Wie lassen sich Wege der beruflichen Entwicklung in der Chemie gestalten? Welche Fördermöglichkeiten können genutzt werden?
Die Chemie-Branche bietet beste Perspektiven für junge Talente. Davon können sich Absolventinnen und Absolventen ab jetzt unter www.berufskompass-chemie.de überzeugen.
Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd erhält aus den Mitteln des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 5.050 Euro. Mit der Summe unterstützt die chemische Industrie das Schülerlabor „M.U.T zum Forschen“. Dort können Jugendliche außerhalb des normalen Unterrichts ohne Notendruck experimentieren.
Das Landesklimaschutzgesetz Baden-Württemberg und die Neuregelung des EEG dürfen keine Mehrbelastungen für die Unternehmen bringen. Das forderten die Chemie-Verbände in Stuttgart.
Die Wirtschaftspressekonferenz der chemischen Industrie in Baden-Württemberg (Foto ChemieBW/Eppler)
Die wirtschaftliche Lage der chemischen Industrie und ihrer Teilbranchen steht im Mittelpunkt der Wirtschaftspressekonferenz 2013. Außerdem werden Energiepolitik, der Pharmastandort Baden-Württemberg und die Bildungspolitik diskutiert.
Am 28. März jährte sich der Start der Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt” (ElVi) zum ersten Mal. Die Chemie-Arbeitgeberverbände sind zufrieden mit dem Erfolg der Initiative (ElVi-Logo, www.elementare-vielfalt.de).
Seit einem Jahr ist die Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt” der Chemie-Arbeitgeber online. Die Initiative ist erfolgreich: zahlreiche Jobs in der Ausbildungsplatzbörse und viele "Likes" auf Facebook.
BAVC: Ein fehlendes System für duale Bildung verursacht die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa. Der duale Bildungsweg qualifiziert für den Arbeitsmarkt und ermöglicht eine Vergleichbarkeit der Qualifikationen für potenzielle Arbeitgeber.
Ein fehlendes System für duale Bildung ist mit ein Grund für die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) ist überzeugt, dass der duale Bildungsweg besonders für den Arbeitsmarkt qualifiziert.
Auf der fünften Ausbildungskonferenz der baden-württembergischen Chemie-Sozialpartner in Karlsruhe war die Frage nach der Zukunft der dualen Ausbildung Thema. Zahlreiche Ausbildungsfachleute der Unternehmen nahmen teil.
Die Vergütung der Auszubildenden hat sich 2012 deutlich erhöht. Ein Auszubildender in Westdeutschland verdiente im vergangenen Jahr durchschnittlich 737 Euro brutto im Monat, ein Auszubildender in Ostdeutschland 674 Euro brutto. Quelle: BIBB.
In Westdeutschland stieg die tarifliche Vergütung im Durchschnitt um 4,1 im Osten um 5,0 Prozent. Zwischen einzelnen Ausbildungsberufen liegen erhebliche Vergütungsunterschiede. Angehende Mechatroniker verdienten in Westdeutschland durchschnittlich doppelt so viel wie lernende Frisöre.
Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des agvChemie Baden-Württemberg. (Foto frei zur redaktionellen Verwendung; ChemieBW/Eppler)
Die duale Ausbildung in Betrieben und in den Berufsschulen ist das Rückgrat der Nachwuchssicherung für die chemische Industrie. Dies wurde auf der diesjährigen Ausbildungskonferenz der chemischen Industrie in Baden-Württemberg am Mittwoch in Karlsruhe bekräftigt.
Die Chancen junger Menschen auf Ausbildung sind ebenso wie im Vorjahr sehr gut. Quelle:BIBB.
Die neu vorgelegten Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung zu den in 2012 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zeigen: Chancen auf Ausbildung sind immer noch sehr gut. Die Betriebe haben hingegen laut den Statistiken des Instituts zunehmend Rekrutierungsprobleme.