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Abgesagt: Kongress "Experimentieren in der Grundschule"

18.03.2020

Aufgrund der rasant zunehmenden Verbreitung des Corona-Virus sind alle Veranstaltungen in Baden-Württemberg - und damit auch in Bruchsal - untersagt worden. Daher muss auch der Kongress "Experimentieren in der Grundschule" am 19. Mai 2020 entfallen. 

 





Vorträge

Begrüßung
Ralf Müller, Geschäftsführer, Chemie-Verbände Baden-Württemberg, Baden-Baden
Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Präsident, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), Leinfelden-Echterdingen

Sprachsensibles Unterrichten: Bedeutung für den Sachunterricht der Grundschule
Prof. Dr.Ilonca Hardy, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt



Experimentierstationen

An voraussichtlich 17 Stationen können die Kongressteilnehmer selbst experimentieren und zahlreiche Ideen für Ihren Unterricht sammeln.


Station 1: Feuer

GDCh-Lehrerfortbildungszentrum, Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Im Laufe des Workshops werden lehrplankonforme Experimente zum Thema Feuer schülergerecht vorgestellt und selbstständig durchgeführt. 

Die Experimente, die die Lehrkräfte in Form eines Praktikums kennen lernen, machen natürlich auch Spaß, aber es handelt sich nicht um die Aneinanderreihung spektakulärer Schauversuche. Thematisiert werden u. a. das Feuerdreieck, der Feuerlöschen und die Verbrennung. In Kooperation mit der Carl-Hofer-Schule (Berufskolleg für Graphik-Design) wurden kindgerechte Arbeitsblätter zu den Experimenten entwickelt, die in Form eines Skripts und digital ausgegeben werden.


Station 2: Der Weg des Wassers - Quelle - Trinkwasser - Abwasser

Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Pforzheim (GWHRS)

Wie kommt sauberes Wasser in unseren Wasserhahn?

Dieser alltagsnahen Frage gehen die Teilnehmer*innen des Workshops nach. Mithilfe verschiedener Experimente aus dem Bildungsplan des Sachunterrichts erforschen sie Stationen des Wassers auf dem Weg zum Wasserhahn. Unterrichtspraktische Tipps, welche den Erkenntnisgewinn der Schüler*innen erleichtern können, werden thematisiert. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung bei diesem wichtigen Thema zum Tragen kommen kann.


Station 3: Dichte in Flüssigkeiten

experimenta gGmbH Heilbronn

In diesem Workshop wird ein Messgerät zur Bestimmung der Dichte von Flüssigkeiten gebaut. Die Funktionsweise ist hier das Archimedische Prinzip. Mit dem Messgerät kann der ungefähre Zuckergehalt von Getränken bestimmt werden. Das komplexe Thema Dichte wird durch die Anlehnung an die Lebenswelt der Kinder begreifbar gemacht. Zusätzliche Fertigkeiten, wie das Arbeiten mit Werkzeugen sowie Messen und Dokumentieren stehen bei diesem Workshop im Vordergrund.


Station 4: Zuckergehalt von Getränken

Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Bad Mergentheim (GS)

Die GDSU formulierte 2013 im Perspektivrahmen Sachunterricht als Ziel der Gesundheitsbildung: „Kinder müssen lernen, gesundheitsförderliche Verhaltens- und Handlungsweisen zu verstärken und gesundheitsgefährdende zu meiden.“ (GDSU, 2013, S. 80)

Damit Grundschulkinder Gesundheitswissen, Gesundheitsmotivation und Gesundheitsverhalten erwerben können, ist es notwendig, dass sie Einblicke in die Zusammensetzung unserer Lebensmittel bekommen können. Am Beispiel des Themas „Zuckergehalt von Getränken“ zeigt der Workshop Möglichkeiten auf, hinter die Zutatenlisten von Limonaden und anderen Süßgetränken zu blicken. Außerdem thematisiert dieses Angebot auch die Herstellung alternativer Getränke, den Umgang mit Lebensmitteln im Unterricht sowie die Vorgaben der Leitperspektive Verbraucherbildung des Bildungsplans.


Station 5: Experimente rund um die Milch

    Schülerakademie Karlsruhe


    Station 6: Sprudelgas

    Schülerlabor, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    In unserem Alltag finden sich fast überall chemische Stoffe, deren Eigenschaften mit Kindern leicht erkundet werden können. Neben dem Sprudelgas finden sich in noch viele weitere chemische Stoffe. Anhand von geheimnisvollen weißen Pulvern, die zu analysieren sind, bekommen Sie einen Einblick wie man chemisch-analytisch mit Kindern arbeiten kann.


    Station 7: Projekt "NaWi - geht das?"

    Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.

    Wie kommt ein Gummibärchen trocken auf den Boden eines Sees? Und: Warum fliegt der Heißluftballon? Gemeinsam mit Waschbärin Marie und Igel Albert gehen Kinder bei „NaWi, geht das? – Naturwissenschaften entdecken“ diesen und weiteren Forscherfragen auf den Grund. Experimente mit Alltagsmaterialien zu den Themen Wasser, Luft, Stoffeigenschaften, Umwelt und Feuer begleiten die Kinder bei ihren ersten Schritten des forschenden Lernens.

    Im Workshop lernen Sie Marie und Albert kennen, die Sie beispielhaft an den Themen Wasser und Luft in die Welt der Naturwissenschaften entführen. Sie erfahren durch eigenes Experimentieren, wie Schülerinnen und Schüler im Sachunterricht an naturwissenschaftliche Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen herangeführt werden können, um so nachhaltiges Interesse für die Naturwissenschaften zu entwickeln.


    Station 8: Aus der Luft gegriffen

    Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für naturwissenschaftliche Bildung

    Luft kann man nicht direkt sehen und beobachten, deshalb ist Luft nicht nur für Kinder schwer zu beschreiben und zu fassen. Ausgehend von den Vorerfahrungen der Kinder und unter Einbezug der Themen des Bildungsplans Sachunterricht (Ba.-Wü.) beschäftigen wir uns mit verschiedenen Eigenschaften der Luft: Luft nimmt Raum ein, bremst, kann etwas tragen. Das eigene Erleben, Staunen und Erforschen der verschiedenen Eigenschaften der Luft steht dabei im Vordergrund. Auch stellen wir uns die Frage, wie sich anhand unserer Lernumgebung Konzepte von Schülerinnen und Schülern weiterentwickeln und naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen ausbilden.


    Station 9: Farben

    Lehrerfortbildungszentrum Fehling-Lab, Universität Stuttgart

    Sie lernen Versuche zum Thema Farben kennen, die bei uns im Schülerlabor vielfach von Grundschulkindern mit Begeisterung durchgeführt werden. Ohne zusätzliche Entwicklungsarbeit sind diese Experimente im Unterricht sofort einsetzbar, weil günstig und gefahrenfrei. Sie mischen Lebensmittelfarben im Reagenzglas und trennen diese wieder in ihre ursprünglichen Farben. Sie chromatographieren Filzstiftfarben und schließlich können sie einen Unterschriftenfälscher entlarven.


    Station 10: Wetter

    „wo wissen wächst“ Verein zur Förderung der frühkindlichen Bildung und der Didaktik des Übergangs e.V. 

    Der Verein „ wo wissen wächst“ e.V. bietet seit Jahren Projekte zur frühkindlichen Bildung und zur Didaktik des Übergangs an.

    Ziel dabei ist es, Kindergartenkinder und Grundschülerinnen und Grundschüler an die Naturwissenschaften, die Technik und das Handwerk heranzuführen. In Zeiten steigenden Fachkräftemangels veranstaltet der Verein – neben vielen anderen Projekten – seit Jahren im Frühjahr die „Forschertage“ in Bad Krozingen und im Herbst die „Tage des Wissens für kleine Forscher“ in Freiburg. Bei diesen Veranstaltungen können Erzieherinnen und Lehrkräfte mit ihren Kindern in zahlreichen Workshops die Faszination der Naturwissenschaften entdecken und unter fachkundiger Anleitung experimentieren. Dabei setzt der Verein auf das Schüler-Tutoren-Prinzip. Lehrkräfte der weiterführenden Schulen erfahren von uns, wie Kooperationen zwischen älteren Schülerinnen und Schüler und kleinen Forscherinnen und Forschern aus Kindergarten und Grundschule initiiert und umgesetzt werden können. An unserem Stand bekommen Sie Anregungen, Ideen und praktische Hinweise zum gemeinsamen Lernen von Groß und Klein.


    Station 11: Astronomie in der Grundschule

    Haus der Astronomie Heidelberg

    Was hat der faszinierende Sternenhimmel mit seinen Sternbildern mit „Orientierung im Raum“ und „Zeit und Wandel“ (Bildungsplan Sachunterricht 2016) zu tun? In diesem Workshop finden Sie es heraus: wir werden die Erde in einem selbstgebauten Modell aus zwei Perspektiven ein Jahr lang begleiten und am Ende eine Sternenkarte herstellen, mit der Sie und Ihre Schüler vorhersagen können, welche Sternbilder wann und wo am Himmel stehen. Das Modell und die Sternkarte inklusive der Kopiervorlagen können Sie für den Einsatz im Unterricht mit nach Hause nehmen.


