Baden-Baden, 14. Mai 2016. Die baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber sehen nur einen moderaten Spielraum für Tarifentgelterhöhungen. Sie lehnen die von der regionalen Chemie-Gewerkschaft aufgestellte Forderung in Höhe von 5 Prozent ab: „Die Steigerung der Tariflöhne muss sich am Produktivitätsfortschritt und der Inflationsrate orientieren, wenn Arbeitsplätze nicht gefährdet werden sollen“, so der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg (agvChemie), Thomas Mayer.
Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Chemie-Industrie im Jahr 2016 verlaufe schwach. Mayer: „Wir erwarten für das laufende Jahr nur ein geringes Wachstum von bis zu einem Prozent. Der Druck auf die Erzeugerpreise ist gestiegen. Der internationale Wettbewerb hat sich deutlich verschärft.“
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