David Koch vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) zeigte anhand aktueller Forschungsarbeiten und Praxisbeispiele, wie Unternehmen ihre Energieversorgung intelligenter und flexibler gestalten können. Im Mittelpunkt standen die Nutzung von Flexibilisierungspotenzialen beim Stromverbrauch, optimierte Regelstrategien für den Stromnetzbezug sowie bivalente Anlagentechnik, die einen flexiblen Wechsel zwischen unterschiedlichen Energieträgern ermöglicht.
Die Teilnehmenden erhielten einen fundierten Einblick in die wissenschaftlichen Serviceangebote des Fraunhofer IPA und erfuhren, wie sich industrielle Energieverbräuche mithilfe von Systemanalysen, Prognosemodellen und intelligenten Steuerungsstrategien an volatile Marktbedingungen anpassen lassen. So können Lastspitzen reduziert, günstige Strompreisphasen gezielt genutzt und Energiekosten auch unter unsicheren Rahmenbedingungen wirksam begrenzt werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass eine höhere Energieflexibilität nicht nur wirtschaftliche Vorteile bietet, sondern auch die Versorgungssicherheit und Resilienz von Unternehmen stärkt.
Die Veranstaltungsreihe „Praxis trifft Forschung“ bringt Unternehmen mit führenden Forschungseinrichtungen zusammen und zeigt praxisnah auf, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete betriebliche Lösungen überführt werden können. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren dabei von einem direkten Zugang zu aktuellem Forschungswissen, neuen Kooperationsmöglichkeiten und dem Austausch mit Expertinnen und Experten – ein exklusiver Mehrwert für unsere Mitglieder.
