Schule

Fonds der chemischen Industrie fördert "Jugend forscht" noch stärker

25.01.2012

Noch mehr Engagement für Jugend forscht

In den kommenden fünf Jahren fördert der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb mit insgesamt 250.000 Euro. Dabei werden bis 2016 alle Preise für die Sieger und Platzierten im Fachgebiet Chemie finanziert. Sie werden bei den über 100 Wettbewerben auf Regional-, Landes- und Bundesebene vergeben. Beim diesjährigen Bundeswettbewerb im Mai in Erfurt gibt es drei Sonderpreise:

  • der Preis für eine Arbeit zur nachhaltigen Entwicklung in der chemischen Industrie,
  • der Preis für eine Arbeit aus dem Bereich der chemischen Nanotechnologie und
  • der Preis für eine Arbeit aus dem Bereich der Biotechnologie,

die jeweils mit 1.000 Euro dotiert sind.

„Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt Jugend forscht, weil die Förderung junger Menschen für die Chemie einen hohen Stellenwert hat. Wir sehen darin ein nachhaltiges Engagement unserer Branche, denn Bildung ist der Rohstoff für unsere Zukunft“, sagt Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer des Fonds. „Das Engagement bei Jugend forscht fügt sich nahtlos in unser langjähriges Förderprogramm ‚Schulpartnerschaft Chemie’ ein, mit dem wir bundesweit den Chemieunterricht an Schulen stärken.

Starke Förderung in Baden-Württemberg

Zahlreiche Hochschulen und Schulen in Baden-Württemberg profitieren von der Förderung durch den FCI. Jüngst wurden beispielsweise pädagogische Förderprojekte ebenso wie Forschungsprojekte an Hochschulen im Land unterstützt. Regelmäßig erhalten Schulen in Baden-Württemberg Fördersummen für die bessere Ausgestaltung ihres Chemie-Unterrichtes.

Hintergrund

Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er unterstützt mit über elf Millionen Euro pro Jahr die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen. Bei Jugend forscht engagiert sich der Fonds bereits seit 1968 als Preisstifter beim Bundesfinale.