Die Förderung ist Teil der bundesweiten Jubiläumsinitiative zum 75-jährigen Bestehen des FCI, mit der innovative Lehrkonzepte für die digitale Chemieausbildung unterstützt werden. Dafür stellt das Förderwerk des Verbands der Chemischen Industrie knapp 1,6 Millionen Euro bereit, fast 600.000 Euro gingen nach Baden-Württemberg.
Die Förderungen wurden von Vertreterinnen und Vertretern der chemisch-pharmazeutischen Industrie sowie des Verbands der Chemischen Industrie Baden-Württemberg (VCI BW) symbolisch übergeben. In Mannheim überreichten Christian Hartz und Dr. Michael Nonnenmacher von der Evonik Operations GmbH gemeinsam mit Carola Maute-Stephan, Geschäftsführerin des VCI Baden-Württemberg, die Förderung an Prof. Thorsten Röder. In Konstanz nahm Frank Zägel, Geschäftsführer der BIPSO GmbH und Vertreter eines VCI-Mitgliedsunternehmens, die Übergabe an Prof. Alexander Wittemann vor. In Freiburg überreichte André Olveira-Lenz, Hauptgeschäftsführer des VCI Baden-Württemberg, die Förderung an Prof. Stefan Günther und Prof. Ingo Krossing.
Die geförderten Projekte bereiten Studierende gezielt auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Chemie- und Pharmaindustrie vor. Im Mittelpunkt stehen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Data Science, digitale Laborarbeit, Datenmanagement und moderne Prozessentwicklung. So lernen die Studierenden, digitale Werkzeuge sicher einzusetzen, mit realen Forschungsdaten zu arbeiten und innovative Technologien in Forschung und Industrie anzuwenden.
Mit der Jubiläumsförderung investiert der Fonds der Chemischen Industrie gezielt in den wissenschaftlichen Nachwuchs und stärkt gleichzeitig den Innovations- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.
