i
Anfahrt und Telefon

Allee Cité 1 | 76532 Baden-Baden

agvChemie
VCI Baden-Württemberg
BPI Landesverband Baden-Württemberg
VdL Bezirksgruppe Baden-Württemberg


Dies ist ein Video von YouTube. Beim Anzeigen des Videos wird Ihre IP-Adresse an YouTube übermittelt und gegebnenfalls weitere Cookies durch YouTube gespeichert. Wenn Sie damit einverstanden sind und das Video dennoch anzeigen wollen, klicken Sie auf:

Video einblenden

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.


Dies ist ein Video von YouTube. Beim Anzeigen des Videos wird Ihre IP-Adresse an YouTube übermittelt und gegebnenfalls weitere Cookies durch YouTube gespeichert. Wenn Sie damit einverstanden sind und das Video dennoch anzeigen wollen, klicken Sie auf:

Video einblenden

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Entscheidung für die Zukunft

Am 8. März 2026 wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Für die chemische und pharmazeutische Industrie steht dabei viel auf dem Spiel. Denn sehr viele unserer Unternehmen befinden sich seit geraumer Zeit in einer außerordentlich schwierigen Lage. Mehr denn je brauchen wir jetzt die Unterstützung einer Politik, die entschlossen handelt, um den Industriestandort zu sichern.

Auf dieser Seite haben wir Infomaterial, unsere Positionen sowie Forderungen speziell mit Blick auf die Landespolitik zusammengestellt. Wir wollen damit Klarheit schaffen und Orientierung geben, was jetzt nötig ist – für Politiker, für Wähler, für Entscheider und für alle, denen die Zukunft unseres Landes ebenso wichtig ist wie uns. Denn wie diese aussehen wird, haben wir selbst in der Hand. 

Eines ist klar: Die Unternehmen unserer Branche bilden das industrielle Rückgrat Baden-Württembergs und sind für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend. Daher muss eine entschlossene Industriepolitik jetzt oberste Priorität haben. Wir appellieren an alle, diese Maxime zu einer Leitlinie bei ihrer Wahlentscheidung zu machen. Denn wir haben keine Zeit mehr zu verlieren.

 

André Olveira-Lenz
Hauptgeschäftsführer VCI BW

Björn Sucher
Hauptgeschäftsführer agv Chemie BW 

Brief an die Politik

Wir haben keine Zeit mehr für Diskussionen

Die Lage ist ernst für die Chemie- und Pharmaindustrie; aber auch für die Industrie als Ganzes. Wir können nicht darauf vertrauen, dass es schon irgendwie weitergeht und sich die Dinge von selbst wieder richten. Das müssen alle begreifen.

Der Vorsitzende des VCI Baden-Württemberg, Thomas Reith (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG), richtet sich mit einem klaren Aufruf zum sofortigen Handeln an Entscheiderinnen und Entscheider im Land. 

Unsere Forderungen an die Landespolitik

Positionen der Chemieverbände Baden-Württemberg

Gemeinsam und mit unseren jeweiligen Blickwinkeln und thematischen Schwerpunkten haben wir als Verbände der Chemischen Industrie in Baden-Württemberg unsere industriepolitischen Forderungen mit Positionspapieren fixiert. Sie formulieren konkrete und zielgerichtete Handlungsempfehlungen an Politik und Verwaltung, mit denen wir Orientierung in der aktuellen Lage geben wollen. Damit erhalten Entscheidungsträgerinnen und -träger einen klaren Fahrplan, wie wir die Rahmenbedingungen für die Chemie- und Pharmaindustrie im Land schnellstmöglich anpassen können, um die Wettbewerbsfähigkeit an unserem Standort nachhaltig zu sichern.  

Unsere bildungspolitischen Forderungen

MINT stärken. Baden-Württemberg voranbringen

Unsere Innovationskraft basiert auf einer starken industriellen Substanz – insbesondere in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Doch die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs entscheidet sich an einer zentralen Frage: Gelingt es uns, gut ausgebildete MINT-Fachkräfte in ausreichendem Maße zu gewinnen?

Nur mit exzellenten Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können wir Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Beschäftigung nachhaltig sichern. Angesichts sinkender Studienanfängerzahlen in MINT-Fächern und wachsender Fachkräftelücken ist klar: Bildungspolitik ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

Mit Blick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 legen wir als Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg zukunftsweisende bildungspolitische Positionen vor. Sie zeigen, wie eine durchgängige, verbindliche und wirksame MINT-Strategie entlang der gesamten Bildungskette gelingen kann – von der frühkindlichen Bildung über die Schule bis hin zum Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf.

