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Chemie. BW
Responsible Care Award 2020 des VCI für Freilacke / Regenwassernutzung: Kühlen. Heizen. Reinigen
Responsible Care Award 2020 des VCI für Freilacke / Regenwassernutzung: Kühlen. Heizen. Reinigen
Die Responsible Care-Auszeichung 2020 des VCI Baden-Württemberg geht an die Emil Frei GmbH & Co. KG nach Döggingen: Der verantwortliche Umgang mit Wasser hat hier Tradition Die Ressource „Wasser“ ist auch in unseren Breiten kostbar – und der verantwortliche Umgang damit wichtig. Dafür ist am 13. August 2020 in Baden-Baden das Unternehmen FreiLacke aus Bräunlingen-Döggingen mit dem jährlich vergebenen „Responsible Care“ (Verantwortliches Handeln) Award des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) ausgezeichnet worden. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des VCI Baden-Württemberg, unterstrich bei der Auszeichnung in Baden-Baden die lange Tradition, die Nachhaltigkeit in der Chemie-Branche und besonders bei FreiLacke hat: „Unsere Unternehmen handeln seit vielen Jahren verantwortlich und nachhaltig, denn das lohnt sich – für die Wirtschaft und für die Umwelt.“ Hans-Peter Frei, Geschäftsführer von FreiLacke, freute sich über die Auszeichnung: „Wasser ist wichtig! Mit der Regenwassersammlung und -nutzung setzen wir das seit den 1980er Jahren konsequent um und entwickeln es weiter – zum Reinigen, Kühlen und Heizen“. Am baden-württembergischen Responsible Care-Wettbewerb konnten sich die 308 Mitgliedsunternehmen des VCI im Land beteiligen. Die Jury bestand aus dem Wissenschaftsjournalisten und TV-Moderator Ingolf Baur, der Ministerialdirigentin Sibylle Hepting-Hug, Abteilungsleiterin im Umweltministerium Baden-Württemberg, und Jürgen Lochner, Vorstandsmitglied des VCI Baden-Württemberg. Das Projekt des Landessiegers: „Aller guten Dinge sind drei…“ FreiLacke verwendet im ausgezeichneten Projekt ausschließlich Regenwasser für die Reinigung als auch für die Kühl- und Heizprozesse. Das Unternehmen arbeitet seit 1996 als damals erste deutsche Lackfabrik überhaupt mit einem zertifizierten Umweltmanagement-System (EMAS). Nachhaltigkeit ist für FreiLacke mit entscheidend für den langfristigen Geschäftserfolg. Das zeigt sich im Wachstum des Unternehmens im südlichen Schwarzwald – und in den erheblichen Einsparungen, die durch die planvolle Nutzung von Regenwasser über die Jahre hinweg möglich waren. Der Beginn war der Bau von Zisternen zur Speicherung von Regenwasser. Weiter ging es mit einem Reinigungswasserkreislauf in der Pulverlackproduktion. Es schlossen sich zahlreiche Projekte für integrierte Kühlwasserkreisläufe in der Produktion und die Umstellung bei der Behälterreinigung auf eine wässrige Spüllösung an. Die Verkaufsmenge von Lacken aus dem Unternehmen wuchs in den vergangenen 25 Jahren um mehr als 130 Prozent. Dabei konnte der jährliche Frischwasserverbrauch um 75% reduziert werden. Das hatte auch positive Auswirkungen auf das Umfeld: Der Anteil des „Verbrauchers“ FreiLacke am Gemeindewasserverbrauch halbierte sich. Über die Emil Frei GmbH & Co. KG - FreiLacke Das 1926 gegründete Familienunternehmen stellt als Systemlack-Anbieter Flüssiglacke, Pulverlacke und Elektrotauchlacke sowie Composites-Lösungen her. Für die Kunden werden maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Branchen, u.a. Räder, Fahrzeugbau, Maschinen- und Apparatebau, Funktionsmöbel sowie Bau und Sanitär, entwickelt und produziert. In Döggingen arbeiten 600 Mitarbeiter – davon mehr als zehn Prozent Auszubildende und DHBW-Studenten. Was ist Responsible Care? Die Initiative Responsible Care steht für die ständige Verbesserung von Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Sicherheit in den Unternehmen der chemischen Industrie – unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Responsible Care bietet Management-Werkzeuge, Good-Practice-Beispiele, Informationen und Empfehlungen zu Themen wie Umweltschutz, Produktverantwortung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Transportsicherheit. Auch den Dialog zu diesen Themen umfasst die Initiative. Responsible Care ist fester Bestandteil von „Chemie hoch 3“ (http://www.chemiehoch3.de).
