Stuttgart, 26. November 2015. Die industrielle Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg ist nicht nur eine Wachstumsbranche, sondern bildet mit zahlreichen Arzneimittel- und Medizinprodukte-Herstellern einen unverzichtbaren Teil der Wirtschaft. Bundesweit nimmt die Sparte einen Spitzenplatz ein. Das stellte am Donnerstag in Stuttgart Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände Baden-Württemberg, bei der Vorstellung einer Studie des Institutes WifOR Wirtschaftsforschung in Stuttgart fest.
Unter dem Titel „Der ökonomische Fußabdruck der industriellen Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg“ zeigt das Institut die Größe der Sparte: 174.400 Beschäftigte können ihr zugerechnet werden. Die direkte Wertschöpfung der Unternehmen beträgt 13,8 Milliarden Euro.
Das Beschäftigungswachstum und das Wachstum der Bruttowertschöpfung sind überdurchschnittlich, sagte Mayer. Dies dürfe, so seine Forderung an die Politik, auch nicht durch negative Rahmenbedingungen zunichte gemacht werden.
Baden-Württemberg sei einer der aktuell attraktivsten Innovations- und Produktionsstandorte für die Gesundheitsindustrie, so Mayer. Damit das so bleibe, dürften Marktzugang und Kostenerstattung nicht ständig verschlechtert werden: „Medikamente, die in Baden-Württemberg produziert werden, müssen auch in Baden-Württemberg helfen können!“
In Baden-Württembergs pharmazeutischer Industrie sind alle Teilsegmente der Branche vertreten: von global tätigen Unternehmen über Biotech-Firmen, Generika-Produzenten ebenso wie die Hersteller von anthroposophischen, homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln. Im Bereich der besonderen Therapieformen ist das Land führend.
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