Schule | Energieeffizienz

„Jugend forscht“: 3. Preis im Fach Chemie geht nach Baden-Württemberg

06.06.2014

Die Sieger des 49. Bundesfinales von „Jugend forscht“ haben auch 2014 mit Ideen aus den Naturwissenschaften überzeugt. Die besten Nachwuchswissenschaftler wurden am 1. Juni in Künzelsau bei Schwäbisch Hall ausgezeichnet. Ein Preis im Fach Chemie geht nach Baden-Württemberg. Der 18-jährige Kevin Jablonka aus Biberach holte mit seinem Projekt den 3. Preis. Der Jungforscher ertüftelte eine effizientere Methode, um mittels Kohlenstoffnitrid unter starker Bestrahlung mit Licht aus Wasser den Energieträger Wasserstoff zu bilden. Zuvor hatte Jablonka  den ersten Platz im Landeswettbewerb gewonnen.

Landessieger forscht zu Wasserstoffgewinnung

In Künzelsau zeigten die Teilnehmer vier Tage lang ihre 114 Projekte aus den Gebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Bei der Preisverleihung übergab Bundesforschungsministerin Johanna Wanka an die 16 Sieger aus sechs Bundesländern die Trophäen. Andere Sieger hatten unter anderem Verfahren zur Biogasentschwefelung oder zur Sanierung belasteter Böden entwickelt. Insgesamt hatten sich 209 Jugendliche mit 114 innovativen Projekten für das Bundesfinale qualifiziert. Davon 28 Teilnehmer mit 16 Projekten im Fachgebiet Chemie. Die Anmeldezahlen für den Wettbewerb waren in diesem Jahr so hoch wie nie zuvor: 12.300 junge Forscher reichten ihre Projekte ein.

Fonds der Chemischen Industrie (FCI) verleiht Sonderpreise

Den 49. Bundeswettbewerb richtete die Stiftung Jugend forscht e. V. zusammen mit der Adolph Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau, aus. Der Fonds der Chemischen Industrie stiftet jährlich verschiedene Preise, darunter fünf Preise im Fachgebiet Chemie sowie drei Sonderpreise.  Die Sonderpreise werden im Bereich Biotechnologie, für eine Arbeit mit großer Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung in der Chemie und für chemische Nanotechnologie vergeben. Insgesamt lag die Höhe der Fonds-Preisgelder im 49. Bundeswettbewerb bei 10.500 Euro. Der Fonds gehört zu den Hauptförderern von Jugend forscht.