    Station 12: Das Schulranzenlabor

    Schülerlabor des Kepler Seminars

    Ihre Schüler*innen sollen ihre Sinne – ALLE – trainieren?  Sie sollen über nachhaltiges Handeln reflektieren und auch Materialien mit Respekt für deren Ursprung und Zweck verwenden? Es wäre schön, wenn Ihre Schüler*innen verstehen würden, dass die Chemie auch für sie nützlich ist (und ‚Mehr als Rotkohlsaft und Salzwasser‘ ist)?  Es wäre unglaublich schön, wenn Ihre Schüler*innen begreifen würden, dass Alles (Stoffliche) aus Atomen besteht? Mit (fast nur) den Inhalten eines Schulranzens schauen wir, wie wir diese Ziele verfolgen können.


    Station 13: Lernen von der Natur - Von der Klette zum Klettverschluss

    Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Heilbronn (GS) 

    Wer kennt ihn nicht, den Klettverschluss? Diese geniale, von der Natur „abgeschaute“ Erfindung ist mit Sicherheit allen Kindern bekannt.
    In diesem Workshop wird anhand des Klettverschlusses ein exemplarischer Zugang zum Themenfeld Bionik im Sachunterricht aufgezeigt. Der Workshop folgt dem Entwicklungsprozess des Klettverschlusses und veranschaulicht durch unterrichtspraktische Überlegungen, wie Schülern der Klassenstufe 1/ 2 über den Erwerb von Sachwissen hinaus, die Methodik der Naturwissenschaften und die Genese der Erkenntnisgewinnung eröffnet werden kann.


    Station 14: Hilfe, meine LED-Taschenlampe ist kaputt!

    Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Heilbronn (GS)

    Glühbirnen waren gestern - Heute sind LEDs dafür allgegenwärtig. Ausgehend von dieser technischen Entwicklung wird der elektrische Stromkreis neu unter die Lupe genommen. Alltagsbeobachtungen und einfache, technische Problemstellungen bilden die Ausgangspunkte für diesen Workshop. Dabei werden typische Schülervorstellungen sowie essenzielle naturwissenschaftlich-technische Arbeitsweisen anhand kindgerechter Experimente aufgegriffen.

     


    Station 15: Der Werkzeugführerschein im Sachunterricht

    Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Kirchheim unter Teck (PFS) / Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Weingarten (GWHRS)

    Der fachgerechte Umgang mit Werkzeugen ist im Sachunterricht von großer Bedeutung. Die Einführung der Werkzeuge (Säge, Feile, Raspel, Bohrer) kann an unterschiedlichen Werkstücken aufgezeigt werden. Der Workshop bietet einen Einblick in zahlreiche gelungene Unterrichtsbeispiele für die technische Perspektive des Sachunterrichts. Die Teilnehmer*innen können in diesem Workshop ein Werkstück selbst anfertigen und erhalten zusätzliche Informationen zu Methoden, Ausstattung und Sicherheit.


    Station 16: Brücken - Erfinden und konstruieren

    Förderverein Science & Technologie e.V.

    Welche unterschiedlichen Brückenkonstruktionen gibt es? Welche Materialien eignen sich und wieviel trägt die Brücke?  Mit verschiedenen Materialien, wie Papier, Holz und Zement kann man ohne weiteres Werkzeug selber Brücken konstruieren. Durch das eigene Tüfteln werden die Konzentration und die Kreativität der Kinder gefördert und das Verständnis für technische Funktionen und Zusammenhänge entwickelt.


    Station 17: Kunos coole Kunststoff Kiste

    PlasticsEurope Deutschland e.V

    „Kunos coole Kunststoff Kiste" ist ein hilfreicher Baustein zur naturwissenschaftlichen Bildung im Grundschulalter. Mit den fünf darin zusammengestellten und beschriebenen Experimenten werden Grundschulkinder an das Thema "Kunststoffe" herangeführt. Fast alle Experimente aus dieser Kiste können Schüler selbst durchführen. Wie die Experimente ablaufen wird in einem Schülerbuch kindgerecht Schritt für Schritt erläutert. Für die Lehrer gibt es ein eigenes Lehrerheft.  Der Workshop gibt die notwenigen Hintergrundinformationen für optimales Lernen mit "Kuno". Im Anschluss an die Fortbildung erhält jeder Teilnehmer kostenlos ein Exemplar von "Kunos cooler Kunststoff Kiste" für seine Grundschule.