Die vom Kultusministerium initiierte MINT-Strategie setzt mit Transparenz, Evaluation, Skalierung und neuen Formaten wichtige Impulse. Entscheidend ist nun, diese Ansätze konsequent weiterzuentwickeln, ressortübergreifend zu denken und die Zusammenarbeit zwischen Politik, Schulen, Wissenschaft und Wirtschaft strukturell zu stärken. Auch nach der Wahl!

Wir wollen Baden-Württemberg als führenden MINT- und Innovationsstandort sichern. Das kann nur gemeinsam gelingen: durch Qualität in der Bildung, verbindliche Standards und eine enge Partnerschaft aller Akteure. Zusammen mit anderen Vertretern aus der Wirtschaft unterstützen wir außerschulische MINT-Initiativen durch den Zukunftspakt „Mint-Bildung mit Wirkung – Ein Versprechen der Wirtschaft“.

"Was wir jetzt brauchen"

Stimmen aus der Chemie- und Pharmaindustrie

Das sagen unsere Mitglieder über die Zukunft des Industriestandorts:

»Digitaler Aufbruch bedeutet, Verwaltungsprozesse entschlossen zu vereinfachen, damit wir mehr durch Innovationen auffallen als durch Formularberge.«
Thomas Reith
»Ausnahmeregeln nutzen, EU-Vorgaben klug umsetzen – damit Industrie, Innovation und Transformation in Baden-Württemberg gelingen.«
Thomas Alpers
»Die Digitalisierung verändert unsere Branche fundamental. Um das volle Potenzial für den Industriestandort Baden-Württemberg zu heben, braucht es innovationsfreundliche Rahmenbedingungen.«
Dr. Virginia Bastian
»Die kommende Landesregierung muss dringend ihren Einfluss auf Europäische Regulierung für wettbewerbsfähige Energieversorgung wahrnehmen und Planungssicherheit für die Unternehmen schaffen.«
Jörg Falkenberg
»Um weiter an der Spitze bleiben zu können, brauchen wir den Branchendialog zwischen Unternehmen, Politik und Verwaltung als Dauerinstitution und eine Landesregierung, die auch in Berlin und Brüssel proaktiv die Weichen für eine innovationsfreundliche Politik stellt.«
Paul Wiggermann
»Energiepolitik entscheidet sich in der Infrastruktur – Schluss mit ideologischem Stillstand, Tempo beim Ausbau für Versorgungssicherheit, bezahlbare Preise und Wettbewerbsfähigkeit.«
Dr. Jens-Hendrik Fischer
»Wir sind schon lange auf dem Weg zur Nachhaltigkeit, scheitern dabei aber immer wieder an regulatorischen Hürden.«
Dr. Annegret Vester
»Der Mittelstand ist das hart arbeitende Rückgrat unseres Landes, doch es droht unter einer überbordenden Last von Bürokratie und Kosten langsam aber sicher zu brechen.«
Michael Lindner
»Die Energiewende kann nur gelingen, wenn gleichberechtigt zur Stromwende eine Molekülwende erfolgt.«
Christoph Moser
»Die Landesregierung muss den Netzausbau beschleunigen, damit die Industrie in Baden-Württemberg nicht ausgebremst wird.«
Dr. Fotini Bratsika
»Viele unserer Innovationen gehen verloren oder wandern ins Ausland ab, weil Wachstumsfinanzierung und Produktionskapazität fehlen.«
Dr. Christian Roesky
»Unsere Industrie lebt von leistungsstarker Chemie aus Baden-Württemberg – eine realitätsferne Chemikalienpolitik gefährdet Innovationskraft, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit.«
Dr. Rainer Frei
»Resilienz ist kein Zufall: Strategische Souveränität zur Priorität machen, damit Baden-Württembergs Industrie global standhält.«
Dr. Martin Häfele
»Raus aus dem Bürokratie-Wartezimmer: Mit Vertrauen, modernen Genehmigungen und weniger Aktenstau zu Innovation und Wachstum.«
Jürgen Lochner
Aktuelle Branchen-Kennzahlen

Zur Lage der Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg

Die Chemieverbände Baden-Württemberg veröffentlichen regelmäßig aktuelle Wirtschaftsdaten für die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg als "Chemie-Barometer“. Damit lassen sich die gegenwärtige Lage, aber auch Trends und Entwicklungen in der Branche übersichtlich ablesen und in Relation zur gesamtwirtschaftlichen Lage setzen.

Die Daten des "Chemie-Barometer" basieren auf den Angaben der Statistischen Landes- und Bundesämter sowie auf eigenen Berechnungen. ChemieBW stellt das "Chemie-Barometer" unter chemie.com kostenfrei zur Verfügung.

Weiterführende Links