Schwarz, Weiß, Grau: angeblich stilvoll, aber eigentlich ziemlich langweilig. Trotzdem halten die Deutschen sich zurück, wenn es darum geht, mehr Farbe in ihr Leben zu lassen. Das will der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) nun ändern.
Auch Aquarellfarben enthalten Titandioxid. Sie wären ebenfalls von der EU-Verordnung betroffen. (Foto: Marburger)
Heute entscheidet die Europäische Kommission über die Einstufung von Titandioxid als potentiell krebserregenden Stoff. Farben, Kosmetik und Speisen enthalten Titandioxid. Die EU will den bisher alternativlosen Universalstoff in einigen Formen als potentiell krebserregend kennzeichnen. Die deutsche Farbenindustrie meldet dazu starke Bedenken an.
Welche Eigenschaften besitzt eine bestimmte Farbe oder ein Lack? Und welche Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich? Wie kann ich einen vorgegebenen Farbton perfekt nachstellen? Solche Fragen beschäftigen Lacklaborantinnen und Lacklaboranten während ihrer Ausbildung und natürlich auch danach. Im Blogbeitrag nimmt uns eine Lacklaborantin mit ins Labor und erklärt uns ihren Job und warum Lacklaboranten-Fachkräfte so gefragt sind.
Lacklaboranten zaubern neue Lacke. Während ihrer Ausbildung lernen sie alles über die Zusammensetzung von Lacken, Farben und Beschichtungen. Zum Job gehört außerdem das Wissen, wie man die Rezepturen optimieren kann.
Unser Bild zeigt eine Messwarte - hier werden die Abläufe in einem Chemieunternehmen überwacht und per PC gesteuert (Foto zur redaktionellen Verwendung frei - Urheberhinweis: ChemieBW/Eppler)
Die Umsätze der Chemie- und Pharmafirmen im Südwesten gingen 2018 um 0,3 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro zurück. Für das laufende Jahr erwarten die insgesamt 470 Unternehmen (107.100 Beschäftigte) verhaltenes Wachstum. Für den Standort Baden-Württemberg vergaben die Unternehmen der Branche die Note "2 minus".
Dr. Rainer Frei, FreiLacke, Vorsitzender der Bezirksgruppe Baden-Württemberg, Verband deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie, vor dem VdL-Logo (Foto ChemieBW/Eppler)
Die Farben- und Lackindustrie in Baden-Württemberg hat ihren Vorsitzenden, Dr. Rainer Frei, auf der Mitgliederversammlung in Reutlingen bestätigt. Die Lackunternehmen aus ganz Baden-Württemberg informierten sich unter anderem über die drohende Titandioxid-Einstufung durch die EU als gefährlicher Stoff und den notwendigen Schutz von wässrigen Farben mit Konservierungsmitteln.
Der Blaue Engel für Wandfarben soll erhalten bleiben - das fordert der VdL. Diese Farben gibt es - umweltfreundlich und gut verträglich - in zahllosen Farben. (Foto: VdL)
Neue Vergabekriterien aus dem Umweltbundesamt sollen sämtliche Konservierungsmittel aus Wandfarben verbannen. Doch ohne ausreichende Konservierung könnten Farben schon auf dem Weg zum Verbraucher verderben. Der jüngste Vorschlag für neue Vergabekriterien trifft insbesondere kleinere und mittlere Farbenhersteller.
In der Farben und Lackindustrie enttäuschen die Zahlen für das zweite Quartal 2018: Die Unternehmen, die Farben und Lacke herstellen, verkaufen auch ins Ausland weniger.
Tag der offenen Tür der Chemie - gettyimages: © pepifoto, © David Malan, © Emely
Am Samstag, dem 22. September 2018, kann jeder einen Blick "hinter die Kulissen" der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland werfen. Zum bundesweiten „Tag der offenen Tür der Chemie" laden mehr als 200 Unternehmen und Hochschulinstitute ein.
Halbjahresbilanz in der Chemie in Baden-Württemberg: Die Umsätze gehen zurück (Foto: ChemieBW/Eppler - zur redaktionellen Verwendung frei)
In den ersten sechs Monaten des Jahres sind die Umsätze der chemischen und pharmazeutischen Industrie gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 10,6 Milliarden Euro zurückgegangen. Die Branche hat deshalb ihre Prognose für die erwartete Umsatzentwicklung 2018 in Baden-Württemberg nach unten korrigiert.
Hightech-Produktion in einem Lackunternehmen: Die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber zahlen bereits jetzt einem Tarifmitarbeiter im Durchschnitt 60.000 Euro im Jahr. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Unsicherheiten fordern die Arbeitgeber deshalb 2018 produktivitäts- und inflationsorientiere Entgeltsteigerungen. (Foto: ChemieBW/Eppler)
Die Gewerkschaft solle realistisch bleiben, erwidern die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber auf die am Dienstag Nachmittag veröffentlichte Forderung zur Chemie-Tarifrunde 2018. "Die mittelständischen Chemie- und Pharmaunternehmen müssen sich auf rauere Zeiten einstellen", so der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie, Thomas Mayer.