Chemie-Fonds unterstützt die Dr. Weiß-Grundschule in Eberbach

22.01.2018

Eberbach, 22. Januar 2017 Kinder bringen von Anfang an Interesse für naturwissenschaftliche Phänomene mit. Praktische Experimente im Unterricht erleichtern ihnen das Verstehen. Und: Wer selbst experimentiert, lernt schneller und mit mehr Begeisterung. An der Dr. Weiß-Grundschule in Eberbach kann das aktive Arbeiten an Naturphänomenen im Unterricht jetzt ausgebaut werden, sie erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 500 Euro. Mit der Summe wird ein Experimentierkasten zum Thema Feuer finanziert. Die stellvertretende Schulleiterin Tanja Ehrhard nahm bei der symbolischen Übergabe des Geldes den „Chemie-Förderkolben“ entgegen. Das chemietypische Gefäß übergab Michael Teppner, Global Vice President Marketing & Communication bei der GELITA AG in Eberbach.

„Ausprobieren und einfach machen - so begeistern wir Jugendliche am besten für die Naturwissenschaften. Und diese Jugendlichen brauchen wir - mit ihrem Forschergeist, mit dem Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge und ihren frischen Ideen. Solche motivierten Schüler wünschen wir uns auch als unsere neuen Auszubildenden“. Deshalb liege es im Interesse der Branche, die Schulen bei der Grundausstattung zu fördern und damit die beruflichen Perspektiven der Schüler zu erweitern, erklärte Teppner. Fachlehrer können einen Antrag auf Förderung durch den Fonds stellen: Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten.

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat er die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten.

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen.Rund 14 Millionen Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer und Lehrerinnen Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen.

Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Experimente für Grundschulen und Antibiotika wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch.