Warum eigentlich funktioniert das so?

Warum eigentlich...? fragt die Wirtschaftszeitung AKTIV regelmäßig für ihre Baden-Württemberg-Seite und erhält Antworten von Experten aus der Chemie, Forschung, Produktion und Marketing.

Inzwischen sind einige dieser „Geschichten aus der Chemie“ zusammengekommen. Hier fassen wir sie zusammen – zum Nachlesen, Staunen und gerne auch Teilen. 


Klebestreifen sind schnell zur Hand. Sie flicken Papier oder befestigen Poster an der Wand. Sie kleben fast überall fest – nur nicht auf der Rolle. Warum das so ist, erklärt Entwickler Tillman Köpke von Tesa.
Brücken, Balkone, Böden und Wände – auch Stahlbeton geht mit der Zeit kaputt. Warum das so ist und was Experten gegen Schäden unternehmen, erkärt Martin Weihe von Obra Bautenschutz in Mannheim.
Traditionell setzen Winzer ihren Rebsäften Schwefeldioxid zu. Ein Grund dafür: Die Verbindung bindet den Sauerstoff. Mehr dazu verrät Ludwig Rothenbücher vom Chemischen- und Veterinär-Untersuchungsamt Stuttgart.
Ärzte nutzen Röntgenbilder, um Verletzungen zu erkennen. Sind Blutgefäße oder Organe betroffen, hilft ein Kontrastmittel, Veränderungen sichtbar zu machen. Für die Untersuchung am Herzen gibt es eine Besonderheit.
Um ein Auto anzuschmeißen, benötigt man satte 30.000 Volt. Die Batterie hat aber gerade mal zwölf. Wie das geht Horst Roesch, Qualitätsmanager bei Huntsman Advanced Materials, erklärt es.
Verlieren wir Blut, steuert unser Körper schnell gegen und stoppt den Blutverlust. Wie ihm das gelingt, erklärt Frank Gast vom Gesundheits-Spezialisten Roche Diagnostics.
Die Chemie macht's möglich: Elektronik-Bauteile wie Kondensatoren werden durch Hightech-Materialien wie Tantal immer kleiner. Hergestellt wird das Metallpulver zum Beispiel in Laufenburg bei H.C. Starck.
Rote, tränende Augen, darunter leiden viele Menschen im Frühling. Doch dagegen ist ein Kraut gewachsen: Augentrost. Wie es wirkt erklärt der medizinische Direktor der Villavita Tagesklinik für ganzheitliche Medizin in Köln.