Aufgrund der vergleichsweise hohen Anzahl an offenen Stellen und gleichzeitig begrenzten Anzahl an Absolventen besitzen Lackingenieure hervorragende Berufsaussichten in der Industrie.
Farbe und Lack sind inzwischen echte High-Tech-Produkte, ohne sie könnten heutzutage Flugzeuge, Operationssäle und Geldscheine gar nicht funktionieren. Das Tolle daran: Man kann Farbe und Lack studieren: Die Hochschule Esslingen bietet den Bachelor-Studiengang Chemieingenieurwesen Farbe und Lack an. Bewerber haben bis zum 2.3. noch gute Chancen, einen Studienplatz für das Sommersemester zu ergattern.
Mitarbeiter in Pharmaunternehmen: Durch eine Sonderkonjunktur auch der Arzneimittelhersteller überstand die Chemie-Branche in Baden-Württemberg das erste Halbjahr 2020 glimpflich. (Foto zur redaktionellen Verwendung frei - Urheber: Chemie.BW/Eppler)
Mit einem leichten Minus kamen die Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie durch das erste Halbjahr 2020. Die Corona-Krise hat durch eine Sonderkonjunktur bisher nur "Kratzer" an der Branche hinterlassen. Das zweite Halbjahr könnte schwieriger werden.
Hashtag #readyforrestart der BDI-Aktion
Die Corona-Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft hart. Ein Neustart braucht Zeit, wirtschaftspolitischen Anschub und vor allem weniger Bürokratie - fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Der Verband benennt unter dem Motto "Ready for Restart" Maßnahmen, um den Stillstand stufenweise aufzuheben.
Corona-Virus-Anmiation und Erlenmeyer-Kolben: Symbolbild Chemische Industrie und Corona. Foto/Montage Chemie.BW
Die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg kann sich in der Corona-Krise teils behaupten, teilweise muss sie leiden. Das erläuterte Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer von Chemie.BW, den Verbänden der Chemie- und Pharma-Branche im Land, in Baden-Baden.
Übergabe der Spende an das RKH Klinikum: v.l.n.r Alexander Tsongas (RKH Kliniken), Marabu CEO York Boeder und Daniel Gandner (Marketing Marabu)
Der deutsche Druckfarbenhersteller Marabu produziert dringend benötigtes Desinfektionsmittel und spendet dies an das RKH Klinikum Ludwigsburg.
Stuttgart, 17. Februar 2020. Die chemische und pharmazeutische Industrie in Baden-Württemberg hat das Jahr 2019 mit einer schwarzen Null beim Umsatz abgeschlossen. Für 2020 erwarten die mehr als 470 Unternehmen (107.800 Beschäftigte) eine verhaltene…
Schwarz, Weiß, Grau: angeblich stilvoll, aber eigentlich ziemlich langweilig. Trotzdem halten die Deutschen sich zurück, wenn es darum geht, mehr Farbe in ihr Leben zu lassen. Das will der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) nun ändern.
Auch Aquarellfarben enthalten Titandioxid. Sie wären ebenfalls von der EU-Verordnung betroffen. (Foto: Marburger)
Heute entscheidet die Europäische Kommission über die Einstufung von Titandioxid als potentiell krebserregenden Stoff. Farben, Kosmetik und Speisen enthalten Titandioxid. Die EU will den bisher alternativlosen Universalstoff in einigen Formen als potentiell krebserregend kennzeichnen. Die deutsche Farbenindustrie meldet dazu starke Bedenken an.
Welche Eigenschaften besitzt eine bestimmte Farbe oder ein Lack? Und welche Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich? Wie kann ich einen vorgegebenen Farbton perfekt nachstellen? Solche Fragen beschäftigen Lacklaborantinnen und Lacklaboranten während ihrer Ausbildung und natürlich auch danach. Im Blogbeitrag nimmt uns eine Lacklaborantin mit ins Labor und erklärt uns ihren Job und warum Lacklaboranten-Fachkräfte so gefragt sind.
Lacklaboranten zaubern neue Lacke. Während ihrer Ausbildung lernen sie alles über die Zusammensetzung von Lacken, Farben und Beschichtungen. Zum Job gehört außerdem das Wissen, wie man die Rezepturen optimieren kann.
Unser Bild zeigt eine Messwarte - hier werden die Abläufe in einem Chemieunternehmen überwacht und per PC gesteuert (Foto zur redaktionellen Verwendung frei - Urheberhinweis: ChemieBW/Eppler)
Die Umsätze der Chemie- und Pharmafirmen im Südwesten gingen 2018 um 0,3 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro zurück. Für das laufende Jahr erwarten die insgesamt 470 Unternehmen (107.100 Beschäftigte) verhaltenes Wachstum. Für den Standort Baden-Württemberg vergaben die Unternehmen der Branche die Note "2 minus".