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Chemie. BW
25 Jahre Dialog Schule - Chemie: Der Lehrerkongress 2016
25 Jahre Dialog Schule - Chemie: Der Lehrerkongress 2016
Die Idee war: miteinander ins Gespräch kommen. So charakterisierte Markus Scheib, Vorsitzender der Chemie-Arbeitgeber in Baden-Württemberg, den Start des „Dialog Schule – Chemie“ (DSC) vor 25 Jahren. Das Jubiläum dieser landesweit einmaligen Brancheninitiative wurde am Dienstag gemeinsam mit 300 Pädagogen aus ganz Baden-Württemberg auf dem diesjährigen Lehrerkongress der chemischen Industrie in Böblingen gefeiert. Seit einem Vierteljahrhundert begleiten die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem DSC die naturwissenschaftliche Bildung in den Schulen: „Wir unterstützen, wir fördern und wir werben: Wir wollen, dass Naturwissenschaften intensiver erlebt werden, dass naturwissenschaftliche Zusammenhänge erkannt werden und natürlich, dass der Unterricht auch Spaß macht“, ergänzt Peter Dettelmann, Vorsitzender des baden-württembergischen Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). Beginn und Ziele Die Chemie-Verbände, die insgesamt 440 Unternehmen der Chemie-, Pharma- und Lackindustrie im Land mit 107.000 Beschäftigten vertreten, hatten 1991 begonnen, Kontakte zu Schulen im Land zu knüpfen. Im Mittelpunkt standen damals wie heute zwei Ziele: Erstens mehr Verständnis und Begeisterung für die naturwissenschaftlichen Fächer in der Schule zu erreichen. Zweitens sollten auch die Berufe in der chemischen Industrie bekannter gemacht werden. Gerade die naturwissenschaftlichen Ausbildungsberufe wie Chemikant, Pharmakant oder auch die Laborantenberufe waren nach Auffassung der Verbände zu wenig präsent bei der Berufswahl. Weiterbildung und Kontakte Ein Schwerpunkt der Arbeit des DSC sind Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer. Vielfach nachgefragt sind Sicherheitsfortbildungen für Chemie- und Naturwissenschaftslehrer. Ein wichtiger Aspekt dieser Treffen, genauso wie der Lehrerkongresse, ist der persönliche Austausch. Auf den Lehrerkongressen und den Grundschulkongressen der Chemie-Verbände werden zahlreiche herausragende und nachahmenswerte Beispiele von Organisationen und Initiativen gezeigt. Das regt nicht nur zum Nachmachen an, sondern hat über die Jahre hinweg auch ein Netzwerk geschaffen, das sich gegenseitig stärkt und befruchtet. Bildung für Naturwissenschaften Die frühkindliche Bildung stand bereits in den ersten Jahren ebenfalls im Fokus des „Dialog Schule – Chemie“. Die Verbände boten Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher an. Sie stellten Experimentierhefte zu einfachen Naturphänomenen, die auch in Kindergarten und Grundschule zum ersten Verstehen von Naturgesetzen führen können, zur Verfügung. Bildungspolitik auf einem guten Weg Für die Chemie-Verbände sei die Entwicklung der Bildungspolitik im Land grundsätzlich auf einem guten Weg, stellte Scheib auf dem Kongress fest. Das zeigten die Einführung von mehr Berufsorientierung in allen Schularten und das Schulfach Wirtschaft. Auch die Rückkehr zu mehr Fachlichkeit in den Naturwissenschaften, wieder hin zu den Einzelfächern Chemie, Physik und Biologie, sei richtig. Hier müsse aber darauf geachtet werden, dass geeignete und fachlich ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer zum Einsatz kommen. Zahlen und Fakten zum Dialog Schule - Chemie In den vergangenen 25 Jahren haben die Chemie-Verbände etwa 30.000 Dialoge mit Lehrerinnen und Lehrern aus Baden-Württemberg geführt. Auf 430 Fortbildungstagen haben Fachleute aus Pädagogik, Wissenschaft und Unternehmen Wissen und Fertigkeiten vermittelt. Die Angebote reichten vom Experimentieren im Klassenverbund über die Sicherheit im Chemie-Unterricht bis hin zu Fachthemen wie Biotechnologie. Dazu kamen 22 Kongresse für Fach- und allgemeinbildende Pädagogen, seit 2015 auch für Grundschullehrer. Per Post, Mail oder persönlich wurden mehr als 350.000 Arbeitshilfen wie Periodensysteme, Experimentierbücher, Informationshefte oder Versuchssets an Schulen verteilt.
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Chemie. BW
Chemikant & Co - die geniale Quizshow | mit Unterstützung der Chemie-Verbände Baden-Württemberg
Chemikant & Co - die geniale Quizshow | mit Unterstützung der Chemie-Verbände Baden-Württemberg
Neue Science-Show informiert über Berufe in der chemischen Industrie Chemikant und Co: Berufsorientierungsinfo mit innovativem Voting-System kommt in die Schulen Die Entscheidung für einen Beruf machen sich Jugendliche nicht leicht. In den Schulen finden sie dabei zukünftig immer mehr Unterstützung bei der Berufsorientierung. Die Science- und Quizshow „Chemikant und Co“ ist dabei ein neuer Ansatz. Der Förderverein Science und Technologie hat dieses Konzept entwickelt und mit Unterstützung der Chemie-Verbände Baden-Württemberg umgesetzt. Der Förderverein, bekannt durch die höchst erfolgreichen Science Days beim Europapark in Rust, bringt spannendes Material- und Chemiewissen auf Schulbühnen. Die Schüler können mitmachen – aber müssen auch Fragen beantworten. Dabei lernen sie eine Menge über Stoffe wie Lichtbeton oder spezielle Kunststoffe. Die Show kommt ab sofort für einen geringen Materialkostenanteil an Schulen im Raum Mittel- und Südbaden. Den Hauptteil der Kosten pro Schulbesuch tragen die Chemie-Verbände. „Der Förderverein Science und Technologie hat wieder gezeigt, dass ein hochwertiges pädagogisches Konzept und fantasievolle Umsetzung funktionieren“, erläutert Ralf Müller, Geschäftsführer der Verbände. Er ist überzeugt: „Wir wecken mit der Show Interesse an der Chemie. Und sicher begeistert sich der eine oder andere Jugendliche auch für die Berufe in unserer Branche.“ Informationen zur Science-Show gibt es beim Förderverein für Science und Technologie (http://www.science-days.de/wp/wp-content/uploads/2012/09/Lehrerinfo-Chemikant-und-Co_2016_03.07-1.pdf).
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