Chemikalien und Messgeräte: 2.500 Euro für das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt vom Chemie-Fonds

06.12.2018

Rastatt, 6. Dezember 2018. Chemische Vorgänge besser verstehen lernen - dafür sind praktische Experimente im Unterricht bestens geeignet. Das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt erhält für den Ausbau des praktischen Unterrichts vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) eine Förderung von 2.500 Euro. Symbolisch übergab Ingo Nawrath, Mitglied der Geschäftsführung des Rastatter Gaseherstellers BASI Schöberl, dazu den „Chemie-Förderkolben“, ein chemie-typisches Gefäß, passend gefüllt mit Schoko-Nikoläusen, an die Fachlehrerin Dr. Sabine Binder und Schulleiter Markus Braun. Mit der Förderung des FCI wurden Chemikalien, ein Periodensystem, Glasgeräte und Zubehör für ein Messwerterfassungssystem angeschafft.

Nawrath hob hervor, wie wichtig eigenständige Versuche der Schüler in den Naturwissenschaften seien. Die Chemie spiele bei der Bewältigung vieler Herausforderungen unserer Zeit eine zentrale Rolle – deshalb sei es wichtig, so Nawrath, dass die Branche motivierte Nachwuchskräfte finde. Für die Chemie-Verbände sei eine gute Grundausstattung für den naturwissenschaftlichen Unterricht an den Schulen eine notwendige Grundvoraussetzung dafür. 

Der FCI hat das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium auch in den vergangenen Jahren unterstützt. Insgesamt wurden dort bis jetzt 9.900 Euro in den naturwissenschaftlichen Unterricht investiert. Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle. 

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. 

Im Jahr 2001 hat er die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten. 
In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen. Rund 14 Millionen Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer und Lehrerinnen Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen. 

Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Experimente für Grundschulen und Antibiotika wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch.