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VCI startet Kampagne „Schluss mit Schneckentempo“

Die wirtschaftliche Lage in der Branche bleibt angespannt – und aus Sicht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) fehlt es weiterhin an entschlossenem politischem Handeln. Deshalb startet der VCI ab heute die Kampagne „Schluss mit Schneckentempo“.

Kern der Kampagne ist eine PR-Aktion in Berlin mit Pressebegleitung, flankiert von einer Social-Media-Challenge, die das Thema auch in den digitalen Netzwerken sichtbar machen soll. Ziel ist es, die Dringlichkeit der Lage stärker in die öffentliche und politische Debatte zu bringen.

Denn trotz erster Bewegung in Berlin und Brüssel gilt weiterhin: Es passiert zu wenig – und vor allem zu langsam. Während weltweit massiv in Industrie investiert wird, verliert Europa wertvolle Zeit. In vielen Unternehmen wird deshalb gerade alles auf den Prüfstand gestellt: Investitionen werden verschoben, Produktionsstrukturen überarbeitet, ganze Standorte hinterfragt. Für viele Betriebe geht es längst nicht mehr um Wachstum – sondern um die Sicherung ihrer industriellen Existenz.

Die Forderung der Branche ist deshalb klar: Entlastung, Entlastung, Entlastung – jetzt. Hohe Energiepreise, ausufernde Bürokratie und Unternehmenssteuern auf Weltspitzenniveau bremsen die Industrie aus. Gleichzeitig verschärfen geopolitische Konflikte, Dumpingimporte aus China und handelspolitische Spannungen den Druck zusätzlich.

Die Botschaft der Kampagne ist eindeutig: Die Chemie- und Pharmabranche ist bereit, Verantwortung für den Industriestandort Europa zu übernehmen und Reformen mitzutragen. Doch ohne verlässliche Rahmenbedingungen aus Berlin und Brüssel wird es schwer, Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze dauerhaft in Europa zu halten.

Oder anders gesagt: Der Standort Europa kann nur gewinnen, wenn Politik und Industrie jetzt gemeinsam handeln – nicht irgendwann.

Weitere Informationen zur Kampagne des VCI erhalten Sie hier: www.vci.de.

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