Dr. Rainer Frei, FreiLacke, Vorsitzender der Bezirksgruppe Baden-Württemberg, Verband deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie, vor dem VdL-Logo (Foto ChemieBW/Eppler)
Die Farben- und Lackindustrie in Baden-Württemberg hat ihren Vorsitzenden, Dr. Rainer Frei, auf der Mitgliederversammlung in Reutlingen bestätigt. Die Lackunternehmen aus ganz Baden-Württemberg informierten sich unter anderem über die drohende Titandioxid-Einstufung durch die EU als gefährlicher Stoff und den notwendigen Schutz von wässrigen Farben mit Konservierungsmitteln.
Der Blaue Engel für Wandfarben soll erhalten bleiben - das fordert der VdL. Diese Farben gibt es - umweltfreundlich und gut verträglich - in zahllosen Farben. (Foto: VdL)
Neue Vergabekriterien aus dem Umweltbundesamt sollen sämtliche Konservierungsmittel aus Wandfarben verbannen. Doch ohne ausreichende Konservierung könnten Farben schon auf dem Weg zum Verbraucher verderben. Der jüngste Vorschlag für neue Vergabekriterien trifft insbesondere kleinere und mittlere Farbenhersteller.
In der Farben und Lackindustrie enttäuschen die Zahlen für das zweite Quartal 2018: Die Unternehmen, die Farben und Lacke herstellen, verkaufen auch ins Ausland weniger.
Tag der offenen Tür der Chemie - gettyimages: © pepifoto, © David Malan, © Emely
Am Samstag, dem 22. September 2018, kann jeder einen Blick "hinter die Kulissen" der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland werfen. Zum bundesweiten „Tag der offenen Tür der Chemie" laden mehr als 200 Unternehmen und Hochschulinstitute ein.
Halbjahresbilanz in der Chemie in Baden-Württemberg: Die Umsätze gehen zurück (Foto: ChemieBW/Eppler - zur redaktionellen Verwendung frei)
In den ersten sechs Monaten des Jahres sind die Umsätze der chemischen und pharmazeutischen Industrie gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 10,6 Milliarden Euro zurückgegangen. Die Branche hat deshalb ihre Prognose für die erwartete Umsatzentwicklung 2018 in Baden-Württemberg nach unten korrigiert.
Hightech-Produktion in einem Lackunternehmen: Die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber zahlen bereits jetzt einem Tarifmitarbeiter im Durchschnitt 60.000 Euro im Jahr. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Unsicherheiten fordern die Arbeitgeber deshalb 2018 produktivitäts- und inflationsorientiere Entgeltsteigerungen. (Foto: ChemieBW/Eppler)
Die Gewerkschaft solle realistisch bleiben, erwidern die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber auf die am Dienstag Nachmittag veröffentlichte Forderung zur Chemie-Tarifrunde 2018. "Die mittelständischen Chemie- und Pharmaunternehmen müssen sich auf rauere Zeiten einstellen", so der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie, Thomas Mayer.
Faire Arbeitsbedingungen in der chemischen Industrie: das gewährleistet das Flächentarifwerk in der chemischen Industrie (Foto: ChemieBW/Eppler)
In Deutschland arbeiten 70 Prozent der Arbeitnehmer in einem Unternehmen mit Tarifbindung. Allein in Baden-Württemberg haben sich 228 Unternehmen aus der Chemie-Industrie für eine tarifliche Regelung der Arbeitsbedingungen entschieden. 73.300 Mitarbeiter aus der Branche im Südwesten arbeiten somit unter dem Dach des Flächentarifvertrages. Es ist von den Sozialpartnern, dem Arbeitgeberverband Chemie (agvChemie) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie (IGBCE) ausgehandelt worden.
Das neue Präsidium des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie - Dresden 2018.
Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. hat einen neuen Präsidenten: Peter Jansen wurde bei der Mitgliederversammlung in Dresden zum Nachfolger von Klaus Meffert gewählt.
Die Mitgliederversammlung 2018 findet in direkter Nachbarschaft des Verbandshauses - unser Bild - in der Akademiebühne der Eventakademie statt. (Foto: ChemieBW)
Am 2. Mai treffen sich in Baden-Baden die Vertreter der Mitgliedsunternehmen: An diesem Mittwoch findet die Mitgliederversammlung der Chemie-Verbände, des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V. und des baden-württembergischen Landesverbandes des VCI, statt. Am Nachmittag wird außerdem die Akademie für die chemische und pharmazeutische Industrie offiziell eröffnet - mit einer Festrede des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
In der chemischen Industrie in Baden-Württemberg gab es 2017 4,7 Prozent Umsatzwachstum. (ChemieBW/Eppler)
Die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg kann auf ein gutes Jahr 2017 zurückblicken. Die Unternehmen steigerten ihren Umsatz um 4,7 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro. Das berichteten die Chemie-Verbände Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart auf ihrer Wirtschaftspressekonferenz. Im laufenden Jahr geht die Branche von weiterem, allerdings schwächerem Wachstum aus: bis zu 2,5 Prozent könnten die Umsätze 2018 steigen, so der Hauptgeschäftsführer der Verbände, Thomas Mayer.