75 Jahre BPI – und doch beginnt die Geschichte der organisierten Pharmaindustrie in Deutschland schon viel früher. Bereits 1877 schließen sich Unternehmen in Frankfurt am Main erstmals zusammen, um ihre Interessen zu vertreten. Anfang des 20. Jahrhunderts entstehen eigene Pharma-Verbände, getragen von großen Namen wie Bayer AG, Merck KGaA und Boehringer Ingelheim – aber auch von vielen mittelständischen Betrieben.
Nach der Zerschlagung dieser Strukturen im Nationalsozialismus organisiert sich die Branche neu. 1951 wird der BPI in Bad Homburg vor der Höhe gegründet – als starke gemeinsame Stimme. Schon damals vertritt er einen Großteil der deutschen Arzneimittelproduktion.
Heute bündelt der BPI die Interessen der pharmazeutischen Industrie wie eh und je: Über 80 Prozent der Mitgliedsunternehmen sind ordentliche Mitglieder, rund die Hälfte davon Familienunternehmen. Sie forschen, entwickeln, produzieren, vertreiben und vermarkten Arzneimittel sowie weitere pharmazeutische Erzeugnisse. Ergänzt wird der Verband durch knapp 20 Prozent assoziierte Mitglieder – darunter Anwaltskanzleien, Beratungsunternehmen und wissenschaftliche Institute.
Mit rund 50 Arbeitskreisen, 18 Ausschüssen und 731 engagierten Vertreterinnen und Vertretern verfügt der Verband über eine starke Struktur. So sichert der BPI die Interessen der Branche in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft – gerade auch in Zeiten intensiver gesundheitspolitischer Reformdiskussionen.
Der BPI Landesverband Baden-Württemberg gratuliert zum Jubiläum: „75 Jahre BPI bedeuten 75 Jahre Engagement für eine leistungsfähige pharmazeutische Industrie. Gerade heute ist diese Stimme wichtiger denn je.“
Terminhinweise:
10.06.2026 | 18:30 – 23:59 Uhr
BPI-Jubiläumsabend
Motorwerk Berlin
Teilnahmegebühr: kostenfrei
11.06.2026 | 09:30 – 12:15 Uhr
BPI-Hauptversammlung – öffentlicher Teil
Vienna House by Wyndham Andel's Berlin
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Weitere Informationen zu den historischen Meilensteinen des Verbandes finden Sie unter www.bpi.de
