Große Freude auch bei den Schülern, die gerade im Labor experimentieren (vlnr): Dr. Raphael Vogler, Jonathan Diener, Maria Hamma, Ingo Kilian (zur redaktionellen Verwendung mit Urheberhinweis ChemieBW2017 frei)
Schüler lernen durch NaT-Working Molekularbiologie auf höchstem Niveau: Schüler können an acht Stützpunktschulen in Südbaden ihr naturwissenschaftliches Fachwissen und ihre praktischen Fertigkeiten in den speziell ausgestatteten Laboren erweitern. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) hat das Projekt auch in den vergangenen Jahren unterstützt. Insgesamt wurden dort bis jetzt über 34.000 Euro investiert. 
Eine neue Studie zum Stand und zur Entwicklung der Digitalisierung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg zeigt Chancen und Herausforderungen auf. Die vom Wirtschaftsministerium, dem Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Landesbezirk Baden-Württemberg geförderte Studie wurde vom Fraunhofer IAO, Stuttgart, erstellt. Ein zentrales Ergebnis: 90 Prozent der befragten Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen die Veränderungen am Arbeitsplatz durch Digitalisierung als Chance.
Die top azubi chemie 2017 (vlnr): Michal Böhm, Sandra Winterhalder, Woody Kamara und Nadja Opitz. (Foto zur redaktionellen Verwendung mit Urheberhinweis ChemieBW / Eppler frei - Download s.u.)
Am Freitag wurde der Preis „top azubis chemie 2017“ von der chemischen Industrie vergeben. Vier junge Mitarbeiter aus Chemie-Unternehmen in Baden-Württemberg wurden ausgezeichnet. "top azubi chemie" ist Anerkennung für ein über das normale Maß hinausgehendes, außerbetriebliches und betriebliches Engagement. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben und ist mit einem Aufenthalt in Baden-Baden anlässlich des SWR-3-New-Pop-Festivals und Konzertbesuchen verbunden.
www.chemie-navigator.de lautet die Internetadresse des Info-Tools. Es ermöglicht, schnell und einfach die Position der Parteien zu relevanten Themen der Branche zu identifizieren. (Bild: VCI)
Ob Strompreise, Steuern, Arbeitsplätze oder Nachwuchsförderung: Mit der Bundestagswahl am 24. September werden auch Weichen für Themen gestellt, die für die Zukunft der Chemie-Branche wichtig sind. Der „Chemie-Navigator“ – ein Angebot des VCI - soll seinen Nutzern zeigen, wo die Parteien bei wichtigen Chemiethemen stehen. Zielgruppe sind in erster Linie die Mitarbeiter der chemischen Industrie.
Die Michelin Reifenwerke in Karlsruhe waren ein Vorreiter bei der grenzüberschreitenden Ausbildung zwischen Deutschland und Frankreich. Im Oktober 2013 startete dort der erste Azubi aus dem Elsass seine duale Ausbildung. Nach vier Jahren ist die Bilanz weiter sehr positiv. Die Folge: 2017 beginnen zum ersten Mal mehr junge Franzosen als Deutsche ihre Ausbildung.
Ab sofort ist die Anmeldung zum diesjährigen Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg möglich. Die Veranstaltung findet am 23. November 2017 im Bürgerzentrum Bruchsal statt. Eingeladen sind alle Lehrer, Referendare und Lehramtsstudierende in Baden-Württemberg.
Daniel Bergbold hat den derzeit gesuchtesten Beruf der Branche: Über 5.500 Chemikanten bilden die Chemiefirmen bundesweit aus. Was den Berufsalltag ausmacht, verrät der Mitarbeiter von Lanxess in Mannheim hier.
Die Farben-, Lack- und Druckfarbenindustrie ist der größte Abnehmer von Titandioxid. Fast 60 Prozent des hergestellten Pigments werden für Lacke und Farben verwendet.
Die Webseite www.initiative-pro-titandioxid.de soll über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Titandioxid informieren und den aktuellen Stand zur Diskussion über die Risiko-Einstufung des Weißpigments wiedergeben.
Als Betriebsratsvorsitzender der MiRO in Karlsruhe, Deutschlands größter Raffinerie, vertritt Peter Hauck die Interessen von rund 1.000 Mitarbeitern am Standort. Er sieht sich als „Puffer“ zwischen den Chefs und der Belegschaft.
Die neue Webseite hilft den Unternehmen, alle Elvi-Produkte schnell zu nutzen und in das eigene Ausbildungsmarketing zu integrieren. In Zukunft setzt die Kampagne noch mehr auf digitale Marketingtrends.
Zu viel Sonne kann für Menschen gefährlich werden. Deshalb tüfteln Forscher in den Laboren der BASF an neuen Rezepturen: Drei bis fünf verschiedene UV-Filter sind in herkömmlichen Sonnenschutzprodukten enthalten.
Vanille, Nuss, Schokolade: Cremiges Eis zergeht auf der Zunge. Aber warum ist es nicht so hart und kalt wie ein Eiswürfel? Das erklärt Eberhard Schüle vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart.
Die Konjunktur in der Chemie hat erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als in der Gesamtindustrie im Land angezogen. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände, bezeichnete das erste Halbjahr als "ordentlich".
Baden-Württemberg dominiert die deutsche Innovationslandschaft: Der Raum rund um Stuttgart liegt mit 577 Patentanmeldungen pro 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten deutschlandweit an der Spitze.
Die Unternehmen der deutschen Chemie-Industrie schlagen Alarm, durch den Anstieg der Arbeitkosten leidet die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Chemie-Betriebe mussten im Jahr 2016 je vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Schnitt Arbeitskosten von über 85.000 Euro schultern, 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor.