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Wirtschaftsdaten Tarifpolitik

BAVC:
Arbeitskosten in Deutschland überdurchschnittlich gestiegen

Im internationalen Vergleich sind die Arbeitskosten in Deutschland in den vergangenen beiden Jahren überdurchschnittlich stark angestiegen. Dies gilt auch für die Chemie-Industrie. Hier haben die Arbeitskosten im Jahr 2012 einen neuen Höchststand erreicht, wie aus aktuellen Berechnungen des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) hervorgeht. Die Chemie-Arbeitskosten betrugen 2012 in Westdeutschland 51,50 Euro je Beschäftigtenstunde. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Kostensprung um 5,2 Prozent. Damit hat sich die Arbeitsstunde in nur zwei Jahren um mehr als 10 Prozent verteuert – 2011 lag die Steigerungsrate bei 5,0 Prozent. Die ostdeutschen Chemie-Unternehmen mussten im Jahr 2012 insgesamt 36,78 Euro je Beschäftigtenstunde aufwenden. Angesichts dieser Entwicklung mahnt der BAVC: Ein weiterer Anstieg der Arbeitskosten beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieunternehmen. Laufen die Arbeitskosten der Produktivität davon, sei die preisliche Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr, weil dies die Lohnstückkosten in die Höhe treibt, so der Verband. Genau diese Entwicklung zeichne sich gegenwärtig in der chemischen Industrie ab. Jetzt sei wieder mehr Kostenbewusstsein nötig. Ausführliche Informationen zu den Berechnungen des BAVC gibt es hier.