweise aufzuheben.
Die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg kann sich in der Corona-Krise teils behaupten, teilweise muss sie leiden. Das erläuterte Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer von Chemie.BW, den Verbänden der Chemie- und Pharma-Branche im Land, in Baden-Baden.
Mit der Europäischen Impfwoche vom 20. bis zum 26. April hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darauf hingewiesen, wie wichtig Impfungen für den Schutz von Menschenleben ist. Doch auch die Wirtschaft profitiert. Ein „gesundes Leben“ bedeutet letztendlich auch eine „gesunde“ Wirtschaft und Gesamtgesellschaft.
Im Kampf gegen das Coronavirus forschen derzeit mehr als 100 Wissenschaftler des Unternehmens in Biberach an Behandlungsmöglichkeiten. Sie entwickeln neue Medikamente, die die Krankheit mildern oder eingrenzen können.
Die pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg ist vielfältig. In einer Beitragsreihe stellen sich die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) im Land vor: Die DHU in Karlsruhe ist Deutschlands größter Hersteller homöopathischer Einzelmittel und Schüßler-Salze.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) fordert die Regierung dazu auf, die Pharmahersteller jetzt von verschärften Einschränkungen auszunehmen. Durch harte Ausgangssperren verursachte Ausfälle könnten etwa eine Unterversorgung von Akutfällen oder Corona-Patienten bedeuten.